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Sonntag, 29. August 2010

RACE AGAINST CANCER

Gestern bin ich ein Rennen der ganz anderen Art gefahren. Ein Rennen, wo man nicht einmal einen Blumentopf gewinnen konnte. Mal etwas andere :-)!
Ich nahm am Charity Rennen der Krebsliga teil http://www.raceagainstcancer.ch/. Die Krebsliga Schweiz feiert dieses Jahr ihr 100jähriges bestehen. Aus diesem Grund finden gesamtschweizerisch mehrere Events statt. Ein Event davon war eben das Rennen „Race against Cancer“ von Airolo auf den Gotthardpass und wieder zurück nach Airolo. Das Ziel war den Gotthard innert 12h so oft als möglich zu erreichen. Da ich sehr kurzfristig zu diesem Anlass kam, versuchte ich privat etwas Geld zusammen zu bringen. Mein Chef, Aarebau AG in Küttigen, sagte zu, einen grosszügigen Beitrag für jeden Aufstieg zum Gotthard zu leisten. Da er den Gotthard selber in jüngeren Jahren mit dem Militärvelo 7x von Andermatt bezwungen hatte, war klar, was ich mir zum Ziel setzte.....
Da die Strecke über die Tremola hinauf zum Gotthard führte, entschied ich mich für mein BMC Fourstroke 01, also kein Strassenrad, sondern mein Top-Mountainbike. Es war eine sehr gute Wahl. Denn nebst den Pflastersteinen erschwerte das Wetter dieses „Rennen“. In Airolo unten war es gut warm und meist sonnig (zum Glück!!!), doch oben auf dem Gotthard wurde es jedes Mal bitter kalt und zeitweise nass. Zudem ging ein brutaler Nordwind. Hier spürte ich auch, was heisst, wenn einem „ein eisiger Gegenwind entgegenweht“ und man nur eine kleine Chance hat, dem zu trotzen. Sehr viele Krebskranke erfahren diesen Gegenwind in ihrer Krankengeschichte und nicht oft, kommen sie als Sieger heraus. Ich habe das Glück, dass ich nur auf meinem Velo gegen einen fiesen Wind kämpfen musste. Aber wie so oft hat alles 2 Seiten. Dank dem teilweise garstigen Wetter wo sich Sonne und Regen sich abwechselten, habe ich noch nie so viele Regenbogen gesehen. Sie sahen phantastisch aus und liess mich für den Moment alles vergessen und ich konnte nur noch staunen. Das war Natur pur und nichts kann dies toppen!
Die ersten 3x verliefen gut für mich. Doch dann zehrte Wind und Kälte an meiner Energie. Zum Glück hatte ich ab dem 4. Mal einen Begleiter. Zusammen schafften wir den Gotthard 6x, das waren doch immerhin Total 5'682 Höhenmeter! Zuletzt kamen wir beide an unsere Grenze. Er und ich hatten Erlebnisse mit krebskranken Menschen und uns war ganz klar, dass das bisschen Leiden nichts im Vergleich mit den Therapien sind, mit denen krebskranke Menschen behandelt werden. Und trotzdem war es für mich ein sehr besonderes Erlebnis, eine grossartige Erfahrung, eine „big Challenge“. Ich war den ganzen Tag in Gedanken verbunden mit den zwei besonderen Menschen, die mich beide im Radsport unterstützt haben, mir den Weg zum Leistungssport geebnet haben und leider dem Krebs erlagen. Ich durfte kämpfen und dann Siegreich hervorgehen, dafür bin ich sehr dankbar!

 

Dienstag, 29. Juni 2010

Sieg am 14. Spessart Marathon in D-Frammersbach

Es war ein super schöner Sieg. Die Frammersbacher sind mega freundliche Menschen und wohl fast alle Dorfbewohner haben aktiv an diesem super Anlass mitgemacht, so dass der Marathon für alle Teilnehmer ein voller Erfolg wurde. BMC hat dazu auch einen tollen Beitrag geleistet.

Der Start war nicht so optimal doch ich konnte mich gut steigern auf die 2. Runde ging ich mit der Spitze. Es war ein Novum für mich, dass ich an einem Marathon 2 Runden fahren "musste". Es war super so, denn so kamen wir bei den Frammersbacher vorbei, die uns mega motivierten mit "Vuvzelas" und Zurufen!

 

 

Sonntag, 20. Juni 2010

… und zum Schluss kam noch der Schnee…

Jetzt bin ich schon wieder zu Hause. Morgen werde ich, wie es für den grössten Teil der Schweizer-Erwachsenen normal ist, wieder zur Arbeit gehen. Meine Ferien-/Trainingswoche ist zu Ende – für mich ungewohnt. Durfte ich doch in den letzten 5 Jahren jeweils 3-4 Wochen im Engadin verbringen; ein Privileg, das mir heute einmal mehr bewusst wird.
Thomas und ich haben wettermässig keine ideale Trainingswoche erwischt, leider. Es war uns zwar bewusst, dass wir im Juni damit rechnen mussten, aber wir erhofften uns natürlich das Gegenteil. Nach einer regnerischen Woche, mit doch ab und zu ein paar Aufhellungen, war heute Morgen alles Schnee bedeckt. So entschloss ich mich, nicht wie geplant teilweise mit dem Rad nach Hause zu fahren, sondern den gesamten Heimweg mit dem Auto zurückzulegen.

Ich konnte aber nach dem Ruhetag am Mittwoch, wo Thomas und ich unsere Freunde auf der Alp Flix – www.flix.ch – besuchten, noch 3x gut trainieren. Ich fuhr am Donnerstag den Flüela und Julier-Pass. Tags darauf war ich mit Nathalie Schneitter auf dem Bike unterwegs. Zu zweit macht das Biken noch mehr Spass. Hoch hinaus konnten wir zwar nicht – wegen Schnee und Wolken – aber auch so hatten wir einige tolle Trails fahren können.
Für gestern habe ich eine grosse Runde geplant; Bernina, Livigno, Forcla di Foscagno, Bormio, Tirano und dann wieder via Poschiavo, Bernina zurück. In den Bergen ist es mächtig kühl geworden. Die ersten 3 Pässe rollten sich gut ab. Ab Bormio wurde es endlich wärmer und sogar sonniger! Doch der strenge Gegenwind nach Tirano hinunter machte es mir nicht einfach. Hinauf nach Poschiavo wurde es wieder kühler und „dunkler“. Die Wolken wurden dichter und schwerer und zuletzt kam, was sich abzeichnete, der Regen und Schneeregen. Ich hatte überhaupt keine Lust, da mir alles abzufrieren. Deshalb bat ich Thomas mich mit dem Auto abzuholen. Das war ein Novum für mich, aber die Vernunft hat gesiegt.

Für mich war es trotz nassem Wetter eine sehr gute und sehr intensive Woche. Ich konnte doch meinen Körper trainieren, den ich für den Gigathlon vom 9. – 11. Juni 2010 fit halten muss. Ich habe mich Anfang Jahres für den Gigathlon verpflichtet. Ich übernehme im Team „BEMER“ den Bike-Part. Darauf freue ich mich sehr! Ist es doch eine besondere Herausforderung, zusammen mit anderen Athleten eine bestmögliche Platzierung herauszufahren. Ich wünsche mir vor allem folgendes zu diesem Anlass; viel Sonnenschein und Wärme :-) !!!


 

Der Tag danach.....

 

 

 

Samstag, 19. Juni 2010

 

Ausblick aus dem Fenster. Erstmals  in dieser Woche sahen wir einen sonnigen Morgen mit blauem Himmel!

 

 

 

 

Dienstag, 15. Juni 2010

4. Tag im Engadin

Seit Samstag bin ich mit Thomas im Engadin. Dieses Jahr leider nicht auf Muottas Muragl. Das Berghotel wird in diesem Sommer umgebaut. Thomas und ich sind in Muragls in einer Wohnung von Reske und Werner (ehemalige Mitglieder des Teams von Muottas Muragl www.carewe.ch ) einquartiert. Renske schaute aber, dass wir trotzdem ein bisschen noch von Muottas Muragl haben. Sie stellte uns Werner’s super gutes „Muottas Muragl Muäsli“ in den Kühlschrank. Herzlichen Dank, es ist wie seit jeher wunderbar!

 

So sah unser  "Z'Morgä" aus:

 

 

Jetzt haben wir schon 3 Trainingstage hinter uns. Leider ist uns Petrus nicht wirklich gut gesinnt; Wolken, Regen und Sonne lösen sich immer wieder ab. Heute sieht es aber leider besonders trüb aus. Wir wollen dennoch etwas trainieren und erst morgen Ruhetag machen.
Die letzten 3 Tage habe ich auf dem Strassenvelo trainiert. Wollte erst wieder in den „Trainingsalltag“ hineinkommen; Kilometern, Stunden und Pässe abfahren. Es ist eine anstrengende Angelegenheit und für mich eine nicht ganz einfache Erfahrung. Es ist nicht mehr wie letztes Jahr, als alles so „locker vom hocker“ hinauf rollte. Ich liebe das Radfahren, doch für’s richtige Trainieren fehlen mir heute die nötige Motivation und der Schwung dazu. Ich habe mich nun entschlossen, das Beste aus der wetterlichen Situation und meiner körperlichen Verfassung / Fitness herauszuholen und die Freude am Radsport zu erhalten.
So, jetzt mache ich Schluss für heute. Habe mich mit Nathalie Schneitter zum Biken verabredet.
Liebe Grüsse aus dem Engadin!!!

 

 

Marathon Schweizermeisterschaft, Mendrisio,

6. Juni 2010

Gewinn der Silbermedaille

Es war eine anstrengende Angelegenheit, diese Marathon Schweizermeisterschaft, aber mit grossem Spassfaktor :-)!
Der Start gelang mir nicht nach Wunsch. Obwohl ich ausreichend eingefahren bin, kam ich in den ersten 10km nicht auf Touren. Da war Esther Süess, die spätere Siegerin und neue/alte Schweizermeisterin, schon auf und davon. Mein Motor hatte Anlaufschwierigkeiten, aber dann lief er rund. Bis dann leider schon nach dem 1. Aufstieg mein Rücken zu schmerzen begann. Die Strecke war sehr belastend für den Rücken und ich war sicher nicht die Einzige mit solchen Problemen. Zeitweise fehlte mir die Kraft in den Beinen und das belastete mich am meisten. So fuhr ich einen Rhythmus, der es mir ermöglichte, das Rennen zu Ende zu fahren.
Die Abfahrten waren sehr ruppig, machten aber auch sehr viel Spass! Vor allem mit meinem genialen BMC Fourstroke F01! Das Fahren mit den anderen "Leidenden" hatte etwas Besonderes an sich. Mann und/oder Frau kam doch mit ein paar Worten etwas näher und gemeinsam schaffte man jeden Durchhänger zu meistern und im Downhill sich gegenseitig zu jagen ;-).
Die Ziellinie überquerte ich schlussendlich als 2. Frau und damit als Vize-Schweizermeisterin. Ein sehr schöner Gewinn nach einem sehr intensiven „Arbeitstag“.
Beni und Andy - mein Mechaniker - sowie Thomas, mein liebevoller Freund, und seine Eltern haben mich auf meiner Odyssee im Mendrisiotto begleitet. Herzlichen Dank für Eure super Betreuung!

 

 

Montag, 31. Mai 2010

1. Podestplatz 2010

Den gestrigen Racer Bikes Cup in Plaffeien bin ich als weitere Vorbereitung für die am nächsten Sonntag stattfindete Marathon Schweizermeisterschaft gefahren. Als ich am Sonntagmorgen aufstand und die Fensterläden öffnete, hätte ich sie am liebsten gleich wieder geschlossen und mich zurück ins Bett gelegt. Es regnete in Strömen! Doch mit meinem Ziel vor Augen, habe ich meine Wettkampfvorbereitungen fortgeführt. Beni wartete am Fluhweg auf mich und zusammen mit Corina sind wir nach Plaffeien gefahren und es regnete und regnete…..
In Plaffeien regnete es zum Glück nicht mehr so stark. Zusammen mit Roberto stellten wir unser Zelt auf, damit Corina und ich im trockenen Einfahren konnten.
Der Start verlief für mich sehr gut. Ich konnte erst mit den zwei Besten Fahrerinnen relativ gut mithalten. Die Abfahrten in Plaffeien sind auch im trockenen Zustand sehr anspruchsvoll. Im nassen, schlammigen Zustand forderten sie von uns Athleten alle fahrtechnischen Fähigkeiten ab. Mit meinem BMC-Fully (fourstroke F01) hatte ich immerhin einen grossen materiellen Vorteil. Mein neues BMC-Fully habe ich super lieb gewonnen! Ich gebe es nicht mehr her. Mit diesem BMC-Bike kann ich noch viel erreichen! Den Dreck-Härtetest hat es nun auch hinter sich und mit Bravour bestanden!
Mit dem erreichten 3. Rang in Plaffeien bin ich zufrieden. Nun bereite ich mich mit Freude auf den kommenden Sonntag vor; auf ein sonniges, trockenes Rennen :-)!

 

 

Dienstag, 11. Mai 2010

Racer Bikes Cup in Solothurn vom Samstag, 8. Mai

Nach dem Rennen in Wittnau spürte ich, dass mir der Renn-Rhythmus fehlt und ich dringend daran arbeiten muss. Bis zur Marathon SM ist es gerade noch einen Monat. Damit ich an meiner Grundschnelligkeit arbeiten kann, habe ich mich für das Rennen in Solothurn angemeldet. Für mich sollte dieses Rennen ein gutes Training sein. Mehr konnte ich nicht erwarten, da meine Erholung gerade letzte Woche zu kurz kam. Ich habe ein Arbeitspensum von gut 100% gearbeitet.
Die Strecke in Solothurn ist schnell und hat einen längeren „Strassenpart“ wo meist auch sehr taktisch gefahren wurde. In den Aufstiegen konnte ich gut mithalten, doch in den Abfahrten verlor ich leider immer wieder den Anschluss an die erste Gruppe, obwohl ich die Bremse kaum noch anfasste ;-). Aber die anderen waren einfach noch einen Zacken schneller. Damit habe ich wohl die Quittung erhalten, dass ich im letzten halben Jahr relativ wenig auf dem Bike unterwegs war. In der letzten Runde konnte ich nochmals gut zusetzen, aufholen und kam knapp hinter dem Feld auf dem 7. Rang ins Ziel.

 

Morgen Abend nach der Arbeit plane ich ins Tessin zu fahren. Ich werde dort die nächsten 4 Tage auf meinem neuen super starken BMC-Fully (Fourstroke FS01, http://www.bmc-racing.com/en/us/bikes/fullsuspension/fourstroke/fs01-black/story/) trainieren und zudem die SM-Strecke besichtigen. Ich freue mich sehr auf diese paar freien Tage. Ich hoffe nur, dass das Wetter auch mitspielt und der Regen sich verabschiedet! Wir werden sehen!

 

 

Sonntag, 2. Mai 2010

Sieg in Wittnau, Aargovia Cup

Damals habe ich mit der Aargauer Meisterschaft meine sportliche MTB-Karriere begonnen. Jetzt 16 Jahre später werde ich wohl meine sportliche Laufbahn mit dem Folge-Modell, dem Argovia GEAX-Fischer Cup beenden. Ich habe mich entschieden den heutigen Lauf in Wittnau zu fahren, damit ich wieder etwas in den Rennrhythmus komme. Denn schon in einem Monat, am 6. Juni, findet in Mendrisio die Marathon SM statt, wo mein Ziel klar ein Podestplatz ist. Dieses Rennen wird aber auch mit wegweisend sein, wie es bei mir sportlich weiterlaufen wird.
Das Wetter war heute aber nicht ganz auf der sonnigen Seite. Seit gestern Samstag hat es wohl nur einmal geregnet, dafür 48 Stunden lang. Dementsprechend bot sich die Strecke an. Schlammig, schlammig und nochmals schlammig. Es war einfach nur noch „gruusig“! Ich habe mich heute mehrmals gefragt: „Warum tust du Dir das an?“ Aber da mein Teamkollege Roland Häfeli auch nicht das „Weichei“ heraushängte und einen Superlauf mit einem Sieg hinlegte, wollte ich nicht hinten anstehen und gab ebenfalls Vollgas. Es reichte auch für mich für einen klaren Sieg. Eine gute Motivation für die nächsten Trainingseinheiten.
Ich plane am nächsten Samstag in Solothurn zu starten. Da wird es wieder härter und schwieriger werden, wiederum auch eine gute Vorbereitung auf mein Saisonziel.

 

 

Sonntag, 28. März 2010

1# Lauf Racer Bikes Cup, Buchs SG

Der März 2010 steht für mich als“ Neubeginn“. Mit Hilfe von ADECCO – Arbeitsvermittlungsstelle – konnte ich in Küttigen eine Arbeit auf dem Sekretariat einer Baufirma aufnehmen; mit einem Pensum von 70%. Die Arbeit ist spannend und fordert mich und das ist gut so. Aber das heisst nun auch, dass das Training nicht mehr immer an erster Stelle steht. Ich liess es mir trotz Trainingsrückstand nicht nehmen, beim Auftaktrennen des Racer Bikes Cup 2010 in Buchs SG am Start zu sein und das Rennen zu fahren. Denn dieses Rennen bin ich schon immer sehr gerne gefahren.
Zwar wurde ich am Morgen etwas „schwach“ und wollte gerne auf die anbahnende Schlammschlacht verzichten. Denn schon auf der Fahrt nach Buchs regnete es in Strömen. Doch der Ehrgeiz und die Freude auf das Rennen siegten und ich war pünktlich am Start. Der Start verlief gut für mich. Ich wusste ja, dass ich mich an der Spitze nicht mehr einreihen konnte, doch die Top Ten sollten schon noch drinnen liegen. Ich konnte ein konstantes Rennen fahren. Die technischen Passagen meisterte ich trotz nassen, dreckigen und dadurch sehr rutschigen Passagen sehr gut. Die Rennhärte fehlt mir noch ganz klar. Doch auf der letzten Runde konnte ich nochmals zusetzen und so den 7. Schlussrang sicher ins Ziel bringen.
Ich genoss die gute Stimmung in Buchs – Dank den vielen Zuschauern und der sehr guten Rennführung – sowie das Feeling, nochmals mittendrin im Cross Country Renngeschehen zu stehen. Die Erinnerungen daran werden mich für die weiteren Trainings sehr motivieren. Mein Ziel wird dieses Jahr zwar nicht mehr die Cross Country Serie sein. Ich will mich vermehrt auf die Langstreckenrennen konzentrieren. Ein erstes grosses Ziel wird daher die Schweizermeisterschaft am 6. Juni in Mendrisio sein http://www.montegenerosobikemarathon.ch/ .

 

 

Freitag, 19. Februar 2010

Beginn Trainingslager auf Zypern

Ich freue mich sehr auf das Training auf Zypern, auf Sonne und Wärme und tolle Touren. Doch  das will erst verdient werden. Die Reise nach  Zypern verlangte von mir, Roland und Corina sehr viel Geduld. Auf der Team-Seite könnt ihr lesen, wie es uns ergangen ist.

 

 

Sonntag, 31. Januar 2010

Trainingsalltag

Ja, der Winter hat mich fest im Griff. Bei mir zu Hause kommt und geht der Schnee fast täglich; Schnee-Match-trüb-Schnee-Match-trüb und kalt, kalt, kalt…. Etwas, dass ich in den letzten 6 Jahren selten so erlebt habe, weil ich ja meistens schon im Januar in den Süden gedüst bin. Für mich sind die vielen Einheiten im „Haus/Fitness“ mental schon ziemlich anspruchsvoll und drückt auf meine Motivation. Darum haben sich die Trainingsstunden schon etwas reduziert… Heute weiss ich, wie priviligiert ich diesbezüglich als Profisportler war. Wenn ich „einfach“ meine 7 Sachen - und mehr ;-) - packen konnte und ab in die Sonne und Wärme fliegen durfte.
Gut, der Schnee ist schon lässig, wenn er „Pulver/Gut“ ist und ich auf den „Latten“ stehe oder auf dem Schlitten sitze. Aber Sonne muss dann auch sein ;-)!

 

 

Ein Frohes Neues Jahr :-) !

 

Ich hoffe, der Jahreswechsel ist auch DIR gut gelungen. Ich durfte ein erlebnisreiches 2009 abschliessen. Sportlich gesehen war es zwar ein durchzogenes Jahr. Ich war körperlich in absolut besster Verfassung, doch für die ultimativen Top Resultate blieb mir das nötige Renn-Glück leider verwehrt.

Ich werde voraussichtlich auch im 2010 MTB Rennen fahren. Aber eine grosse persönliche Challenge steht mir noch bevor; eine Arbeit im "normalen" Berufsleben zu finden, um wieder im allgemein bekannten "normalen" Leben Fuss fassen zu können.  Ich schaue gespannt vorwärts und freue mich auch auf diese neue Herausforderung.

Doch mit "einem Bein" will ich weiterhin dem Bikesport treu bleiben und hoffe, dass ich Euch auf dieser Seite auch im 2010 über viele Erfolge und spannende Erlebnisse berichten kann.

 

 

Ich wünsche Allen von ganzem Herzen ein schönes und frohes Weihnachtsfest!!!

 

 

Dienstag, 22. Dezember 2009

"Guetzle" mit Eva-Maria

Wir haben es doch noch geschafft! Mein "Gotti-Kind" Eva-Maria und ich,  zusammen einen Termin zu finden, wo wir ein paar Tage gemeinsam verbringen können. Da es jetzt so kurz vor Weihnachten ist, haben wir uns entschieden, zusammen "Wiehnachts-Guetzli" zu backen. Gestern haben wir meine Wohnung zur Backstube umfunktioniert. Da es ja das 1. Mal war, stolperten wir über die eine oder andere Schwierigkeit (Platzmangel, etwas ungenaue Waage...), so dass nicht alle Guetzli ganz nach Wunsch herauskamen. Aber eines können wir mit Stolz sagen, geschmacklich sind alle super gut geworden! An allem anderen werden wir nächstes Jahr weiter üben ;-). Wir hatten jede Menge Spass! Es war aber auch sehr anstrengend und so mussten wir uns gestern Abend erstmals im Thermalbad von Rheinfelden erholen...

 

Montag, 14. Dezember 2009

Skiweekend mit dem Team

Wieder musste erst ein Jahr vergehen, bis ich wieder auf den Skiern stand. Doch nun hoffe ich, dass ich es in dieser Wintersaison schaffen werde, ein weiteres Mal Ski zu fahren. Ich habe in den letzten 2 Tagen in Samnaun mega Spass bekommen. Wir waren auch eine super gute Truppe; alle fit und munter und top motiviert so viele Pisten wie möglich im Skigebiet Samnaun zu testen. Trotz nicht ganz optimalen äusseren Bedingungen - es hat Samstags hauptsächlich geschneit -  am Sonntag jedoch zeigte sich die Sonne und blauer Himmel. Die Sicht war super und man sah eine wunderschöne Bergwelt, sensationell!

 

Montag, 30. November 2009

Sportlicher Wettkampf; mal in einer anderen Form

Gestern bin ich erstmals seit Jahren wieder einen Lauf gelaufen. Ich habe mich überreden lassen am Staaner ¼ Marathon (10.5km), in Stein am Rhein (SH), mitzulaufen. Als ich im Oktober mit dem Biketraining zurückgefahren bin, begann ich, in der Woche ein bis zwei Mal zu laufen. Erst eine halbe Stunde, dann gesteigert bis auf 1 ¼ Stunden, doch sehr locker. Mein erstes Lauftraining dieses Jahr weckt immer noch sehr schmerzhafte Erinnerungen in mir wach. Ich dachte erst, dass ich überhaupt nicht mehr laufen kann, weil sich mein Bewegungsablauf sehr harzig, schmerzhaft und mühsam anfühlte. Hier bekam ich zu spüren, dass auch für mich als Leistungssportler bei einer „neuen“ Sportart aller Anfang schwer sein kann. Bei regelmässigem Training setzen sich doch die Leichtigkeit und die Freude am Sport wieder durch.
Nun Stand ich also am Sonntagnachmittag im Städtlein Stein am Rhein und wartete darauf, dass es losging. Nach dem Startschuss das grosse Gerangel - kennen wir ja…- nur dass man hier nicht auf Räder auffährt, sondern über Füsse stolpert. Zum Glück war es kein so grosses Starterfeld, so dass sich nach dem 1. Kilometer das Läuferfeld in angenehmen Gruppen aufteilte. Ich bin den grössten Teil mit einem älteren Herrn gelaufen. Es imponierte mich, dass dieser Herr (mit 66 Jahren, wie ich später herausfand) mir fast davon lief. Für mich war es ein Austesten, ob ich die 10.5km in einem guten Tempo durchlaufen kann. Zu Beginn hielt ich mich noch etwas zurück, doch gegen Ende versuchte ich das Tempo zu steigern. Ich spürte bald einmal, dass ich da muskulär doch noch sehr eingeschränkt bin. Hier ist es wie auf dem Rad; Schnelligkeit muss auch beim Laufen trainiert werden.
Es war eine super gute neue Erfahrung und hat mir viel Spass gemacht. Doch vorerst bleibe ich noch beim Lauf-Training ;-).

 

 

Montag, 23. November 2009

... aus einer anderen Sicht

Gestern war ich am Radquer in Uster; nicht als Fahrerin, nein als Zuschauerin. Für mich war es zwar auch etwas ungewohnt, nicht ins Sportgeschehen einzugreifen. Aber der grosse Challenge wir wohl kommen, wenn ich dann bei einem MTB-Rennen am Streckenrand stehen werde. Für mich ist die kurze Renndauer eines Radquer-Rennens sowieso nichts und dann noch die Kälte... Gut gestern waren wohl optimale Bedingungen; nicht zu kalt und nicht zu nass. Unsere Athletinnen gaben auch schön vollgas. Jasmin konnte einen weiteren Sieg für sich einfahren. Maria ist ebenfalls ein starkes Rennen gefahren und wurde 5. mit einem geringen Rückstand! Gut ich gab auch vollgas - dieses Mal im Zurufen ;-)!

 

 

Mittwoch, 18. November 2009

Ruhephase

Die letzten zwei Wochen habe ich es sportlich ruhiger genommen. Ich habe nach Lust und Laune und Wetter ;-) trainiert. Ich geniesse, es auch sportliche einmal etwas lockerer zu nehmen. Privat habe ich doch einiges am Laufen. Ich bin intensiv auf Arbeitsstellen-Suche und daneben habe ich das Selbststudium zur Personalassistentin. Doch die letzten 2 Tage nahm ich mir die Zeit mit meinen Schwestern etwas zu unternehmen. Sie haben mich zu einem Überraschungs "Weekend" eingeladen. Da es Iris organisiert hat, sind wir in F-Annecy gelandet. Ein schönes kleines Städtchen, wo wir es uns gehen liessen. Wir genossen es wieder einmal ausgiebig zu unterhalten.

 

 

Donnerstag, 5. November 2009

… Back at home!

Plötzlich geht alles wieder ganz schnell. Das Trainingslager auf Zypern gehört auch wieder der Vergangenheit an. Marc, Maria und ich sind am letzten Montag am späten Nachmittag in Zürich gelandet. Die Reise inkl. Gepäcktransport verlief fast ohne Probleme; nur eine kleine Verspätung von einer Stunde. Es wurde ein langer Reisetag und deshalb war ich froh, als ich in meiner kleinen Wohnung ankam.
Die Schweiz empfing uns sehr herbstlich stürmisch und nass kalt. Das Nass waren wir uns nach den letzten 3 Tagen auf Zypern etwas gewohnt. Doch die Kälte war neu und gewöhnungsbedürftig. Den letzten Trainingsblock auf Zypern war geprägt vom „Regen davon fahren“. Zum Glück kam es nie zum Dauerregen. Doch wenn es regnete, dann heftig! In den Bergen wurde es dann schnell mal kühl. Doch am Meer unten war es trotz Regen und Gewitter angenehm und wenn sich dann die Sonne ab und zu zeigte, wurde es richtig schön warm. Etwas vermisse ich die warmen Temperaturen schon. Obwohl der Herbst auch seine sehr schönen Seite hat. Jetzt heisst es einfach wieder, warm anziehen ;-). Zurzeit „rolle“ ich auf meinem Bike noch etwas aus und geniesse den farbigen Jura. Ansonsten heisst es für mich nun endgültig, meine berufliche Zukunft zu planen und zu realisieren. Gleichzeitig aber auch all das Liegengebliebene der letzten Monate zu erledigen. Also es bleibt bei mir spannend! Mal sehen wie es weitergehen wird …

 

 

Donnerstag, 29. Oktober 2009

Zypern zum Dritten…

Gestern zogen wir einen mittelgrossen Glückstag ein. Bei schönstem Sonnenschein, fast wolkenlosen Himmel sind wir gestern Morgen losgefahren. Ideal für ein langes Training. Wir wussten zwar, dass eine Schlechtwetterfront im Anmarsch ist, doch so wie es aussah, müsste die noch weit weg sein. Sie kam viel, viel, viel schneller als uns lieb war. Mit einem Mal bildete sich eine riesige Gewitterwolke über den Bergen und innert kürzester Zeit bereitete sie sich aus. Dank einer guten Routenwahl und schnellen Beinen auf schnellen Rädern konnten wir dem Regen ein Schnippchen schlagen! Doch dann waren wir uns auch nicht mehr sicher, ob wir heil davon kommen werden. Mit einmal hiess es „road under construction“ d.h. neuer Weg suchen, der hoffentlich asphaltiert ist. Doch davon weit weg, mussten wir uns über einen Kiesweg „mühen“. Für Marc und Maria war es ja ein gutes Radquer Training, doch komfortabel war es überhaupt nicht. Da wir hier unten schon insgesamt 4 Plattefüsse hatten (und uns die Schläuche langsam aber sicher ausgehen) haben wir sehr viel Luft in unsere Pneus gepumpt. Ich denke, jeder Strassenfahrer kann sich vorstellen, wie angenehm dies war. Zudem mussten wir noch einen Umweg machen, da die Hunde nach der Hitze wieder fitter waren und wir sie nicht noch herausfordern wollten….
Schlussendlich schafften wir es doch noch rechtzeitig ins Café. Nachdem wir wieder zu Kräften gekommen sind, kam auch die Sonne hinter den Wolken hervor. Zwar nicht so lange, aber es reichte die Strasse wieder aufzutrocknen, damit wir trocken ins Hotel zurück fahren konnten ;-). Wir waren 6h (fahrzeit) unterwegs! Am Abend hat es dann auch hier in Limassol heftigst geregnet!

 

 

Sonntag, 25. Oktober 2009

Zypern – 2. Ruhetag

Die letzten 3 Tage haben Marc und Maria sehr gut trainiert. Wir konnten drei Mal 5h und mehr trainieren. Damit kommen wir unserem Ziel, ein starkes Grundlagen-Fundament zu schaffen, gut näher. Der Donnerstag und Freitag waren wetter- und temperaturmässig super schön und ideal zum Trainieren. Wir kurvten in den Bergen um Limassol herum. Hat sehr viel Spass gemacht. Gestern war es dann wieder etwas wärmer und die Luft nicht mehr ganz so klar. Die Hitze machte uns dann gegen Ende des Trainings wieder etwas zu schaffen. Mit Massagen und einem kühlen Schwimmen im Meer haben wir uns aber gut erholen können.
Gestern Abend haben wir das zypriotische traditionelle MEZE Essen ausprobiert. Da bekommt man viele verschiedene kleine Happen der zypriotische Gerichte und Fleischsorten (Fisch MEZE auch möglich) zu kosten. Thomas Wegmüller hat uns dabei begleitet und so haben wir die Gerichte auch gleich erklärt bekommen. Damit haben wir den 2. Trainingsblock in einem lockeren und lustigen Abend abgeschlossen.

 

Mittwoch, 21. Oktober 2009

Zypern, Trainingslager mit Marc und Maria

Letzten Samstag bin ich mit Marc und Maria auf Zypern gelandet; mit Temperaturunterschied von knapp 10°C auf 30°C (abends). Thomas Wegmüller (www.bikecyprus.com) holte uns wie immer vom Flughafen ab. Dieses Mal übernachten wir im kleinen heimeligen „Aquaruis Beach Hotel“ in Limassol (www.aquarius-cy.com).
Die letzten 3 Tage konnten wir bei super Bedingungen trainieren. D.h. die Hitze hat uns zu Beginn schon ganz schön zugesetzt. Wir fuhren bei bis zu 40°C! Zum Glück ging bis jetzt immer ein angenehmer Wind.
Ich bin das 1. Mal im Herbst auf Zypern. Ich erlebe für mich eine total verkehrte Welt, wenn ich sie mit den Bedingungen im Januar/Februar/März vergleich, z.B.:
- Im „Winter/Frühling“ muss ich mir das Getränk vor dem Training immer heiss in die Bidons abfüllen, damit ich es dann auch nach einer Stunde Training noch etwas temperiert trinken kann. Jetzt fülle ich die Bidons mit kaltem Wasser ab und knapp 1h später habe ich lauwarmes bis recht warmes Wasser im Bidon (was zugegebenermassen nicht immer sehr fein ist).
- Im „Winter/Frühling“ fahre ich gerne auf Meereshöhe, da es dort meist wärmer ist, als in den Bergen. Jetzt fahre ich gerne dem Meer entlang, weil es dort kühler ist als im Landesinnern. Teilweise hatte ich das Gefühl, dass wir in den Tälern in einem Backofen fahren…. Aber in den Bergen ist es immer noch super schön, so oder so!
- Im „Winter/Frühling“ springt mir jeder Hund, der nicht angebunden ist, hinter meinem Rad her. Jetzt sind sogar die zu faul, um sich zu bewegen.
Keine Frage, ich bevorzuge das heutige Klima! Ist für mich Wärme und faule Hunde doch das Schönste ;-)!!! Aber auch der „Winter/Frühling“ hat seine Reize, zumal es hier immer noch schöner und wärmer ist als zu Hause.

 

Dienstag, 6. Oktober 2009

Vor zwei Wochen habe ich meine Saison 2009 beendet. Der "normale" Sport-Alltag ist  nun auch bei mir eingekehrt. Ich genoss die schönen Herbsttagen mit längeren Trainingseinheiten. Ich muss schauen, dass ich noch fit bleibe. Denn ab Mitte Oktober werde ich für 2 Wochen mit Maria und Marc (Junior) nach Zypern fliegen und sie beim Training unterstützen.

Vorerst geniesse ich die super guten Bedingungen hier in der Schweiz auf dem Bike oder auf meinem Strassenrad. Beni ist zwischenzeitlich recht fit. Er konnte sich im Moment die Zeit nehmen und trainierte seit Schladming regelmässiger. Jetzt fährt er auch schon die eine oder andere Bike-Tour mit mir mit. Hinunter musste ich schon immer schauen, dass er mich nicht abhängt. Nun hält er bergauf auch schon sehr gut mit.

Am letzten Samstag fuhr ich eine sehr schöne längere Jura-Runde mit meinem Teamkolleg Roland Häfeli. Eine Ausfahrt, die ich eben jetzt am Besten fahren kann, weil Zeit und Intensität mal keine Rolle spielen.

 

Samstag, 19. September 2009

TopTen Platz beim Weltcup Finale in A-Schladming

Schladming hat schon einige Weltcup Rennen durchgeführt. Doch heuer sollte dabei erstmals die Sonne scheinen. Die Wetterprognosen sahen gut aus. Das war mit ein Grund, dass ich mich auf das Rennen freute. Aber auch, weil ich mich fit und erholt fühlte, die Prellung und die überdehnten Bänder am verletzten Knie von vergangenem Wochenende bereiteten mir zum Glück keine Schmerzen mehr und die Rennstrecke mit den steilen Anstiegen kam mir sehr entgegen. Zu guter Letzt aber auch, weil es mein letztes Weltcuprennen sein wird, das ich in meiner Sportkarriere fahren werde.
Die Wetterprognosen hielten Wort und die Sonne zeigte sich am Renntag von einem fast wolkenlosen Himmel. Da ich in Champéry nicht gepunktete hatte, fiel ich in der Startfolge zurück auf Platz 26. Der Start lief mir endlich wieder super! Trotz einer nur kurzen Startphase – mit geringen Überholmöglichkeiten – fuhr ich auf Platz 11 die 1. Abfahrt hinunter. Da das Rennen nur mit 4 Runden angesetzt wurde, ist sehr schnell gefahren worden, denn man ahnte schon, dass wir keine anderthalb Stunden zu fahren haben werden (Siegerzeit dann nur 1h19’!).
Ich fühlte mich stark und hatte Kraft in den Beinen und konnte während des gesamten Rennens ein hohes Tempo halten. Ich genoss die Stimmung, die vielen Zurufen der euphorischen Kirchberger (Heimat von Maria Osl) und konnte so nochmals ein super Rennen fahren und erleben. Umso mehr freute es mich auch, dass ich das Rennen auf dem super 8. Platz beenden konnte und damit als beste Schweizerin ins Ziel kam.


 

Sonntag, 13. September 2009

Weltcup in Champéry

Nur eine Woche nach den Weltmeisterschaften in Australien wurde in Champéry (Wallis) der zweitletzte Weltcup dieser Saison durchgeführt. Die Reisestrapazen, Sydney – Zürich, waren nicht mal eine Woche her. Ich spürte die Zeitumstellung, aber auch der Klimawechsel und den sehr langen Flug. Das hat meinen Körper mehr mitgenommen, als ich es wollte. Ich fühlte mich in den Tagen vor dem Rennen in Champéry sehr müde.
Die Strecke in Champéry ist sehr anspruchsvoll und bei nassen Bedingungen, nochmals schwieriger zu fahren. Den Start bei uns Frauen erlebte ich noch nie so hektisch, wie bei diesem Rennen. Nach der Startschlaufe war ich zwar vorne dabei, kam aber leider den Berg hinab nie ganz in den „Fluss“. Den Berg hinauf fühlte ich mich super. Aufgrund der starken gewittrigen Regenfälle des Vortages, war die Strecke sehr nass. In der zweiten Runde machte ich in einer Abfahrt einen Fahrfehler und verletzte mich am Knie. Ich fuhr noch etwas weiter, doch ich hatte solch extreme Schmerzen und einen sehr starken Kraftverlust im verletzten Bein, dass ich leider aufgeben musste. Es war für mich ein sehr schwieriger Moment.
Im Nachhinein konnte zum Glück festgestellt werden, dass keine Knochen gebrochen und keine Bänder gerissen waren. Das wiederum hat mich sehr beruhigt und ich bekomme so doch noch eine Chance; am Weltcupfinale in A-Schladming.

 

 

CrossCountry Weltmeisterschaften 2009 in AUS-Canberra

 

Leider konnte ich in Australien nicht punkten, obwohl doch die äusseren Bedingungen für mich perfekt gestimmt haben. Sogar meine lieben Betreuer, Beni und Roberto, haben die Reisestrapazen auf sich genommen, um mich, aber auch Michelle und Maria zu unterstützen.
Drei Tage vor dem Rennen erwischte ich leider einen Magen-Darm-Virus, der mich einen ganzen Tag flach legte. So musste ich mit einem geschwächten Körper an den Start. In der Startphase kam es zu einem Gerangel, wo ich leider mitten drin war. Dies kostete mich Plätze, die ich nie mehr gut machen konnte. Auf diesem anspruchsvollen Kurs war ein Überholen sehr schwierig und wenn ich endlich überholen hätte können, hatte ich zuwenig Power in den Beinen. Mit meinem 17. Schlussrang war ich dann auch entsprechend enttäuscht. Wusste ich doch nach der Marathon WM in Graz, dass ich körperlich in einer Super Form bin und dies hier nicht zeigen konnte.

 

Sonntag, 30. August 2009

Bin letzten Freitag, 28. August, in AUS-Canberra eingetroffen. Der Flug war mega lang, ist aber sehr gut und ohne Komplikationen für mich verlaufen. Darüber war ich mega froh!

Hier in Canberra sind die Temperaturen leider nicht mehr so schön warm, wie in der Schweiz. Aber zum Glück auch nicht so mega kalt. Der Freitag zeigte sich als super sonnigen und milden Frühlingstag. Ein schöneres Willkommen konnte ich mir gar nicht wünschen.

Gestern war es dann etwas gar nass und trüb. Doch auch hier auf der Südhalbkugel gilt wohl die Regel: "nach em Räge, schint d'Sunnä....".

Bis jetzt habe ich die CrossCountry Strecke noch nicht besichtigt. Ich will mich erst optimal erholen. So werde ich auch heute noch einmal locker rund um Canberra kurven ;-).

 

Sonntag, 23. August 2009

Marathon Weltmeisterschaft in A-Graz

Trotz grossem Pech, die Bronzemedaille

Am letzten Mittwoch (19. August 2009) bin ich mit dem Nachtzug in Graz eingetroffen. Graz empfing mich mit hochsommerlichem sonnigen Wetter. Ich wollte frühzeitig in Graz sein, um mich optimal auf die Weltmeisterschaft vorbereiten zu können. Nebst Streckenkenntnisse anzueignen, widmete ich die Zeit auch, um mich vom Höhen-Trainingslager zu erholen, damit ich am Sonntag dann topfit an den Start gehen konnte.

Nach einem regnerischen Samstag, zeigte sich am Sonntag die Sonne wieder. Die äusseren Bedingungen waren optimal. Ich selber fühlte mich fit und freute mich sehr auf das Rennen. Endlich ist es soweit. Genau vor einem Jahr bin ich in Peking ins Olympia-Rennen gestartet. Ich wertete dies als gutes Omen ein.
Der Start verlief erwartungsgemäss ruhig. Die Strecke führte nach knapp 2km einen Berg mit 28% Steigung hinauf und so wollte sich niemand zu früh sich verausgaben. Wir waren eine mittlere Spitzengruppe, die zusammen oben ankamen. Die erste Hälfte der Strecke war für uns Frauen eher leicht. Der Regen des vorangegangenen Tages machte aber die Abfahrten auf diesem Teilstück zur „Schlammschlacht“. Der Dreck setzte sich bei meinem Schaltkabel fest und es klemmte einen Stein im Wechsel ein, wodurch ich eine Zeitlang (bis zur 1. Mechzone) keine kleinen Gänge mehr fahren konnte. Dadurch verlor ich auch den Anschluss zur Spitze. Zum Glück fand Erich (BikErich, Küttigen) die Ursache schnell heraus und ich konnte nach einem kurzen Halt, wieder ohne Probleme weiterfahren. Ich holte dann die Spitze bald ein und zusammen fuhren wir in einer 5er Gruppe die 1. Hälfte der Rennstrecke. Ich fühlte mich gut. Ich wusste der letzte lange Berg wird rennentscheidend sein. Ich habe mir diesen Aufstieg vorgängig gut angeschaut und wusste, wo ich angreifen wollte. Und wirklich lief es mir einfacher als ich dachte. Ich griff von der Spitze aus an und konnte bald ein Abstand zu den anderen Fahrerinnen aufbauen. Meine Beine waren super, mein Bike (BMC Fully - Fourstroke01) fuhr wie auf Schienen über die geröllige Auffahrt. Bis zum Top des „Schöckl“ konnte ich einen Vorsprung von gut 1.5min auf Sabine Spitz und 3min auf Esther Süess herausfahren. Ich freute mich auf die Abfahrt, bin ich sie doch nochmals mit Beni im hohen Tempo abgefahren (Beni kann man in einer Abfahrt einfach nicht abschütteln, ist zum Verrückt werden ;-)). Doch dann – Platten hinten. Man, habe ich mich geärgert!!! Ich versuchte erst zu schäumen. Doch die Luft war schnell wieder draussen und ich musste einen Schlauch einsetzen. Das dauert halt seine Zeit, auch wenn ich es für mich in Rekordzeit geschafft habe. Dennoch, mein Vorsprung und vorerst meine Moral war dahin. Die weitere Abfahrt fuhr ich erst sehr langsam, traute ich meinen Mechkünsten noch nicht so ganz. Doch dann riss ich mich zusammen und gab Gas. In der letzten Verpflegungszone teilte mir meine Betreuer mit, dass ich auf dem 4. Rang liege und ein Podestplatz noch möglich sein könnte. Das motivierte mich und ich fuhr vollgas weiter. Und wirklich vor dem letzten Aufstieg holte ich die auf dem 3. Platz liegende Fahrerin ein und distanzierte sie gleich. Ich konnte die letzten Kilometer ohne weiteren Zwischenfall fahren und kam schlussendlich als 3. Platzierte mit nicht mal 3min Rückstand auf die Siegerin ins Ziel. Die Enttäuschung auf den verpassten Sieg war gross. Dennoch war ich dankbar und froh, dass es trotzdem auf’s Podest gereicht hat. Heute habe ich mit Herzblut gekämpft, leider ohne das Quäntchen Glück dazu.

 

 

Montag, 10. August 2009

2. Rang auf dem Gurten - Bern

Ich habe am letzten Wochenende mein Höhentraining kurz unterbrochen und bin für das MTB Rennen auf dem Gurten nach Bern gefahren. Damit es nicht zu einem Stress ausartet, wählte ich die gemütlichere Variante mit dem Zug. In Bern habe ich am Samstag Beni und Maria getroffen und zusammen haben wir die Strecke auf dem Gurten besichtigt. Es war richtig nass und gruusig, doch nicht kalt. Die Strecke ist im nassen Zustand für Jedermann/frau eine grosse Herausforderung!

Der Regen verschonte uns zum Glück am Sonntag. Die Strecke trocknete leider nicht sehr schnell ab und wir Frauen mussten noch bei nassen Bedingungen starten. Ich fühlte mich gut und war gespannt, wo ich jetzt nach meinen vielen Trainings im Engadin stehen werde. Nathi war mit ihrem Colnago-Team auch am Start. Es war für uns beide ein Form-Test.

Mit dem 2. Rang bin ich sehr zufrieden. Physisch fühle ich mich fit, die Abfahrten sind mir leider nicht immer schnell und leicht vom "Hocker" gerollt. Doch es machte Spass, denn die Zuschauer kamen auch dieses Jahr zahlreich auf den Gurten und unterstützten uns Athleten lauthals.

 

Habe mich dann schon bald nach meinem Rennen vom Team verabschiedet (sie haben auch dieses Mal wieder super Arbeit geleistet!!!!) und mich per Zug auf den Weg nach Muottas Muragl gemacht. Ich darf noch für die nächsten 4 Tage das Engadin geniessen, bevor es definitiv zurück ins Unterland geht.

 

 

Dienstag, 28. Juli 2009

Höhentraining im Engadin – Muottas Muragl

Jetzt bin ich schon eine gute Woche im Engadin am Trainieren. Seit letztem Sonntag von einer Woche logiere ich auf meinem geliebten Muottas Muragl. Ich bin ein weiteres Mal sehr herzlich Willkommen geheissen worden. Es war mir so, als käme ich ein bisschen nach Hause. Auch dieses Jahr bin ich nicht die einzige Sportlerin auf Muottas Muragl; da ist dieses Jahr neu auch Nathalie Schneitter, wie vor 2 Jahren das OL-Natiteam und wie immer Sabine Spitz und auch Christian Belz (5000 und 10000m Läufer). Am gemeinsamen Nachtessen werden die Erlebnisse des Tages ausgetauscht. Der Spass kommt da auch nie zu kurz.
Von der Küchencrew unter Werner Strauss werden wir vorzüglich verpflegt.

Nach dem ersten Schnee zu Beginn meines Aufenthaltes, gab es fast nur noch sonniges Wetter. Ich konnte bisher super trainieren und mental auftanken. Für mich ist das Engadin und speziell Muottas Muragl sehr wichtig und etwas sehr besonderes. Leider kann ich es nicht besser in Worte fassen. Es ist einfach mega genial hier!!!!

 

Dienstag, 14. Juli 2009

CrossCountry Europameisterschaft 2009 - NL-Zoetermeer

Die Strecke im flachen Holland mit äusserst steilen kurzen giftigen Aufstiegen hat mir sehr gefallen. Zusammen mit Beni konnte ich super darauf trainieren und mich so optimal auf das Rennen vorbereiten. Am Sonntagmorgen fühlte ich mich super fit und parat ein sehr gutes Rennen zu fahren. Leider hat das Wetter kaum Jemandem’s  Wunsch entsprochen. Es war grau und sehr nass. Trotzdem war ich sehr guter Dinge und konnte mich optimal auf das Rennen vorbereiten.
Der Start verlief gut. Ich konnte bald aufschliessen und vorne bei der Spitze mitfahren. Ich fühlte mich trotz nassen Bedingungen sehr wohl auf der Strecke. Doch schon nach der 1. Runde war die Schaltung vorne defekt. Da ich nicht weitere 5 Runden auf der grossen Scheibe fahren wollte, hielt ich bei der nächsten Tech-Zone an, damit der Mechaniker mir meinen Umwerfer starr auf die mittlere Scheibe fixiert. So begann danach eine Aufholjagd, die sich als sehr schwierig erwies. Das Überholen auf der Strecke wurde auch durch die äusseren nassen Bedingungen sehr problematisch. Mit jeder weiteren Runde bekam ich technische Schwierigkeiten aufgrund des vielen Dreck am Bike, der unter anderem auch meine Bremsfähigkeit stark verminderte (es bremste auch wenn ich nicht wollte...). Dann in der letzten Runde verlor ich in einer Abfahrt die Kontrolle über das Bike da sich der Sattel gelöst und verdreht hatte. Ich verletzte mich am Oberschenkel und das Bike nicht mehr fahrbar. Ich musste das Rennen sehr enttäuscht aufgeben. War dann aber sehr überrascht, dass ich doch noch auf Platz 19 rangiert wurde. 

 

Nun bin ich in den Vorbereitungen für mein Höhentraining im Engadin. Ich freue mich sehr darauf und hoffe auf viele Sonnenstunde :-)! 

 

 

Dienstag, 7. Juli 2009

Schweizermeisterschaft in Chur - Bronze

Nun ist der Kampf um das begehrte rote Trikot mit dem Schweizerkreuz für 2009 schon wieder Vergangenheit. Die Schweizermeisterschaft fand dieses Jahr in Chur statt. Die Strecke hat mir gut gefallen. Es gab einen langen Aufstieg und eine lange knackige schnelle Abfahrt. Ein grosser Teil unserer Abfahrt war identisch mit der Downhill Strecke. Da die Downhiller schon Samstags ihre Schweizermeisterschaft hatten, war die Abfahrt teilweise  ziemlich ausgefahren. Wettermässig wurde es eine sehr sonnige Schweizermeisterschaft und die Zuschauer kamen zahlreich, um uns zu unterstützen. Sie scheuten keine Mühen und kamen auch hoch in den Berg hinauf. War super - Danke!

Ich fühlte mich super. Konnte mich gut auf das Renne vorbereiten und auch beim Einfahren war für mich alles stimmig. Der Start war verhältnismässig langsam, weil zuerst flach auf Asphalt zum Einstieg in den Wald gefahren werden musste. Die ersten 4 Runden liefen mir super. Ich konnte mühelos mit der Spitze mithalten. Doch dann spürte ich vom Rücken her einen Kraftverlust in den Beinen, der von Runde zu Runde schlimmer wurde. So musste ich das Spitzenduo in der 5. Runde im Aufstieg ziehen lassen, ohne dass ich leider reagieren konnte. Die letzten 2 Runden musste ich dann alleine fahren und war froh, dass ich einen genügend grossen Vorsprung hatte, um den 3. Platz sicher ins Ziel zu fahren. Ich freute mich deshalb auch sehr über die Bronze Medaille.

 

Gestern war ich wieder in Therapie und bereite mich nun optimal auf die Europameisterschaften in NL-Zoetermeer vor. Die Europameisterschaften beginnen schon am kommenden Donnerstag, 9. Juli, mit dem Teamwettkampf (dieses Mal ohne mich). Die Elite Kategorien - also auch ich - werden am Sonntag, 12. Juli starten.

 

 

Dienstag, 23. Juni 2009

Sieg am Racer Bikes Cup in Winterthur

Jeweils am Montag nach einem Sonntags-Renneinsatz bin ich in D-Bad Krozingen in der Therapie für meinen Rücken. Daher gestaltet sich das  Aktualisieren meiner Homepage hin und wieder nicht  so schnell. Doch nun hole ich dies nach und berichte Euch gerne von meinem Sieg in Winterthur.

 

Das Starterfeld bei uns Frauen Elite war auch am Racer Bikes Cup in Winterthur gut besetzt. Ausser uns Schweizerinnen kamen auch etliche Ausländerinnen aus dem mehr oder weniger nahen Ausland. Die Strecke in Winterthur ist gespickt mit einem sehr steilen Aufstieg und kniffligen Abfahrten im Wald. Wettermässig hatten wir grosses Glück. Hat es doch ab Samstag kaum geregnet und der Sonntag präsentierte sich erst recht sonnig bis bewölkt. So waren die Trails gut fahrbar. Ich fühlte mich stark und konnte ab Start das Tempo bestimmen. Ab der 2. Runde war ich mehrheitlich alleine an der Spitze unterwegs. Marielle Saner, die 2. Platzierte, versuchte immer wieder aufzuschliessen. Doch im Aufstieg konnte ich immer wieder einen guten Vorsprung herausfahren. Auf der letzten Runde gab ich nochmals alles und kam mit einem guten Vorsprung als Siegerin ins Ziel. Es war ein super Gefühl. Vorallem auch weil ich endlich wieder mein Potenzial 100%ig ausschöpfen konnte.

 

 

Dienstag, 16. Juni 2009

Bundesliga-Rennen in D-Albstadt, 3. Rang

Obwohl in D-Albstadt schon einige Rennen ausgetragen wurden, war ich noch nie dort. Ich  habe aber schon sehr viel Gutes darüber gehört. Daher habe ich mich entschieden, in Albstadt an den Start zu gehen. Das Cross-Country Rennen fand am letzten Sonntag bei besten Bedingungen statt. Es war super warm und sonnig. Die konditionell und auch neu technisch anspruchsvolle Strecke war aufgrund der trockenen Bedingungen super zu fahren. Viele Zuschauer kamen und brachten super Stimmung mit, die auch von den Speakern an der Strecke mega mässig angeheizt wurden. Es kam mir fast so vor, als stehe ich in einem Boxring ;-). Es hat richtig Spass gemacht, sich noch etwas mehr zu "pushen" und alles aus sich herhaus zu holen, was möglich war.

Vom Start weg konnte ich mich vorne in den Top 3 einreihen. Der Aufstieg zum höchsten Punkt war teilweise sehr steil und forderte von mir alle Kräfte ab. Dafür waren die Abfahrten sehr spannend und entschädigten mich für die Qualen bergauf. Meine Kraft in den Beinen war noch nicht optimal und ich musste die ersten 2 im Aufstieg ziehen lassen. Meinen 3. Platz konnte ich aber dann bis ins Ziel nach 6 harten Runden verteidigen.

 

 

Montag, 8. Juni 2009

4# Lauf Racer Bikes Cup in Gränichen, 3. Rang

Wettermässig und persönlich erlebte ich gestern Überraschungen. Gemäss Vorhersage hätte es zwischendurch Regnen sollen. Doch ich war so froh, dass Petrus das Gebiet rund um Gränichen trocken liess ;-). Die anspruchsvolle Strecke war dadurch super zu fahren. Genau so, wie ich es mir wünschte.
Der Sonntag begann sehr freundlich mit viel Sonnenschein. Ich freute mich auf das Rennen, denn ich fühlte mich fit und war guter Dinge. Doch schon beim Einfahren spürte ich, dass meine Beine nicht ganz so top waren. Ich verschwendete jedoch keine grossen Gedanken daran und schob es der Nervosität zu. Waren doch wieder viele Bekannte und Freunde vor Ort, um mich zu unterstützen; was mich mega freute :-).
Der Start gelang mir gut, auf dem höchsten Punkt war ich mit an der Spitze. Die erste Abfahrt gelang mir leider nicht nach Wunsch. So verlor ich einige Plätze. Ich konnte dann im Verlauf der 1. Runde wieder fast zu den Spitzenfahrerinnen aufschliessen, aber ganz den Anschluss fand ich nicht mehr. Ich spürte, dass ich nicht mit dem gewohnten Druck auf den Pedalen fahren konnte. So musste ich die ersten Zwei ziehen lassen. Den 3. Platz konnte ich bis zum Schluss mit gutem Vorsprung verteidigen.

 

 

Montag, 1. Juni 2009

Das Wochenende war rennfrei. Dh. aber nicht, nichts tun, sondern optimal trainieren. Denn das nächste Rennen - Racer's Cup in Gränichen - steht schon vor der "Türe".

Dank sonnigem Wetter konnte ich optimal trainieren. Erst etwas in den Voralpen mit dem Glaubenbergpass am Samstag und gestern im nahen Schwarzwald. Am Samstag war ich mit meinem Teamkollegen Roland Häfeli und Marcel (VBT Seetal Mitglied) unterwegs. War sehr kurzweilig und ich musste richtig gut gas geben.  Dafür hatte ich guten Windschatten, denn die Bise war doch recht streng. Gestern im Schwarzwald bin ich der Bise etwas ausgewichen. Es ist eine super Runde und ich habe die Ausfahrt sehr genossen und mich mental gestärkt.

Jetzt bereite ich mich auf das Rennen in Gränichen vor. Heute war ich erstmals auf dem Parcours mit Familie Stirnemann sowie mit meiner Teamkollegin Michelle.

 

 

Sonntag, 24. Mai 2009

4# Lauf UCI World Cup in E-Madrid

Madrid ist ein Rennen, das ich sehr gerne fahre. Aus diesem Grund habe ich mich super gut darauf vorbereitet. Am Freitag bei sehr warmen und sonnigen Temperaturen habe ich mir die Strecke zusammen mit Beni sehr genau angeschaut und auch mal eine schnelle Runde gefahren. Ich fühlte mich wohl und wusste, dass ich in einer sehr guten körperliche Kondition bin. Ich wollte ein Top Rennen fahren und zum Schluss mindestens unter den TopTen platziert sein.
Diese Ziel zu erreichen wurde dann viel schwieriger, als ich es mir vorstellte. Ich verpatzte voll und ganz den Start. Vom Regen sehr aufgeweichter Startplatz kam ich nicht gleich in die Pedale und blieb im weichen Untergrund stecken. Bis ich dann in Fahrt kam, fuhr ich im hintersten Teil des Frauen-Feldes. Der 1. Teil des Startes verlief flach, so dass alle Fahrerinnen noch zusammen waren. Dank dem einen oder andere Strassenrennen verstand ich es etwas, mich im Feld zu bewegen. So konnte ich schon da einige Plätze gut machen. Doch es lief nicht so gut, wie ich es mir vorstellte. Körperlich fühlte ich mich fit und stark und wäre gerne schneller gefahren, wenn doch nicht immer die eine oder andere Fahrerin mir den Weg versperrt hätte. Das freche Fahren, mit Ellbogen raus und so, ist leider immer noch nicht mein Ding. Bei einer Abfahrt musste ich sogar warten, bis ich fahren konnte, weil ebenfalls vom Regen aufgeweicht, einige Angst hatten, es einfach fahren zu lassen. In der ersten Runde lief so viel schief für mich, dass ich am Liebsten aufgegeben hätte. Doch dann dachte ich mir, dass ich doch jetzt nichts Neues mehr anfangen sollte und zudem hat das Team keine Kosten gescheut, um uns Fahrerinnen ein optimales Umfeld zu schaffen, dass natürlich auch viel Geld kostete. So habe ich mich mental aufgefangen und mir mein Ziel wieder ins Gedächtnis geholt und das Bestmögliche aus der verfahrenen Situation herausgeholt. In die letzte Runde fuhr ich mit Nathalie Schneitter (8. Platzierte). Jetzt wusste ich, dass ich endlich in einer guten Positionierung bin. Doch in einen der steilen kurzen Anstiegen hatte ich einen Kettenklemmer, verursacht durch den Dreck, der überall am Bike hing und musste vom Rad. Dadurch hatte Nathalie freie Fahrt. Sie fuhr einen Vorsprung heraus, den ich bis ins Ziel nicht mehr schliessen konnte. Als 10. Platzierte fuhr ich ins Ziel.
Im Ziel war ich dann überrascht, dass das Rennen nur 1h30’ dauerte. Eine Runde mehr, wie eigentlich vorgesehen (aufgrund der schlechten Witterung wurde die Rundenzahl kurz vor dem Start von 5 auf 4 Runden reduziert) und wer weiss .... (nach heutigem UCI Reglement muss ein Weltcup Rennen für uns Frauen Elite zwischen 1h45’ bis 2h dauern)
Mit dem 10. Rang habe ich mein Minimal-Ziel erreicht. Für mich selber bin ich sehr froh, habe ich mich der Herausforderung gestellt und nicht aufgegeben.

 

 

Sonntag, 10. Mai 2009

3# Lauf Racer Bikes Cup in Solothurn

Ich freute mich auf das Renne. Auch weil Solothurn meine Geburts- und auch Heimatstadt ist/war. Ein Heimrennen konnte ich es aber auch nicht nennen, da ich doch schon bald gleich lange im Aargau wohne, wie ich in Bellach/SO aufgewachsen bin. Ich freute mich aber sehr, dass Verwandte /Bekannte und einige Freunde aus meiner Kinder- und Jungendzeit zum Rennen kamen und mich unterstützten!

Die Strecke war technisch nicht sehr anspruchsvoll. Doch während des Rennens zeigte sie doch die eine oder andere Schwierigkeit auf, bei denen man viel Zeit verlieren konnte. Ich fuhr ab dem Start in der Spitzengruppe. Für Nathalie Schneitter war Solothurn ein Heimrennen und sie wollte es auf alle Fälle gewinnen. Ihre Teamkollegin ist deswegen auch extra zum Rennen gekommen, um sie zu unterstützen. Zu Beginn war ich mit die Stärkere. Doch die Teamarbeit der Colnago-Girls liessen mir nicht die Chance meine Stärke auszuspielen. Nach einem guten Teammanöver der beiden, fiel ich leider zurück und konnte nie mehr ganz aufschliessen, was auf der Strecke in den Wohnquartieren enorm wichtig gewesen wäre, um noch den Sieg zu holen. Ich bin dann gute 4 Runden alleine gefahren. Nach einem starken Finish fuhr ich auf dem 3. Rang ins Ziel.

Mit dieser Platzierung habe ich mein Ziel - ein Podestplatz - erreicht. Ich war sehr zufrieden, auch weil ich endlich nicht über schlechte Beine oder Rückenschmerzen klagen musste. Jetzt hoffe ich sehr, dass ich damit auch dieses Kapitel abgeschlossen habe und die weiteren Rennen wie in Solothurn mit vollgas fahren kann.  

 

 

Sonntag, 3. Mai 2009

3# Lauf UCI World Cup in B-Houffalize

Das Rennen ist schlechthin der Klassiker bei der Weltcup MTB-Serie. Houffalize stellt nicht nur eine sehr attraktive und auch sehr anspruchsvolle Strecke für uns Athleten, sondern lockt dadurch auch Tausende von Zuschauern ins Städtchen. Houffalize ist einer meiner Lieblingsstrecken. Sie ist sehr abwechslungsreich und die vielen Zuschauern motivieren, das Beste aus sich herauszuholen.

Der heutige Sonntag zeigte sich leider nicht ganz so von der Sonnenseite, wie die letzten 2 Tage. Doch entgegen den Wettervorhersagen blieb es trocken und das war die Hauptsache. Vom Start weg  lief es mir leider ein weiteres Mal nicht ganz nach Wunsch. Die Therapien der letzten Tage nach Offenburg halfen mir zwar vom Rückenschmerz wegzukommen, doch die Kraft in den Beinen fehlte noch. Da die Startschlaufe gleich eine sehr steile Strasse hinaufführte, bevor sie dann auf die Rennstrecke abbog, hat zwar allen sehr viel Kraft gekostet. Aber wenn man von Beginn weg nicht aus dem vollen schöpfen kann, wird es leider schwierig mit der Spitze mitzukommen. Wir hatten nur 3.5 Runden zu fahren; dh. ein sehr kurzes Rennen (Siegerzeit dann auch unter 1.5h!). Von Beginn an wurde sehr hart und sehr schnell gefahren. Die dank dem Sonnenschein der letzten Tage sehr abgetrocknete Strecke liess dies auch zu. Für mich war das Rennen zu kurz. Die Kraft in den Beinen wurde zwar nicht besser, aber dank meiner sehr guten Ausdauer konnte ich ein konstantes Rennen fahren. Mit dem 14. Schlussrang blieb ich zwar unter meinen Erwartungen, doch aufgrund meiner Tagesform bin ich mit dem Rennen zufrieden.
Das Rennen bin ich mit meinem Fully; „BMC fourstroke fs01“ gefahren. War eine sehr gute Wahl!

 

 

Montag, 27. April 2009

UCI World Cup in D-Offenburg, 26. April 2009

Offenburg wird langsam aber sicher zum Klassiker im Weltcup Kalender. Auch dieses Jahr fanden mega viele Zuschauer den Weg nach Offenburg; nicht nur aus der Region, sondern auch viele aus dem nahen Ausland. Die Strecke ist nicht nur für uns FahrerInnen interessant, sondern auch super für die Zuschauer, die dann auch an den wichtigen und interessanten Punkten von "Speakern" immer über den Rennverlauf und über uns Athleten informiert wurden.

Ich freute mich auf das Rennen. Nicht nur wegen den angekündigten vielen Zuschauer, sondern auch, weil ich nochmals sehr gut trainieren konnte und mich fit und stark fühlte. Die Strecke ist für uns Athleten hammerhart. Gibt es doch kaum einen Abschnitt, wo man sich erholen kann. Hinzu kam, dass die Strecke dank dem schönen Wetter der letzten Tage sehr trocken und damit sehr hart wurde; eine mega Holperstrecke. Ich wählte deshalb hinten einen breiteren Reifen, um eine bessere Dämpfung zu haben. Der Start - bei strahlendem Wetter und sehr angenehmen Temperaturen - verlief für mich super. Ab Beginn konnte ich mich in den TopTen einreihen. Meine Beine fühlten sich super an und ich konnte sehr kraftvoll in die Pedale treten. Doch leider noch vor Rennhälfte (Total 6 Runden), begann mein unterer Rücken zu schmerzen. Zu Beginn konnte ich die Schmerzen noch verdrängen, fuhr ich doch in einer guten Gruppe. Doch dann in der Verpflegungszone hatte ich einen Zusammenstoos mit einem Betreuer, der auf den Weg hinaus trat, um seine Athletin zu verpflegen. Dies ist verboten. Aus dem einfachen Grund, dass man keinen Athleten behindert. Ich wollte meinen Gel und holte ihn mir bei meinem Betreuer, der am Streckenrand (gemäss Vorschrift) blieb. Leider kam gleichzeitig der andere Betreuer zurück zum Streckenrand und wir prallten aufeinander. Ich kam vom Rad und die Gruppe zog davon. Ich war so wütend, kam aber nicht mehr an die Gruppe heran, weil die Rückenschmerzen vorallem in den steilen Anstiegen unerträglich wurden und ich dadurch keinen Druck mehr auf die Pedale bekam. Ich fuhr auf dem 15. Platz ins Ziel.

Es war ein sehr hartes und sehr schnelles Rennen. Keine der knapp 100 Frauen am Start haben über den Winter geschlafen. Auch bei uns wird um jeden Platz hart gekämpft und die sehr gute Leistungsdichte ist gestiegen. Einerseits bin ich von meinem 15. Schlussrang sehr enttäuscht. Andererseits bin ich froh, dass ich bei dieser mega starken Konkurrenz - mit meinem Rennverlauf - doch noch vorne dabei bin.

 

 

Dienstag, 21. April 2009

Das vergangene Wochenende war für mich rennfrei. Ich habe schon einige Rennen gefahren und brauchte nun vor den kommenden Weltcup-Wochenenden noch eine kleine (Kopf-) Pause. Ich habe sie gut genutzt und optimal trainieren können.

Für mich sind diese Wochenende ebenso wichtig. Denn nur so kann ich auch wieder auftanken, um dann die weiteren Rennen wieder mit grösster Konzentration, Motivation und Power fahren zu können.

 

 

Dienstag, 14. April 2009

TopTen Platz am 1# Lauf des UCI World Cup 2009

Es hätte ein so toller Tag werden können...
Ich bin mit meinen Betreuer (Roberto, Andi – Mech, und Andrea – Physio) am Mittwoch 8.4.09, in Johannesburg gelandet. Eigentlich hätte Maria auch dabei sein sollen. Doch obwohl schon lange eingegeben, gab der Arbeitgeber Maria kurzfristig nicht frei. So mussten wir ohne sie abfliegen. Wir sind dann mit dem Auto nach Pietermaritzburg gefahren, wo der 1# Lauf des Weltcup’s 2009 ausgetragen wurde. Ich konnte mich dann super auf das Rennen am Samstag, 11.4.09, vorbereiten. Am Donnerstag konnte ich auf der Strecke sehr gut trainieren. Ich fühlte mich super wohl und fit und die Strecke hat mir nicht nur gefallen, sondern auch sehr zugesagt. So bin ich am Samstag auch sehr motiviert aufgestanden und war sehr zuversichtlich. Nach einem sehr bewölkten Freitag, schien die Sonne nun wieder von einem super blauen Himmel. Es zeigte sich an, dass es ein super schöner und warmer Spätsommertag werden wird.
Der Kurs war so ausgesteckt, dass jeweils pro Runde zwei Schlaufen zu fahren waren und jeweils im Start/Zielgelände zusammen kamen. Die Aufstiege waren teilweise sehr steil, aber zum Glück dann auch nur kurz. Ein Aufstieg war länger, aber nur leicht steigend und dort fühlte ich mich besonders stark. Die Abfahrten waren technisch, teilweise schräg abfallend an einem Hang. Nachdem es leider in der Nacht geregnet hatte, war der Boden sehr rutschig, wie Schmierseife. Ich war froh, dass wir den Start erst um 10.30 Uhr hatten. So hat es doch noch etwas abtrocknen können. Die Abfahrten waren auf den ersten Runden dennoch schwierig zu fahren.
Wir Frauen hatten 5 Runden zu fahren. Der Start ist mir sehr gut gelungen und ich konnte mich in den Top Ten einreihen. Ich fühlte mich sehr gut. Die Hitze machte mir nichts aus, habe ich mich doch mit der Kühlweste vor dem Start gut heruntergekühlt. Der nasse Untergrund war auch kein grosses Problem, hatte ich doch Top Pneu von MICHELIN. Das BMC Elite01 war auch ideal auf dieser Strecke. Auf der 3. Runde startete ich einen Angriff, kam weg und fuhr mit Vorsprung auf die Verfolgergruppe in den Downhill. Doch das Schattenspiel im Wald machte mir einen Strich durch die Rechnung. Plötzlich stand mein Vorderrad waagrecht, statt in Laufrichtung und ich segelt kopfvoran über den Lenker auf den Boden. Mein Vorderrad ist in ein Erdloch geruscht und sich dadurch quer gestellt. Ich war benommen und brauchte länger, um aufzustehen und weiterzufahren. In dieser Zeit vergab ich meinen erkämpften Vorsprung. Die 4. Runde war dann auch zum Abhaken, da ich sehr lange brauchte um wieder in Fahrt zu kommen. Erst in der letzten Runde auf der zweiten Schlaufe konnte ich wieder Druck auf’s Pedal geben. Dank dem konnte ich wieder in die TopTen fahren und mir den 9. Schlussrang sichern.

 

Montag, 6. April 2009

1. Podestplatz 2009

Der 1# Lauf des Racer Cup in FL-Schaan ist mir sehr gut gelungen. Mit dem 2. Rang bin ich sehr zufrieden. Dieses Top-Resultat gibt mir die nötige Zuversicht, dass ich mich auf dem richtigen Weg befinde.  Die ersten Intervalle nach dem Trainingslager haben Früchte getragen ;-).

Am Sonntagmorgen sah es wettermässig aber gar nicht sonnig aus. Es hatte geregnet und die Berge waren noch verhangen. Doch pünktlich zum Start der Frauen zeigte sich die Sonne von einem blauen Himmel und die Temperaturen waren ganz nach meinem Gusto! Der Start war schnell und lief mir sehr gut. Ich konnte mich gleich der Spitzengruppe anschliessen. Zu viert gingen wir dann in die 2. Runde. In der 2. Runde konnte ich mich dann auf Platz 2 positionieren und gab diesen Platz bis ins Ziel nicht mehr ab.

Jetzt bin ich in den Vorbereitungen für Südafrika. Wir werden morgen fliegen und am kommenden Samstag startet der Weltcup in SA-Pietermaritzburg in die Saison 2009.

 

 

Freitag, 3. April 2009

Jetzt ist es auch in der Schweiz soweit. Die MTB-Saison 2009 wird offiziell mit dem Racerbikecup in FL-Schaan eröffnet. Natürlich bin ich mit dabei! 

Wegen der Kälte anfangs Woche, konnte ich leider nicht nach Plan trainieren. Jetzt bin ich sehr gespannt, wie das Rennen für mich verlaufen wird. Es kribbelt schon sehr heftig in meinem Bauch ;-)! Das Wetter soll frühlingshaft und trocken bleiben. Wäre super!!!

Liebe Leser und Leserinnen falls ihr in der Nähe seid oder gerade nichts anderes vorhabt, kommt doch in Schaan vorbei. Die Strecke ist attraktiv und man kann uns Athleten sehr gut beobachten.

Mein Start wird um 11.30 Uhr sein.

 

Mittwoch, 25. März 2009

Also eigentlich sah es wettermässig sehr vielversprechend aus, als ich am letzten Samstag in Zürich landete. Eine kleine Fortsetzung des sonnigen Wetters in Zypern; nur etwas kältere Temperaturen... Aber jetzt schneit und regnet es wieder seit 2 Tagen nur mit kurzen Unterbrüchen. So hätte ich wohl nie ein gutes Training hingekriegt und bin daher sehr froh, dass ich auf Zypern so viele und gute km fahren konnte.

Die letzten Trainingstagen auf Zypern waren durchzogen. Am Donnerstag wollten wir mit Thomas eine lange bergige Runde beim Troodos-Gebirge fahren. Doch schon nach den ersten km wurden die Wolken mehr, die Temperatur sank und zuletzt begann es erst langsam, dann immer stürmischer zu Regnen. Resultat; wir verbrachten gut 3.5h in einer Taverne in der Nähe eines Klosters, um unsere Kleider zu trocknen und auf trockeneres Wetter abzuwarten. So wurde aus dem langen, ein kurzes, aber dafür teilweise intensives Training.

Mein Abschlusstag, der Freitag, wurde dafür wieder wunderbar sonnig. Ich konnte dann doch noch eine längere Abschlussausfahrt in den Bergen geniessen. Dank dem vielen Regen sieht die Insel zur Zeit wunderschön grün und "saftig" aus. Es ist ein Genuss, dort Rad zu fahren!!!! Also wenn ihr dem grausigen Wetter davon fahren wollt, meldet euch bei Thomas Wegmüller (www.bikeCyprus.com). Er hilft euch gerne dabei ;-)!!!

 

Am letzten Sonntag war ich erst bei der Eröffnung des 1. SquadraMondo Geschäft in Altendorf, das auch die Besten BMC Räder verkauft!!!! Einen Besuch dort lohnt sich! Danach fuhr ich zu meiner Familie nach Bellach. Ich genoss die wenigen Stunden mit meinem Gotti-Kind Eva-Maria und der Familie!

 

Montag, 16. März 2009

Das letzte Rennen auf Zypern ist gefahren und mit dem 5. Rang bin ich überhaupt nicht zufrieden. Dabei hat alles so gut begonnen. Die Sonne weckte mich um 6.30 Uhr. Es schien ein super sonniger Tag zu werden. Ich fühlte mich fit und parat ein gutes Rennen zu fahren. Der 4# Lauf des Sunshine Cup’s wurde in Voroklini bei Larnaca ausgetragen. Für mich war deshalb erst eine Fahrt von knapp 1h mit dem Auto angesagt. Thomas Wegmüller (www.bikeCyprus.com) hat mich gefahren. Er hat mich auch bei diesem Rennen betreut und unterstützt.
In Voroklini versteckte sich vorerst die Sonne hinter grauen bis dunkelgrauen Wolken. Ein kleiner Schauer brachte mir eine ungewollte Abkühlung auf der Rolle. Doch pünktlich zum Start zeigte sich wieder die Sonne.
Es wurde ein schnelles Rennen. Ab dem Start ging es gleich vollgas los. Die ersten 1.5 Runden fuhr ich dann um Platz 3. Doch dann bekam ich Probleme mit der Hinterbremse. Mein Hinterrand blockierte immer wieder. So war das Vorwärtskommen zeitweise ziemlich mühsam. Als ich im Ziel war ging gerade mal eine Vierteldrehung. Ja, so macht es keinen Spass Rennen zu fahren.

Nach der heutigen Erholung werde ich nochmals einen 4tägigen Trainingsblock machen, bevor es zurück in die Schweiz geht. Ich will nebst gutem Training möglichst viel Sonne und Frühling tanken, damit ich langen Winter zu Hause soweit als möglich wenigstens mental überbrücken

kann ;-).


Mittwoch, 11. März 2009

Am letzten Montag musste ich mich von meinen Teamkollegen Roland und Maria verabschieden. Für sie ging ihr Trainingslager auf Zypern zu Ende. Ich darf noch weitere 14 Tage hier auf der Insel an meiner „Form“ feilen .
Zusammen mit Roland konnte ich letzte Woche super gut trainieren. Zusammen haben wir viele Stunden auf dem Sattel verbracht. Für mich war dieses Training super. Musste ich mich doch wieder einmal dem Tempo eines anderen anpassen. Das Wetter war nicht immer super sonnig, doch wir blieben trocken, auch wenn es einmal sehr knapp wurde; die dunkle Regenwolke verfolgte uns, doch wir konnten sie „abschütteln“. Dann kam der Sahara Dunst; d.h. es wurde wärmer, aber die Sicht war sehr dunstig, fast wie bei uns im Nebel. Seit gestern scheint aber nun die Sonne wieder vom blauen Himmel.
Jetzt bereite ich mich auf das letzte Rennen des Sunshine Cup am kommenden Sonntag vor. Das Wetter sollte sonnig bleiben. Wenn das kein gutes Omen ist!!!

 

 

Montag, 2. März 2009

Afxentia Stage Race - 2. Schlussrang

Ein Etappen Rennen zu fahren ist kein Zuckerschlecken. Wenn man ein solches aber schon als eines der ersten Rennen faehrt, dann wird's richtig heftig; d.h. fuer meine Begriffe.

Die jungen Frauen sind mir zurzeit noch voll um die Ohren geflitzt. Die Alexandra aus Schweden hat einen super Saisonstart hingefahren.

Ich habe mich zwar auf die Rennen vorbereitet. Doch so aus der Grundlage heraus wurde es fuer mich sehr hart. Ich war wohl doch noch nicht wirklich bereit ein Rennen vollgas zu fahren.

Mein Motor ist auch nach dem Zeitfahren nicht wirklich auf Hochtouren gekommen. Das Point-to-Point Rennen hat mir Spass gemacht, vorallem der lange Downhill und ich habe mich echt gut gefuehlt.  Als 3. kam ich ins Ziel.

Richtig heftig wurde es aber am Sonntag. Zwar kam endlich die Sonne und es blieb trocken. Doch es war fuer mich sehr kuehl. Schon beim Einfahren spuerte ich meine etwas muederen Beine. Der Start des Cross Country Rennens verlief gut. Aber bald musste ich neidlos erkennen, dass ich erneut auf mich alleine gestellt war und mehrheitlich ein einsames Rennen fuhr. Es reichte fuer den 2. Platz in der Tageswertung und ebenfalls 2. Platz in der Gesamtwertung des "Afxentia Stage Race".

 

Am letzten Freitag ist Roland Haefeli angekommen. Jetzt freue ich mich auf lange und gute Trainings mit ihm. Auch das Wetter sollte endlich sonniger und waermer werden. Mal sehen ;-)

 

 

Freitag, 27. Februar 2009

Zeitfahren

Als wir zum Start/Zielgelaende fuhren begann es erst zu regnen, dann zu hageln und dann noch zu gewittern.  Also so richtig zum Freuen auf ein tolles dreckiges Rennen ;-).

Ich habe mich sehr gut erholt. Trotz den widrigen Umstaenden freute ich mich auf das Zeitfahren; es war ja kurz und schmerzlos. Ja, so wirklich schmerzlos wurde es dann doch nicht. Ich bin gut gestartet. Hatte guten Druck auf den Pedalen. In der erste Abfahrt jedoch schon, hatte ich wegen Sichtproblemen (angelaufene Brille) keine saubere gute Fahrt. Die weiteren Abfahrten wurden leider auch nicht besser. Ich gab dann wenigstens in den Aufstiegen gas. Doch es reichte dann schlussendlich nur fuer den 5. Rang. Mein Motor ist angelaufen, doch richtig auf Touren ist er noch nicht gekommen. Mein Koerper braucht einfach etwas mehr Zeit, sich wieder an den Rennrythmus zu gewoehnen.

 

 

Donnerstag, 26. Februar 2009

Beni und Roberto sind heute zu uns nach Zypern gereist. Sie werden Maria und mich an den kommenden 3 Renntagen in den Bergen von Zypern unterstuetzen und betreuen.

Heute machte ich nochmals Erholung. Gestern war ich auf der Rennstrecke in den Macheras Mountain. Es ist ein toller Kurs und ich freue mich auf die Rennen. Es wird auch fuer mich eine neue Erfahrung werden, 3 Rennen nacheinander zu fahren. Bin gespannt, wie es mir koerperlich und mental ergehen wird.

Freitag, 27.02.09, beginnt es mit einem Zeifahren => 1 Runde auf der XC Strecke

Samstag, 28.02.09, Point to Point Rennen in den Bergen (32km(

Sonntag, 1.03.09, XC Rennen

 

 

Montag, 23. Februar 2009

Mein 1. Rennen 2009

Der Sonntag begann sehr gut. Habe gut geschlafen und freute mich auf den Start der Bike-Wettkampf-Saison 2009. Roberto kam extra kurz auf Zypern, um mich und Maria zu betreuen. Wettermässig hätte es sicher sonniger und wärmer sein können. Doch ich darf mich nicht beklagen, denn bei starkem Regen war ich meistens im trockenen; so auch beim Einfahren.
Gestartet bin ich noch „winterschlafmässig“. Irgendwie waren alle schneller als ich. Doch ich konnte mich auffangen und es ging dann auch vorwärts. Doch so richtig in die Gänge kam ich während des gesamten Rennens nicht. Hatte leider keine kraftvollen Beine, die bei der schwierigen, stark coupierten, mit steilen Aufstiegen gespickten Strecke sehr wichtig gewesen wäre. Dieses Point-to-Point Rennen von 50km, das ich nun schon zum 3. Mal gefahren bin, ist eine Hass-Liebe entstanden; entweder hatte ich Plattfuss oder schlechte Beine.
Nun hoffe ich, mich bestmöglich erholen zu können, denn am kommenden Freitag beginnt das 3 Tage-Etappen Rennen in den Bergen. Es beginnt mit einem Zeitfahren am Freitag, dann am Samstag ein Point-to Point Rennen von 40km und Sonntag zum Schluss ein anspruchsvolles Cross-Country Rennen. Danach werde ich einen Ruhetag wohl bitter nötig haben ;-).

 


Freitag, 20. Februar 2009

4. Tag auf Zypern

Ja, jetzt bin ich schon vier Tage hier auf der Sonneninsel. Der Flug mit Cyprus Airways am Montag ist sehr gut verlaufen. In Larnaca wurde ich wie jedes Jahr von Thomas Wegmüller, BikeCyprus, abgeholt. „Bischi“ (Christoph Bischof) war auf dem gleichen Flug und Thomas nahm auch ihn mit, um ihn bei seinem Team in Skarinou abzuladen. Wie die vergangenen Jahre habe ich meine „Zelte“ in Limassol aufgeschlagen. Das Management und die Angestellten des Hotel „Elias Beach“ haben mich sehr herzlich Willkommen geheissen (war schon 2005 und 06 hier stationiert). War super schön und hat sehr gut getan.
Die ersten Trainings auf Zypern sind gut verlaufen, obwohl ich mit den kühleren Temperaturen – gegenüber Gran Canaria – etwas Mühe bekundete. Doch ich hoffe, dass ich mich bis Sonntag endgültig eingelebt habe und mich pudelwohl fühle, damit ich an meinem ersten Rennen der neue Saison doch vollgas geben kann :=)
Maria ist am Mittwoch auf Zypern angekommen. Die nächsten 14 Tage werde ich mit ihr das Zimmer teilen. Wir haben es echt gut zusammen. Es gibt dann auch immer wieder, was zu meistern (z.B. eine WC Spülung lernen zu bedienen, gell Maria ;-) ).


 

 

Sonntag, 15. Februar 2009

Die Woche zu Hause in der Schweiz ist sehr schnell vorbeigegangen. Habe die kurze Zeit genutzt, um meinem Körper die verdiente Ruhe und Erholung zu geben, in dem ich ihm die nötigen Massagen und Therapien zukommen liess.  Jetzt sind die Koffer schon wieder gepackt für mein Trainingslager auf Zypern.  Freue mich, der Kälte hier entrinnen zu können. Obwohl, gemäss Meteo wird mich die Kältewelle leider  bis auf Zypern begleiten. Ich hoffe dennoch, dass es nicht allzu schlimm sein wird und ich  top trainieren kann.

In einer Woche werde ich schon mein 1. Rennen 2009 hinter mir haben. Wow, geht jetzt wieder "cheibe schnäu"!!!

Bis bald auf Zypern!

 

 

Freitag, 6. Februar 2009

letzer Tag auf Gran Canaria

Leider war das Wetter nicht mehr so gnädig mit uns, wie die erste Woche. Der letzte Mittwoch war zwar nochmals ein super schöner, sonniger Tag, aber mit etwas kühleren Temperaturen. Ich konnte da nochmals eine super mega hammerharte Runde fahren mit den steilsten Aufstiegen der Insel. Zum Glück war ich nicht alleine beim "Leiden". Ich konnte 3 Schweizer-Jungs (2 Biker und 1 Strassenfahrer, die ich erstmals auf Zypern kennen gelernt habe) überreden mit mir zu kommen. Es wurde eine super gute und auch lustige Runde.

Meine heutige Abschlussrunde konnte ich leider nicht in den Bergen fahren, da es dort immer wieder regnete. Catherine Lori und ich wurden heute einmal so richtig nass. Das war nicht mehr lustig, sondern nur noch kühl und unangenehm. Zum Glück fanden wir an der Küstenstrasse Sonne vor, die uns trocknete und wärmte. Ich bin heute erstmals mit Catherine (sie wird dieses Jahr vorallem auch  MTB Marathon Rennen und Zeitfahr-Rennen bestreiten) auf einer Trainingsrunde. Wir verstanden uns auf Anhieb gut. Es hat mir mit ihr mega Spass gemacht und mich auch gefordert :-)!

Nun, morgen werde ich heimfliegen und Nathi mit Katherine "alleine" auf der Insel zurück lassen. Nun hoffe ich nur, dass ich nicht gerade einen Kälteschock erleben werde. Zum Glück geht es schon bald weiter nach Zypern :-)

 

 

Dienstag, 3. Februar 2009

13. Tag Gran Canaria

Am letzten Samstag erlebte ich nochmals einen super schönen, sonnigen, warmen Tag. Ich konnte ein sehr gutes Training absolvieren und war danach voller Tatendrang. Doch das Wetter am Sonntag stoppte mich. Es wurde für Gran Canaria ein grauer nasser Tag. Gut, es hat mehr gerieselt, denn geregnet, doch es war ungewohnt nass-kühl. Der Wind war sehr streng. Nach den verwöhnten Sonnentagen, war der Sonntag ein Hammerschlag für meine Psyche ;-). Zum Glück war es gestern doch wieder sonniger, wenn auch der Wind nicht unbedingt viel weniger wurde.
Am Samstag ist Nathalie Schneitter und Katrin Stirnemann angereist. Sie sind im selben Hotel wie Maria und ich. Am Sonntag waren wir zusammen auf dem Rad. Wenn auch ein gemeinsames Training nicht immer möglich ist, so nehmen wir die Mahlzeiten gemeinsam ein. Zusammen mit noch einem kleinen Rest der Behinderten Radsportlern aus Deutschland sind wir am Tisch eine lustige Truppe.
Ab morgen läuft der Countdown. Leider geht der Aufenthalt auf Gran Canaria langsam dem Ende zu. Am kommenden Samstag werden Maria und ich schon wieder heim fliegen. Will die Sonne in meine Koffer packen :=)

 

 

Freitag, 30. Januar 2009

9. Tag Gran Canaria

…. Und wieder ein Ruhetag. Habe die letzten 4 Tage super trainieren können, bei Sonnenschein, warmen Temperaturen und in einer Natur, die voll am Erwachen ist, einfach mega schön. In den Bergen finde ich nicht nur eine super frische Luft, sondern auch eine Ruhe, die ich sonst kaum mehr erlebe. Es tut mir mega gut.
Doch ganz so ruhig verlaufen die Trainings nicht immer. Wenn ich z.B. von einem Hund als Spielball verwechselt werde oder im Lift zusammen mit Maria stecken bleibe. Doch zum Glück ging alles sehr glimpflich aus.
Maria und ich geniessen die schönen Tage auf Gran Canaria. Wir pflegen auch den Kontakt mit den deutschen Rad-Behinderten-Sportlern im Hotel. Der Erfahrungsaustausch ein bisschen anderer Art, lässt uns bewusst werden, dass wir unser sogenanntes normale Leben nicht selbstverständlich nehmen sollten. Sondern dankbar sein, dass wir fit, gesund und munter sind.

 

 

Sonntag, 25. Januar 2009

4. Tag Gran Canaria

Am 4. Tage sollst du ruh’n…. oder wäre es etwas später ;-)? Ich ziehe heute so oder so den ersten Ruhetag ein. Ich konnte mich in den letzten Tagen gut anklimatisieren und die ersten langen Touren auf dem Rad fahren. Wie immer muss sich mein Körper an diese „neue“ Belastung gewöhnen. Das Wetter hat es mir sehr leicht gemacht. Bis jetzt hatten wir hauptsächlich Sonnenschein und sehr angenehme Temperaturen, aber noch etwas kühler Wind. Am Nachmittag zogen schon mal Wolken auf, doch es blieb trocken.
Die Insel zeigt sich zurzeit von einer sehr schönen Seite. Vor einer Woche musste es immer wieder ziemlich geregnet haben. So ist heute die Insel übersät von dem leichten Grün der Sträucher und Bäumen, wenn sie wieder wachsen und dazwischen die Blumen. Es sieht super schön farbig aus.
Gestern hatten wir einen schönen Grund zu feiern. Maria feierte ihren 25. Geburtstag. Sie hat den Tag bei schönem Sonnenschein und bei einem Spaziergang am Meer genossen. Am Abend sassen wir dann noch mit weiteren Radsportlern in der Hotelbar. Für uns sehr interessant, da die Sportler im Rollstuhl sitzen und ihr Rad ein „Hand-Bike“ ist. Die deutsche Rad-Nationalmannschaft der Behinderten Sportler sind für eine Woche im Hotel einquartiert und werden hier ihr erstes gemeinsames Trainingslager absolvieren.

 

 

Donnerstag, 22. Januar 2009

1. Tag Gran Canaria

Gestern sind wir (Maria – von München und ich – von Zürich) gut auf Gran Canaria angekommen. Die Insel des Frühlings wurde ihrem Namen gerecht! Gran Canaria hat Maria und mich sehr herzlich Willkommen geheissen! Wir erlebten heute einen super schönen sonnigen Tag. Es war einfach genial! Konnte heute schon „kurz“ fahren, d.h. kurzes Trikot und kurze Hose. Das 1. Mal „kurz“ fahren ist und bleibt etwas Besonderes ;-).
Eigentlich wollte ich mich heute erst noch ein bisschen schonen, um mich einzugewöhnen. Doch die Berge lockten und ich fuhr ihnen entgegen. Bin jetzt zwar ziemlich müde, aber sehr zufrieden. So darf es weitergehen :-)!

 

 

Dienstag, 20. Januar 2009

Wow, schon sind 20 Tage alt, vom neuen Jahr. Davon waren ein paar leider sehr kalt und grau. Mich hatten auch noch die Grippen-Viren fest im Griff.  Doch mein Körper hat sich tapfer geschlagen und nach einer Woche konnte ich doch wieder trainieren. Jetzt hoffe ich, dass mein Körper gestärkt ist für den Rest des Winters. Gut, für mich geht der Winter vorerst noch gerade 24h, dann werde ich hoffentlich auf Gran Canaria den Frühling vorfinden, mit viel Sonne und Wärme :-).

Bis bald aus Cran Canaria!!!

 

 

Neujahr 2009

 

Ich wünsche einen guten und fröhlichen Rutsch ins 2009!

 

Für das Neue Jahr wünsche ich allen viele glückliche und zufriedene Momente, Erfolg privat und im Beruf, sowie gute Gesundheit!

 

Ich will die Gelegenheit nutzen jedem zu danken, der mir im 2008 zur Seite gestanden ist; mit Worten, Taten und Gesten.

Herzlichen Dank!

Es war für mich eine sehr besondere Saison und mit den olympischen Spiele in Peking durfte ich ein einmaliges spannendes Rennen fahren und erleben. Es war ein prima Zeit, die auf meiner "Festplatte" auf ewig gespeichert ist.

Ein besonderer Dank geht auch an mein Team, das mich auf dem Weg nach Peking durch gute, aber auch schwierigen Zeiten begleitet und zeitweise getragen hat. Danke auch Beni, denn ohne ihn gäbe es kein Team Fischer-BMC und keine Spitzen-Athletin mit dem Namen Petra Henzi! Wir arbeiten nun schon 10 Jahren zusammen und konnten in jedem Jahr kleinere und grössere Erfolge feiern.

Man muss aber auch wissen, dass Beni nur dank seiner Lebenspartnerin Marlis an all die vielen Anlässen mitkommen und mit mir Spezialtraining durchführen kann. Marlis "hütet" und leitet in dieser Zeit das Geschäft "Ruf Entfeuchtungstechnik". Sie hilft aber auch all die vielen Reisen an Weltcuprennen zu organisieren und übernimmt immer wieder administrative Aufgaben für das Team. Lieben Dank Marlis!!!!

Dank unseren grosszügigen Haupt-Sponsoren (BMC, MITAC Lenzburg und Zweiradsport Fischer Seon) sowie den Betreuer Beni und Marlis, Roberto und Heidi und unseren Mechaniker Andi wird das Fischer-BMC Team auch im 2009 im Bike-Zirkus präsent sein. Ich freue mich riesig auf die Saison 2009!!! Bin gespannt, was wir im 2009 alles zusammen erleben werden! Hier auf dieser Seite kann man dann über unsere Abenteuer, unsere Erfolge und unsere Stolpersteine lesen!

 

Und jetzt ein grosses Prosit auf das Alte und Neue Jahr und ein herzliches Willkommen 2009 :=)  !!!!!

 

 

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