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Cuore of Swizerland (Märwil) 

Woche 48, 2018 -

Ronja Blöchlinger:

Wir fuhren nach Märwil zu "Cuore of Switzerland". Da durften wir die neuen Modelle der Teamkleider für die Saison 2019 anprobieren. Somit konnten wir schauen, welche Grössen wir benötigen. Das war mega cool, denn ich hatte so etwas noch nie erlebt. Bis anhin bekam ich die Teamkleider einfach auf gut Glück mit der Hoffnung, dass sie passen. Beim Anprobieren der Velohose wollte ich sie nicht mehr ausziehen. Sie war soooo bequem und der Stoff super angenehm! Da meine Offseason diesen Sonntag fertig ist, hat meine Motivation wieder auf das Bike zu steigen nochmals einen "Gump" gemacht. Ich freue ich mich extrem, bis ich die Teamkleider erhalte und in den neuen Teamfarben die Trails rocken kann.

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Swiss Epic

Woche 37, 2018 -

Noah Blöchlinger:

 

1.Etappe 11.09.2018

Unsere beiden Fahrer Noah und Martin holten sich mit einer sehr starken Leistung den heutigen Etappensieg vor dem Team Scott mit Andri Frischknecht und Mathias Stirnemann. Fast die ganze Strecke fuhren die beiden Teams zusammen und erst im letzten Anstieg konnten sich Noah und Martin leicht absetzen und holten sich den Tagessieg.
1. Etappe 63 Km 2700 HM Bettmeralp - Bettmeralp

 

2.Etappe 12.09.2018

Nach der ersten Etappe in Führung liegend wurden Noah und Martin heute vom Pech verfolgt. Mit vier platten Reifen bei Martin kamen sie mit 46 Minuten Rückstand auf die Ersten ins Ziel und mussten damit ihre Führung an Scott-SRAM abgeben.
2. Etappe 77 km 2700/3000 HM Bettmeralp - Grächen

3.Etappe 13.09.2018

In der Dritten Etappe haten die beiden wieder etwas Pech. Mit einem platen Reifen zu beginn des Rennens verloren sie die Spitzengruppe. Am Schlussanstieg konnten sie jedoch noch einiges an zeit gut machen und wurden 13.

3. Etappe 71km 2890 HM Grächen - Grächen 

 

4.Etappe 14.09.2018

Diese Etappe war etwas speziell, da es die erste etwas kürzere strecke zu bewältigen gab. Martin und Noah Starteten sehr gut und versteckten sich zu beginn in der Spitzengruppe. Noah erlitt jedoch weiteres Platten Pech am Vorderrad. Der Defekt konnte jedoch schnell behoben werden, da das Loch ziemlich klein wahr. So verloren sie heute nur wenig zeit auf die Spitze.

4. Etappe 57km 2100 HM

 

5.Etappe 15.09.2018

Zur Letzten Etappe starteten die Beiden nochmals mit voller Motivation. Leider verhalf auch diese Motivation nicht sie vor dem Plattenpech zu verschonen und so ging es im gleichen Schema auch heute weiter. Erst in der Spitzengruppe sitzend, mit einem Platten rausgeflogen und danach das Gas wieder voll auf bis ins Ziel. Durch den Verlust der Spitzengruppe mussten die beiden noch an einer geschlossenen Bahnschranke warten biss ein Zug passierte. Am Ende des Tages reichte es für den akzeptablen 8. Rang in der Gesamtwertung. Martin und Noah haben Gekämpft, Gelitten und zusammen Gelehrt. Für sie war es eine super Erfahrung und eine tolle Woche gemeinsam auf dem Bike.

5. Etappe 55km 2050 HM

 

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WM Lenzerheide

Woche 36, 2018 -

Noah Blöchlinger:
Nun ist das Highlight dieser Saison, die WM in der Lenzerheide, bereits wieder Geschichte. Für Noah war es ein unbeschreibliches Erlebnis mittendrin dabei zu sein. Noch nie hat er ein so grosses, so lautes und so motivierendes Publikum erlebt. Noah musste mit Startnummer 43 etwa im Mittelfeld des fast 100 Fahrer starken Feldes starten, kam gut weg und erschien nach der ersten Runde auf der 26. Position. Er rollte das Feld von hinten auf und überholte Fahrer um Fahrer. Am Schluss hatte er sogar noch die Kraft um den 12. Rang zu sprinten, unterlag aber knapp und wurde 13. Bei der extremen Leistungsdichte in der Kat. U23 Männer ist diese Leistung sehr hoch einzustufen. Noah dankt allen für die Anfeuerungsrufe auf der Rennstrecke und die vielen Gratulationen.

Ausblick: Noah wird nächste Woche noch das "Swiss Epic", das härteste Mehretappenrennen der Schweiz, zusammen mit Martin Fanger fahren.

 

 

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St.Moritz

Woche 33, 2018 -

Noah Blöchlinger:

Nun bin ich wieder im Hotel Salastreins in St. Moritz und geniesse die Gastfreundschaft. Nach meiner Rückkehr aus Kanada darf ich hier im Engadin mein Trainingscamp als optimale Vorbereitung auf das WM-Rennen in der Lenzerheide verbringen. Das Hotel liegt auf 2100 m.ü.M und eignet sich somit perfekt für ein Höhentraining und die Akklimatisation für das Rennen in der Lenzerheide (1550 m.ü.M). Anfangs Woche hatte ich noch etwas längere Trainings, nun werde ich mich aber darauf konzentrieren, noch etwas in den „oberen Bereichen“ zu arbeiten. Das Wetter spielt auch ganz gut mit und ich konnte wirklich gut trainieren. Die Vorfreude auf die WM steigt von Tag zu Tag!

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Mont-Sainte-Anne (CAN)

Woche 32, 2018 -

Noah Blöchlinger:

Diese Woche reiste ich zusammen mit dem RN Racing Team von Ralph Näf für das 6. Weltcuprennen der Saison nach Kanada. Die Strecke mit vielen Höhenmetern und technischen Downhills gefiel mir sehr gut! Ich fühlte mich gleich zu Beginn richtig wohl. Mit der Zeitverschiebung von sechs Stunden kam ich ganz gut klar und hatte eigentlich nie einen grossen Jetlag. So startete ich am Sonntag mit vollem Elan in das Rennen. In der Startrunde konnte ich einem Sturz gerade noch ausweichen und mich an die Spitzengruppe heften. In der ersten Runde sprengte es dann leider diese Gruppe und ich konnte mich vorerst auf dem 8. Platz festsetzen. Von da an musste ich das Rennen ziemlich alleine angehen. In der letzten Runde schloss Filipo Colombo, ein weiterer Schweizer, noch zu mir auf. Ich versuchte an ihm dranzubleiben. Er hatte im Aufstieg jedoch deutlich die besseren Beine. Ich beendete das Rennen auf dem für mich guten 9. Rang. Ich bin wirklich glücklich, konnte ich dieses Top 10 - Ergebnis erreichen! Nun freue ich mich auf das Höhentrainingslager im Engadin.

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Gossau

Woche 30, 2018 -

Noah Blöchlinger:

Am Mittwoch flog ich nach Graz für die Europameisterschaften. Bei brütender Hitze (35°C) startete ich am Sonntagnachmittag. Ich merkte gleich zu Beginn, dass meine Beine nicht so gut waren. So litt ich ab der ersten Runde. Ende der dritten Runde befand ich mich in einer Gruppe um Platz 20 herum. Ich merkte, dass ich nicht weiter auf gute Beine warten konnte und versuchte einen Angriff, obwohl ich schon extrem am Leiden war. Es gelang und ich konnte ein Loch auf die Gruppe aufreissen. Die Entscheidung war goldrichtig. Ich beendete das EM-Rennen auf dem 17. Rang und war einmal mehr zweitbester Schweizer. Mit dem Resultat bin ich nicht zufrieden, doch ich habe wirklich das Beste aus der Tagesform gemacht und habe bis zum Ende gelitten. Daraus kann ich die positive Bilanz ziehen, dass ich auch an einem schlechten Tag mit etwas Mehraufwand einen hohen Leistungslevel erreichen kann. Nun freue ich mich auf eine Woche zuhause, bevor es am 6. August nach Kanada an den nächsten Weltcup geht.

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Gossau

Woche 29, 2018 -

Noah Blöchlinger:

Nach dem Weltcup-Wochenende konnte ich die Stadttour in Barcelona richtig geniessen und den einen oder anderen Kaffee verkosten. Zurück in die Schweiz verbrachte ich den Dienstag bei Teamchef Beni und Marlies in Aarau. Mitte der Woche durfte ich zu einem Spezialisten, um meine Schuheinlagesohlen noch etwas zu optimieren. Den Rest der Woche opferte ich dem Training. Ich trainierte einen guten Block mit Grundlagentrainings und intensiven Intervallen. Es war super cool wieder einmal auf den „Hometrails“ meine Energie loszulassen. Unter anderem konnte ich meinem Garten wieder einmal etwas Liebe schenken und ein Kistchen mit buntem Schnittsalat ansähen!

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St. Moritz / Weltcup Valnord

Woche 28, 2018 -

Noah Blöchlinger:

Diese Woche kam ich am Mittwoch aus dem Engadiner Höhentrainingslager herunter und flog am Donnerstagmorgen nach Barcelona. Von da reisten wir für den fünften Weltcup der Saison mit einem Mietauto weiter nach Andorra. Nach dem guten Resultat im Weltcup von Val di Sole hatte ich viel Selbstvertrauen und wusste auch, dass es nicht unmöglich ist von hinten nach vorne zu fahren. Mit der Startposition 32 war ich ziemlich gut positioniert. Nach dem Startschuss kam es leider fast zu einem Sturz. Ich kam den Startaufstieg auf der 50. Position hoch. In der darauffolgenden Abfahrt stürzte ich, da ein anderer Fahrer mich von meiner Linie „ellbogte“. Von da an musste ich mich komplett neu sammeln und drehte den Gasgriff wieder langsam auf. Ich fuhr ein Rennen auf der Überholspur und trotzdem mit Köpfchen. Ich arbeitete mich konstant von einer zur nächsten Gruppe und profitierte in den flachen Abschnitten fast immer von der Gruppenarbeit. So hatte ich sogar die Beine in der vierten und in der siebten und letzten Runde die fünftbeste Rundenzeit zu fahren! Ich beendete das Rennen auf dem 14. Rang und wiederum als zweitbester Schweizer. Nun folgt der Trainingsaufbau für die Europameisterschaft, an der ich im Schweizertrikot starten werde.

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St. Moritz / Weltcup Val di Sole

Woche 27, 2018 -

Noah Blöchlinger:
Diese Woche verbrachte ich bis Donnerstag in St. Moritz. Im Vordergrund stand die Erholung vom Engadiner Bike Giro. Am Donnerstag reiste ich dann nach Val di Sole für das vierte Weltcuprennen der Saison 2018. Ich fühlte mich die ganze Woche etwas schlapp und energielos. So war das Gefühl bei der Streckenbesichtigung ziemlich schlecht. Am Samstag im finalen Training hatte ich jedoch gute Beine und freute mich auf den Start am Sonntagmorgen. Der Start war sehr schwierig und ich kam nicht wie gewollt nach vorne. Nach der Startrunde lag ich auf Position 38. Ich liess mich dadurch jedoch nicht beirren und fuhr konstant von Gruppe zu Gruppe nach vorne. Ich verbesserte mich kontinuierlich und fuhr sogar einmal die siebt- und einmal die neunt-beste Rundenzeit. Ich beendete das Rennen mit einer starken, konstanten und vor allem taktisch klugen Vorstellung. Natürlich wäre ich gerne noch etwas besser positioniert gewesen, aber ich bin unter den Umständen glücklich mit dem 15. Rang. 

 


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St. Moritz / Engadin Bike Giro

Woche 26, 2018 -

Noah Blöchlinger:

Diese Woche verbrachte ich im Engadin im Höhentraining. Ich durfte bereits nach der Schweizermeisterschaft direkt nach St. Moritz reisen und mich im Hotel Salastrains einquartieren. Das Hotel liegt auf 2100 m.ü.M und ist somit perfekt geeignet für ein Höhentraining. Anfangs merkte ich die ungewohnte Höhe noch ziemlich stark und konnte auch nicht immer gut schlafen, doch inzwischen fühlte ich mich ganz wohl und auch gut in den Trainings. Die ganze Hotel-Infrastruktur, das qualitativ gute Essen und das nette Personal ist einfach toll und ideal, um optimal zu trainieren. Am Wochenende entschieden wir uns für einen Start am Engadin Bike Giro, um nochmals einen guten Reiz in der Höhe zu haben.

 

 


1. Etappe 29.06.2018
 
Der Prolog des Engadin Bike Giros war ein Einzelzeitfahren mit einem Berg von 950 hm und 16,5 km. Ich freute mich, als es endlich losging, da ich noch viele gute Erinnerungen an das Rennen von 2017 mit mir nehmen konnte. Ich startete gut und konnte am Berg gut leiden. Der Downhill, der durch den Flowtrail von Corviglia führte, lag mir als Crosscountry-Fahrer natürlich eher gut und ich konnte einigen Marathonfahrern sicherlich noch etwas Zeit abknöpfen. Schlussendlich wurde ich mit einer Zeit von 0:53:30 guter 9. und verlor auf die Spitze nur knapp 1:39. Der ehemalige Marathonweltmeister Kristan Hynek aus Tschechien setzte diese Bestmarke. 
 


2. Etappe 30.06.2018
Glücklich in den Top Zehn platziert und darum mit persönlichem Startaufruf stand ich am Samstagmorgen am Start - hinter mir etwa 400 Biker und Bikerinnen. Nach dem Startschuss konnte ich mich gleich mit der 9-köpfigen Spitzengruppe absetzen. Das Tempo war hoch und ich versuchte im hinteren Teil der Gruppe etwas kräfteschonend zu fahren. Ein Fahrer konnte sich etwa bei Rennhälfte nicht mehr in der Spitzengruppe halten, da waren es nur noch acht. In einem Downhill konnte ich mich leicht absetzen und brachte die Spitzengruppe somit etwas in Stress. Mein Ziel war es jedoch nicht die Spitzengruppe zu verlieren und ich liess mich darum wieder einholen. Am langen Berg war dann das Rennen neu lanciert und ich konnte mich auf der siebten Position behaupten. So wurde ich auf der heutigen Etappe mit 2400 hm und 79 km guter 7. und konnte mich im Gesamtklassement ebenfalls auf Position 7 vorarbeiten. Meine Etappen-Zeit war 3:30:23.

3. Etappe 01.07.2018
Heute war der Start etwas happig für mich, da Thomas Litscher wirklich gute Beine zu haben schien. Er kickte fast jede Rampe hoch. Doch irgendwie gelang es mir dieses Wochenende, auch das wegzustecken und ich konnte mich in der Spitzengruppe, die anfangs aus 20 Personen bestand, aber bis auf acht Fahrer bröckelte, behaupten. Kurz vor dem langen Aufstieg gelang es Litscher als Erster in einen Trail zu fahren. Vor mir war noch ein Fahrer, welcher ein eher schlechter Techniker ist. Er liess ein riesen Loch auf Litscher aufreissen und stürzte zweimal in dem Trail. Als die Gruppe unten aus dem Trail kam, war Litscher auf und davon. Ich nervte mich wirklich ein bisschen über dieses Missgeschick der Gruppe. Ich fuhr mit der Gruppe dann in den langen Berg und konnte mich da als 4. behaupten. Im finalen Downhill hatte ich das Gefühl extrem schnell zu sein, doch einer war noch schneller: Es stellte sich heraus, dass Ausreisser Litscher falsch gefahren war und somit hinter die Gruppe gefallen war. Mit seinen beneidenswerten Abfahrtsqualitäten flog er an mir vorbei. Ich beendete die Etappe nach 2000 hm und 62 km mit einer Zeit von 3:04:25 glücklich auf dem 5. Rang. Im Gesamtklassement gelang es mir mit einer Gesamtzeit von 7:28:28 auf den 6. Rang vorzurücken. Leider verpasste ich den 5. Gesamtrang um knappe sechs Sekunden. Ich gehe jedoch mit vielen positiven Erfahrungen und einigen wertvollen UCI-Punkten aus dem Rennen!

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Lenzerheide / Andermatt

Woche 25, 2018 -

Noah Blöchlinger:

Diese Woche begann mit dem WM-Kick-Off-Event in der Lenzerheide mit der Nationalmannschaft. Wir hatten von Montag bis Mittwoch einen Zusammenzug, bei dem wir Fotoshootings und Trainings auf der WM-Strecke absolvierten. Mit der Biathlon-Arena hatten wir einen tollen Gastgeber und immer feines und gutes Essen. Ende Woche reiste ich dann direkt nach Andermatt an die Schweizermeisterschaft. Die Strecke gefiel mir gut und ich fühlte mich richtig bereit und hungrig, nach dem zweiwöchigen Break wieder Rennen zu fahren. Der Start verlief gut und ich positionierte mich gleich am Hinterrad einiger starker Fahrer. Leider brachte mich ein Fahrer in der ersten Runde etwas unglücklich zu Boden und ich verlor die Spitzengruppe. Von da an fuhr ich oft alleine im Wind und schloss dann in der zweitletzten Runde wieder zur Spitzengruppe auf. In der Gruppe wurde jedoch ziemlich schnell attackiert und die Gruppe zerriss sich. Ich fühlte mich stark auf den letzten Runden und konnte knapp nicht zu Platz drei aufschliessen. So gab es einen superengen Finish mit dem schlechteren Ende für mich. Ich wurde mit knappen drei Sekunden Rückstand auf die Medaillenplätze Vierter. Extrem enttäuscht gehe ich aus diesem Rennen, da ich nicht umgesetzt habe, was ich mir vorgenommen hatte. Nun freue ich mich auf die nächste Woche im Engadin.

  

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Gränichen

Woche 22, 2018 -

Noah Blöchlinger:

Dieses Wochenende fuhr ich am Profix Swiss Bikecup in Gränichen. Da dieses Rennen nahe vom Wohnort meines Teamchefs war, durfte ich einmal mehr die Gastfreundschaft in Aarau geniessen. So ging ich am Sonntag ganz zuversichtlich an den Start. Anders als in den vorherigen Swiss Bikecup-Rennen ging ich in Gränichen bei der U23 an den Start, da das Starterfeld mit über 80 U23-Fahrern richtig stark war. Im Startaufstieg merkte ich schnell, dass ich nicht die besten Beine hatte, wollte mir dies aber nicht eingestehen und drückte weiterhin aufs Gas. Vorerst ging dies gut und ich konnte mich bis auf den 6. Platz vorarbeiten. Doch dann machte sich wieder meine Tagesform bemerkbar und ich verlor einiges an Boden auf die Gruppe, die ich hinter mir hergezogen hatte. Ich beendete das Rennen auf dem 10. Rang. Ich gehe mit gemischten Gefühlen aus dem Rennen. Gut war sicherlich, dass ich trotz einer eher schlechten Tagesform viel Druck auf die Pedalen brachte. Eher schlecht waren meine taktischen Entscheidungen. Nun freue ich mich auf ein rennfreies Wochenende und auf gute, qualitative Trainings.

 

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Weltcup Nove Mesto

Woche 21, 2018 -

Noah Blöchlinger:

Ich flog bereits am Mittwoch nach Prag und reiste für den dritten Weltcup dieser Saison weiter nach Nove Mesto. Viele Athleten nahmen die lange Autofahrt auf sich - wir jedoch entschieden uns für einen Flug, der nur 50 Minuten dauerte. So konnte ich mit wenig Reisebelastung ans Rennen gehen. Natürlich wollte ich das, was ich in Albstadt gezeigt hatte, bestätigen. Mit Startposition 40 musste ich dafür aber einen guten Start erwischen und ja nicht in irgendwelche Stürze fahren. Dies gelang mir auch! Ich litt jedoch sehr auf der Startschlaufe, die sich auf dem Kurs in Nove Mesto extrem in die Länge zieht. Nach dieser Leidensaktion war ich in der Gruppe von Platz 10 - 20. Anfangs hatte ich durch den furiosen Start noch etwas Mühe in der Gruppe, konnte die Angriffe aber immer mitgehen. In der 4. von 6 Runden teilte sich diese Gruppe. Ich konnte den Anschluss ans vordere Drittel halten und positionierte mich zwischen Platz 10 und 13. Auf einmal hatte ich wieder etwas Mühe mit der „Pace“, konnte den Attacken kaum mehr standhalten, geschweige denn eine zu starten. So beendete ich das Rennen auf dem 13. Rang und darf mich über ein wiederum erfolgreiches Weltcuprennen und das doppelte Erfüllen der Selektionskriterien für die EM/WM freuen!

 

 

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Weltcup Albstadt

Woche 20, 2018 -

Noah Blöchlinger:

Ich reiste bereits am Mittwoch für den zweiten Lauf des UCI MTB Weltcups nach Albstadt. Da ich schon vor einer Woche auf der Strecke trainiert hatte, fühlte ich mich ziemlich schnell auch in den nassen, schwierigeren Verhältnissen wohl. Am Samstag ging ich mit Startposition 42 von mehr als 150 Fahrern ins Rennen. Ich kam etwas verhalten weg, hatte jedoch enormes Glück nicht vom Start-Crash betroffen zu sein und konnte einige Positionen gut machen. Ein kleiner Sturz in der ersten Abfahrt verhinderte, dass ich gleich in die Gruppe Top 20 aufschloss. Mit sehr konstanten Rundenzeiten fuhr ich danach in die Gruppe Top 15, die bis Rang 11 ging. Diese Gruppe sprengte sich in der letzten Runde, ohne dass gross angegriffen wurde und ich war noch vorne dabei, konnte das Tempo halten und sogar noch etwas zusetzen. Den Zielsprint um den 11. Rang verlor ich dann leider durch einen taktischen Fehler.  Mit dem 12. Rang bin ich wirklich glücklich und habe mein persönliches kleines Ziel „Top 15“ im Weltcup erstmals erreicht. Ein riesen Dankeschön gilt dem ganzen Team BMC Fischer für die super Unterstützung: „Ohne euch wäre das wohl nicht möglich!“  

 

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Obertraun

Woche 19, 2018 -

Noah Blöchlinger:

Diese Woche startete ich wieder voll durch mit dem Training auf dem Bike. Auf den Start in Solothurn verzichtet, sehr erholt, war ich Ende Woche sehr „rennhungrig“ und freute mich auf das international gut besuchte Elite-Rennen in Obertraun! Am Samstag trainierte ich auf der Strecke, die auf hohem Niveau gebaut ist und technisch sehr anspruchsvoll. Teamchef Beni Ruf half mir bei einigen Linienwahlen und begutachtete mit mir die anspruchsvollen Passagen. Danach fühlte ich mich sicher auf der Strecke. Am Sonntag ging ich gut ins Rennen und überdrehte nicht. In der ersten Abfahrt war ein technisch etwas unsicherer Fahrer vor mir und ich verlor die Spitzengruppe gleich zu Beginn. Ich fuhr sehr fokussiert, erlaubte mir fast keine Fehler, schaltete sauber, hatte fast immer die richtigen Gänge drauf und fühlte mich top. So fuhr ich zwischenzeitlich fast die gleichen Rundenzeiten wie die Spitze. Mit dem guten 9. Schlussrang bin ich sehr zufrieden und bin zuversichtlich für die beiden kommenden Weltcuprennen.

 

 

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Bad Ramsach

Woche 18, 2018 -

Noah Blöchlinger:

Diese Woche begann für mich ganz früh am Montagmorgen mit einer Reise nach Bad Ramsach. Hier durfte ich eine Woche mit diversen Spezialtrainings verbringen. Leider war das Wetter nicht so gut, aber ich konnte trotzdem die schöne Umgebung des Bad Ramsach geniessen und einige Zeit auf dem Bike verbringen. Teamchef Beni und ich beschlossen das Rennen in Solothurn auszulassen und dafür vor den beiden kommenden Weltcups in der kommenden Woche noch das Rennen in Obertraun zu bestreiten. Wir nutzten jedoch die Bikedays für einen kleinen Teamanlass und gingen das Rennen in Solothurn schauen. Nebst dem Renngeschehen besuchten wir noch unsere Sponsoren, die im Ausstellercamp ihre Produkte präsentierten, was sehr spannend und informativ war. Ich freue mich nun auf eine neue Trainingswoche zuhause und auf das Rennen am Wochenende.

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Thal

Woche 17, 2018 -

Noah Blöchlinger:

Nachdem ich in Schaan zu kämpfen hatte, begann für mich die Woche mit einem langen Grundlagentraining. Ich trainierte die ganze Woche von Gossau aus, was mir ermöglichte einige gute Reize zu setzen. Am Freitag zum Beispiel hatte ich ein Maximalkraft-Training und danach direkt ein Training auf dem Bike, was sogar für mich neu war. Am Freitagabend entschied ich mich relativ spontan das Intervall-Training vom Samstag auszulassen und beim zweiten Lauf des Ostschweizer Bike Cups in Thal zu starten. Das Rennen ist nicht irgendein Rennen für mich, sondern das Rennen, bei dem meine Rennfahrer-Geschichte vor 13 Jahren noch mit Trainerhosen und Regenjacke begonnen hatte. Dieses Jahr durfte ich als Leader des Cups an den Start gehen. Ich fühlte mich gleich von Beginn weg wohl im Rennen und es erstaunte mich nicht, dass nach einer Runde nur noch Simon Vitzthum am Hinterrad blieb. Von da an war das Rennen richtig lanciert und Simon und ich schenkten uns nichts mehr. Das Rennen, das über sechs Runden ging, wurde zum Kopf-an-Kopf-Duell. In der letzten Runde griff Simon im unteren Teil der Runde an und ich merkte, dass ich dran bleiben und kontern konnte, was ich dann in der nächsten Rampe auch tat. Ich kam weg und eiferte dem Ziel entgegen. Simon stürzte leider noch in der letzten Abfahrt und wurde guter Zweiter. Ganz herzlich bedanken möchte ich mich für den tollen Einsatz bei Ivan Keller, einer der „Bikefründe Heidens“, der mich an meinem Heimrennen top betreute.

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Schaan

Woche 16, 2018 -

Noah Blöchlinger: 

Diese Woche war ich oft auf dem Bike, trainierte von zuhause aus bei wirklich schönem Wetter und somit super Bedingungen. Da der zweite Lauf des Profix Swiss Bikecup in Schaan nahe von mir zuhause war, konnte ich die ganze Rennvorbereitung von zuhause aus gestalten. Ich startete in der Elite-Kategorie und nicht bei den U23, um nochmals richtige Rennhärte zu bekommen. Schaan ist ein etwas spezielles Rennen, da es nur einmal pro Runde hoch geht und einmal runter. Bei gefühlten 25˚C starteten wir am Sonntag um 14.30 Uhr. Ich fühlte mich zu Beginn ganz stark und konnte der Spitzengruppe folgen. Leider stürzte in der ersten Abfahrt ein Fahrer vor mir und ich verlor gleich zu Beginn den Anschluss an die Gruppe. Von da an hatte ich das ganze Rennen durch enorm zu kämpfen. Meine Tagesform war sicherlich nicht die beste, ich bin jedoch schlussendlich mit dem 13. Rang ein gutes Rennen gefahren und liess mir durch die Tagesform nicht meinen Fokus nehmen

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Gossau

Woche 15, 2018 -

Noah Blöchlinger:
Die Woche 15 verbrachte ich in Gossau. Ich nützte die Woche für einige lange Grundlagen-Trainings und Krafttrainings, da am Wochenende kein Rennen statt fand. So trainierte ich mit grossem Umfang. Ich ging bewusst viel auf das Bike und nicht auf das Rennvelo, da ich glaube, dass mir die langen Trainings gut tun, ebenfalls diese auf dem Bike zu absolvieren, mit dem ich auch Rennen fahre. Mitte Woche besuchte ich noch Beni und Marlis in Aarau. Wir kümmerten uns um meine Terminaufstellung des nächsten Monats, buchten die Flüge für den Weltcup in Nove-mesto und ich putzte noch das Race Bike, das von vergangenem Wochenende schmutzig war. Am Sonntag schloss ich die Woche mit einer Grundlagen-Trainingstour über 110 Kilometer und 2200 Höhenmeter auf dem Bike ab.   

 

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Rennbericht - Rivera

Woche 14, 2018 -

Noah Blöchlinger:
Diese Woche durfte ich bereits am Freitag nach Rivera reisen, um noch auf der Strecke trainieren zu können. Die Strecke in Rivera ist bekannt für ihre technischen Finessen. Daher konnte ich viele Vorteile aus der Rennstrecken Besichtigung ziehen. Wir waren im Hotel Statione in Rivera einquartiert. Der Wirt dort war sehr flexibel, so durfte ich selber kochen und im Restaurant essen. Am Sonntag hatte ich den Start um zwei Uhr. Wir haben uns entschieden, in der Elite Kategorie an den Start zu gehen. Ich kam gut weg am Start und konnte mich an die Spitzengruppe hängen. Es lief mir gut und ich fühlte mich auch gut. In der dritten von sieben Runden machte ich jedoch einen kleinen Fehler. Ich begab mich in einen Positionskampf mit Absalon und entschied diesen für mich, überdrehte dabei aber leicht und büsste danach mit einem kleinen Loch zur Spitzengruppe. Danach fuhr ich mit Jenaux um den 11. Platz. In der letzten Runde startete ich dann einen Angriff am längsten Berg und kam weg. Ich fuhr auf ihn in der letzten Runde noch ein 30 Sekunden Loch heraus und fuhr zufrieden als 11. Elitefahrer und 6. Schweizer über die Ziellinie.

 

 

 

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Rennbericht - Ostschweizer Bike-Cup

 

Woche 13, 2018 -

Noah Blöchlinger:

Diese Woche trainierte ich zu Hause in Gossau. Mitte der Woche absolvierte ich mein Rumpftraining im Leistungszentrum, gemeinsam mit einer Diskus-Werferin. Danach hatte ich einen guten Reiz gesetzt und einige Tage etwas Bauchmuskelkater. In den Trainings auf dem Bike fühlte ich mich super stark und so beschloss ich am Samstag noch am ersten Rennen des Ostschweizer Bike Cups an den Start zu gehen. Leider spielte das Wetter am Samstag wieder etwas verrückt und somit war die Strecke extrem technisch und schlammig geworden. Doch ich freute mich auf das Rennen und ich war gut fokussiert am Start. Nach dem Startschuss konnte ich mich gleich an die Spitze setzen, was sicherlich gut war, um in diesem Schlamm nicht von den Fehlern von den Anderen benachteiligt zu werden. Nach einer halben Runde merkte ich dann, dass niemand drangeblieben war und ich entschloss mich einfach genau so weiter zu fahren. Ich achtete darauf, dass ich immer 95 Prozent meiner Kräfte in den Aufstiegen nutzte und nie überdrehte und dafür in den schlammigen Trails und Wiesen meine Trittfrequenz hochhielt und keine Fehler machte. So kam es, dass ich einen Start-Ziel-Sieg feiern durfte und einiges an Selbstvertrauen zurückgewinnen konnte. Am Abend nach dem Rennen gab es dann mein Pizza-Ritual. Mein Mittbewohner Lino Hafner und ich gingen in eine feine Pizzeria essen. Nun freue ich mich auf die nächste Trainingswoche und fühle mich bereit für das Rennen in Rivera. 

  

 

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Gossau

 

Woche 12, 2018 -

Noah Blöchlinger:

Diese Woche verbrachte ich Zuhause in Gossau. Durch den erneuten Temperatursturz musste ich die Woche etwas anpassen. So kam es, dass ich einige Male im Leistungszentrum indoor trainierte und für einige Trainings die Laufschuhe montierte. Heute habe ich der Kälte jedoch getrotzt und habe eine wunderschöne Bike Tour gemacht, über die Schwägalp, hinunter nach Wattwil und zurück über die Wasserfluh und über den Dicken. Mit Sonnenstrahlen verwöhnt wurde ich zum Schluss dann doch auch noch. Wir entschieden uns, das Wochenende für gute Trainings zu nützen und nicht am Rennen in Lostorf zu starten. Die Temperaturen erhöhten sich wieder etwas auf das Wochenende und ich qualitativ, sowie quantitativ gut auf dem Bike trainieren.

 

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Küttigen

 

Woche 11, 2018 -

Noah Blöchlinger:

Diese Woche flogen wir von Afrika wieder in die Schweiz. Ich konnte noch einmal in und rund um Stellenbosch die Trails in einem Training genießen. Vor dem Rückflug statteten wir noch einen kleinen Besuch in Capetown ab, was sehr eindrücklich war. Wieder in der Schweiz angekommen wurde leider nur ein Bike von der Airline transportiert, was aber nicht weiter schlimm war, da die restlichen Bikes innert 24 Stunden nach Hause geliefert wurden. Ich verbrachte noch einige Zeit bei Teamchef Beni, um die Velos vom Flug wieder zusammen zu setzen und das ganze Rennen noch etwas zu verarbeiten. Am Donnerstag hatte ich dann noch einen Leistungstest in der Crossklinik, in Basel. Der Test fiel sehr positiv aus und wir wissen nun genau, in welchen Bereichen wir weiterarbeiten müssen. Ende Woche war das Wetter wieder etwas wärmer und ich konnte wieder mal draussen auf dem Bike trainieren, was mich sehr erfreute.

 

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Rennbericht - Stellenbosch, Südafrika

 

Woche 10, 2018 -

Noah Blöchlinger:

Das Rennen in Südafrika (Stellenbosch) war das erste Weltcup Rennen der Saison 2018. So stand ich am Samstagmorgen an der Startlinie und freute mich darauf, die Weltcup Saison endlich zu beginnen. Der Rundkurs in Stellenbosch war ein richtiges Bike Rennen mit steilen Aufstiegen und zahlreichen technischen Downhills. Speziell an der Strecke war der Untergrund mit dem staubig, sandigen Lehmboden, den wir in der Schweiz so eigentlich gar nicht kennen. Mit Startnummer 26 war ich sehr gut positioniert und wollte noch weiter nach vorne fahren. Kurz nach dem Start gab es jedoch einen Sturz in den ich verwickelt war und ziemlich schnell nach hinten gereicht wurde. Es kam eine Nervosität in mir auf und ich versuchte möglichst schnell wieder nach vorne zu kommen. Leider habe ich meine Power nicht optimal eingesetzt und damit enorm an Kraft verloren. So reichte es am Schluss nur für den 31. Rang. Nach dem Rennen war ich enorm enttäuscht über meine Leistung und wie ich mit der Situation des Sturzes umgegangen bin. 

 

 

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Südafrika

 

Woche 10, 2018 -

Noah Blöchlinger:

Diese Woche ging es am Montagabend los, mit dem Flug nach Kapstadt. Vom Team reiste Team-Chef Beni Ruf, Betreuer und Chef-Koch Roberto Negro und sein Sohn als Reiseleiter mit. Trotz den logistisch erschwerten Verhältnissen, aufgrund des vielen Materials, reisten wir gut. Der Flug nach Kapstadt mit einer Flugzeit von knapp 12 Stunden kam mir sehr kurz vor, da ich etwa 10 Stunden davon schlafen konnte. In Kapstadt dann jedoch die erschreckende Neuigkeit, ich durfte nicht einreisen, weil min Pass am 13.03.2018 ablaufen wird. Nach diversen Gesprächen und eines kleinen Nervenzusammenbruchs meinerseits, wurde ich tatsächlich wieder in den nächsten Flieger in die Schweiz befördert, um dort einen Notfallpass ausstellen zu lassen und dann wieder mit dem nächsten Flieger nach Kapstadt zu fliegen. Mir wurde in der Schweiz jedoch nach diversen Abklärungen gesagt, ich könne mit diesem Pass bis zu einem halben Jahr über Verfallsdatum reisen, die letzte Info war sogar am Flughafen Zürich selbst und die meinten fünf Jahre. Ausserdem wäre mein Rückflug noch vor dem Ablaufdatum gewesen. Ich finde es etwas erschreckend, dass ich trotz der heutigen Technik so viele Flugstunden machen musste, nur um in Zürich einen Notfallpass auszustellen und dann gleich wieder einfliegen darf. Aber was solls nun sitze ich im Flieger in die Schweiz und freue mich noch genau gleich auf den Weltcup. Zum Glück gab mir die Fluggesellschaft Edelweiss einen Sitz in der Plus-Klasse, damit ich etwas komfortabler Reisen kann, vielen Dank an Edelweiss an dieser Stelle. Nun machen ich und das Team das Beste daraus und es ist einfach toll zu spüren, dass wir uns auch wegen solchen Dingen nicht klein kriegen lassen.  

 

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Gossau

 

Woche 9, 2018 -

Noah Blöchlinger:

Diese Woche verbrachte ich in der Schweiz. Nach der Feststellung das mein Erholungszustand etwas gelitten hatte in den letzten Wochen, war eine Woche ohne intensives Training angesagt. Da die Temperaturen in der Schweiz tief unter dem Gefrierpunkt lagen, beschlossen wir die Trainings auf der Rolle auszuführen. So richtete ich gleich die ganze Woche die Rolle vor dem Fernseher ein und konzentrierte mich darauf, in den Trainings nicht über die tiefen Grundlagen hinaus zu fahren. Mitte Woche fühlte ich mich dann auch wieder um einiges erholter und bereit für den kommenden Weltcup. Diese Woche arbeitete ich besonders viel an der aktiven Erholung. So besuchte ich die Physiotherapie, den Masseur und das Heilbad, in dem ich mit Wechselbädern meinen Blutfluss ohne Anstrengung ankurbelte. Ende Woche durfte ich zu Team Chef Beni und Marlis nach Aarau. Hier im Teamhauptsitz haben wir dann am Sontag die Bikes und das ganze Material für den Weltcup in Südafrika (Stelenbosch) gepackt. Ich freue mich riesig auf dieses Rennen und gehe mit einem guten Gefühl. Der Flug geht am Montagabend 5.3.2018 von Zürich. 

 

 

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Gossau

 

Woche 7, 2018 -

Noah Blöchlinger:

Diese Woche reiste ich von Gran Canaria wieder in die Schweiz. Ich flog am 14.02.2018 mit einem Direktflug von Las Palmas nach Zürich. Den Donnerstag durfte ich noch bei Teamchef Beni und seiner Frau Marlis verbringen. Ich konnte diesen Tag nutzen, um das Rennvelo wieder zusammen zu bauen und um einiges zu planen in Hinsicht auf den Cyprus Sunshine Cup. Wir werden nächste Woche am 20.03.2018 von Zürich über Wien nach Zypern fliegen. Diese Woche konzentrierte ich mich darauf möglichst gut zu erholen, damit ich nächste Woche meine Saison mit vollen Energiereserven beginnen kann. Am Freitag hatte ich nochmals ein volles Programm mit EKG-Tests, Massageterminen und der Hauptversammlung des Veloclubs RV-Althenrein. Dazwischen hatte ich noch einen Coiffeur Termin geplant, um meinen Haarschnitt den ich mir selbst während des Trainingslagers geschnitten hatte aufzubessern.

 

 

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Gran Canaria

 

Woche 6, 2018 -

Noah Blöchlinger:
Nach vier Wochen in Spanien kann ich natürlich perfekt Spanisch. Nein natürlich nicht, da ich die meiste Zeit auf dem Velo verbracht habe und versucht habe die Beste mögliche Basis für die Saison 2018 zu holen. Ich glaube ich konnte wirklich gut trainieren und die Lust in die Saison zu starten, ist nochmals um einiges gewachsen. Am Mittwoch werde ich zurück in die Schweiz fliegen und erst einmal alles daran setzen mich gut zu erholen. Erste Massagetermine habe ich bereits von hier aus gebucht. Ich freue mich nach diesem strengen, aber durchaus schönen und profitablen Monat zurück in die Schweiz zu kommen und mein Team, sowie mein WG Partner wieder zu sehen. Ein Highlight der vergangenen Woche war sicher das lange Training, im Tal der Tränen, wie man es so schön nennt. Dies ist ein etwas westlicher gelegenes Tal auf Gran Canaria und ist landschaftlich extrem schön. Der einzige Nach- oder Vorteil ist, dass der Aufstieg extrem lang und enorm steil ist. Das gute Wetter ist Mitte Woche bereits wieder in die Kanaren zurückgekehrt und wir genossen zahlreiche warme Trainingsstunden.

 

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Gran Canaria

 

Woche 5, 2018 -

Noah Blöchlinger:
Diese Woche begann am Montag mit dem letzten gemeinsamen Training mit der Nationalmannschaft. Diese reiste am Dienstag zurück in die Schweiz. Zu Beginn der Woche war das Wetter nicht so super. Nun habe ich hier zwei Wochen wirklich produktiv trainiert und sehr viel profitiert. Nach Absprache mit Teamchef Beni Ruf und meinem Trainer Tobias Hollenstein entschieden wir uns eine Ruhephase von drei Tagen zu machen. In diesen Tagen wechselte ich noch vom Hotel, in dem wir nun zwei Wochen waren, in ein kleines Appartement. Nach zwei Wochen Verpflegung am Hotelbuffet, habe ich mich riesig gefreut den Kochlöffel wieder mal selber zu schwingen. So gab es als erstes Essen im Apartment ein feines Kartoffel-Gemüse-Curry mit Magerquark. Am Donnerstag dem darauf reiste dann mein Trainingskollege aus der Schweiz an. Daniel Widmer wohnt auch in Gossau und wir trainieren bereits seit einigen Jahren zusammen, wenn sich zeitlich ergibt. Er ist ein motivierter Marathon-Fahrer und es ist immer cool mit ihm Zeit zu verbringen. So waren wir vor zwei und vor drei Jahren auch gemeinsam in Carpentras im Trainingslager. Ende Woche nahm ich dann das Training wieder auf und musste zugeben, die Ruhetage haben mir wirklich gutgetan. Nun freue ich mich auf die Letzte von den vier Wochen Trainingslager, hier in Gran Canaria.

 

 

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Gran Canaria

 

Woche 4, 2018 -

Noah Blöchlinger:
Diese Woche war, auf der Insel, nochmals eine harte Trainingswoche angesagt. Sie begann am mit einem längeren Ausdauertraining. Am Mittwoch war ein zweiphasiges Training geplant, enthüllte sich für mich aber als ein Dreiphasiges. Am Morgen fuhr ich die ersten Intervall-Trainings und am Nachmittag passierte es dann, beim geplanten Ausdauertraining, nach einem Fahrfehler, bekam ich einen Platte, vorne und hinten. So fuhr ich nach den Reparaturarbeiten zurück ins Hotel, um den zerschnittenen Pneu zu wechseln. Danach beschloss ich das Training fertig auszuführen und ging alleine nochmals los. Dieser Trainingswille wurde gleich mit einem wunderschönen Training belohnt. Nach diesem Vorfall war ich ziemlich glücklich, dass mein Team reagiert hatte, als ich mit Cole Rad ins Trainingslager gehen wollte und mir aber normale Schlauchreifen montiert hatte, da diese viel einfacher in der Reparatur sind. Der Team Zusammenhalt von den Swiss Cyclingboys ist wirklich toll und es gefällt mir, dass alle an einem Strick ziehen. So fällt das Training auch in harten Situationen gleich einiges leichter und die ungewohnte Umgebung wirkt heimeliger. Bis jetzt sind wir von schlechtem Wetter verschont geblieben und hoffen, dass es auch noch ein wenig so bleibt. Anfangs nächster Woche dürfte es allerdings nicht ganz so sonnig sein, was aber auch nicht weiter schlimm ist, da sehr wahrscheinlich eher mal eine Ruhigere Woche ansteht.

 

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Gran Canaria

 

Woche 3, 2018 -

Noah Blöchlinger:
Diese Woche reisten meine Kollegen aus der Nationalmannschaft ebenfalls an. Von nun an darf ich mein Zimmer mit Claudio Imhof teilen, für mich ein sehr angenehmer Zimmerpartner, da wir uns schon vom Krafttraining kennen. Diese Woche haben wir hier in Gran Canaria einige Kilometer ab geradelt. Unser Training am Donnerstag fand auf dem höchsten Aussichtspunkt der Insel statt. Leider war die Aussicht nicht die Beste. Wir sahen knappe fünf Meter, aufgrund des Nebels in den höheren Gebieten. Die trainingsfreie Zeit nutzten wir oft, um gemeinsam zu Jassen oder Kaffee zu trinken. Am Mittwoch durfte ich noch beim Nationaltrainer Bruno Diethelm in die Massage, dies hat meiner Seele und meinem Körper sehr gut getan. Für die Erholung nutzte ich diese Woche ab und zu einmal die Sauna im Hotel, massierte mich mit der Blackroll und habe wieder begonnen täglich auf ein Akupunkturmatte zu liegen. Nun freue ich mich auf eine weitere tolle Woche mit vielen anstrengenden Trainings.  

 

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Gran Canaria

 

Woche 2, 2018 -

Noah Blöchlinger:
Diese Woche begann mit einem medizinischen Untersuch, welchen ich für die Nationalmannschaft durchführen musste. Dabei enthalten war ein EKG, Bluttest, Urintest und einen Ärztlichen Untersuch mit Fussstellungs Analyse und diversen anderen Dingen. Nach knapp 1,5h Test wurde ich wieder entlassen. Die Testergebnisse die am Mittwoch schon per Post eintrafen, fielen gut aus, dies erfreute mich besonders. Neben dem Training gab es noch einiges zu organisieren, für das Trainingslager in Gran Canaria. Am Samstag war es so weit und ich flog in den Süden. Da ich schon um 13.50 Uhr landete, ergab sich die Möglichkeit bereits am Samstag die erste kleine Runde im Kurzarmtrikot zu drehen. Am Sonntag durfte ich dann richtig mit dem Trainieren loslegen. Ich fühle mich hier gut aufgehoben. Im Cappuccino-House, das Kaffee um die Ecke, bei dem Philip Hediger und ich letztes Jahr fast täglich unser Kaffeekonsum abdeckten, hat mich auch bereits wieder herzlich mit einem Doppelten Espresso, wie immer, empfangen.

 

 

 

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Gossau

 

Woche 1, 2018 -

Noah Blöchlinger:
Diese Woche trainierte ich Zuhause in Gossau. Ich trainierte sehr viel zweiphasig, da ich einen recht strengen Plan hatte diese Woche. Mit dem Zweiphasentraining verdaue ich die Belastung besser, da ich zwischen den Trainings was richtiges Essen kann. An meinem Ruhetag habe ich das Team in Aarau besucht. Mein Rennvelo wird nun bereit gemacht für ein Trainingslager mit der Nationalmannschaft, welches am 13. Januar in Gran Canaria beginnt. Ich freue mich riesig auf das Training und die Möglichkeiten vor Ort. Letztes Jahr durfte ich die Insel schon einmal geniessen und habe enorm profitiert. In den Jahren als ich noch bei Bischibikes verpflichtet war, ging es meistens nach Teneriffa. Ich finde Gran Canaria jedoch für den XCO Sport besser, da es für kürzere Trainings die besser Location ist. Am Ende dieser Woche habe ich das Team zu mir nach Hause eingeladen, für ein gemeinsames Abendessen, das ich sehr genossen habe. Nun erwartet mich noch eine Ruhewoche mit wenig Training, vielen Massagen und gutem Essen bevor es am Samstag den 13. Januar 2018 ab in den Süden geht.

 

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Saison 2018

Gränichen

Woche 22, 2018 -

Noah Blöchlinger:

Dieses Wochenende fuhr ich am Profix Swiss Bikecup in Gränichen. Da dieses Rennen nahe vom Wohnort meines Teamchefs war, durfte ich einmal mehr die Gastfreundschaft in Aarau geniessen. So ging ich am Sonntag ganz zuversichtlich an den Start. Anders als in den vorherigen Swiss Bikecup-Rennen ging ich in Gränichen bei der U23 an den Start, da das Starterfeld mit über 80 U23-Fahrern richtig stark war. Im Startaufstieg merkte ich schnell, dass ich nicht die besten Beine hatte, wollte mir dies aber nicht eingestehen und drückte weiterhin aufs Gas. Vorerst ging dies gut und ich konnte mich bis auf den 6. Platz vorarbeiten. Doch dann machte sich wieder meine Tagesform bemerkbar und ich verlor einiges an Boden auf die Gruppe, die ich hinter mir hergezogen hatte. Ich beendete das Rennen auf dem 10. Rang. Ich gehe mit gemischten Gefühlen aus dem Rennen. Gut war sicherlich, dass ich trotz einer eher schlechten Tagesform viel Druck auf die Pedalen brachte. Eher schlecht waren meine taktischen Entscheidungen. Nun freue ich mich auf ein rennfreies Wochenende und auf gute, qualitative Trainings.

Gossau

 

Woche 52, 2017 -

Noah Blöchlinger:
Zurück in Gossau musste ich, auf Grund des Schneefalls, einige Trainings nach drinnen verlagern. Ich nutzte oft das Leistungszentrum der Ostschweizer Sportler. Dies ist einen Fabrikraum, in dem das Update-Fitness ihre alten, allerdings noch top modernen Geräte, den Sportlern zur Verfügung stellt und ihnen eine Trainingsmöglichkeit rund um die Uhr bietet. Da sich dieses Trainingszentrum direkt in Gossau befindet, ist das natürlich super für mich. Es ist auch immer wieder motivierend zu sehen, dass auch andere Sportler aus anderen Disziplinen hart an ihren Zielen arbeiten. Diese Woche zum Beispiel Pa Modou (Spieler des FC Zürich), der mit seinem Coach einen Kraftausdauer-Test absolvierte.
Für mich stand am Ende der Woche auch noch einen Test im Trainingsplan. Ich absolvierte ebenfalls einen Krafttest, um zu sehen wie die Differenz zwischen meinem operierten und dem anderen Bein ist. Der Test war ein totaler Erfolg, die Ärzte meinten jemand der nicht wüsste, dass ich operiert wurde, würde sagen: „Ein Sportler mit gesunden Beinen hat diesen Test Absolviert.“ Dies erfreute mich natürlich besonders.

 

 

 

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Carpentras

 

21.12.2017 -

Noah Blöchlinger:
Durch die kalten Temperaturen, die diese Woche in der Schweiz vorausgesagt wurden, durfte ich meine Trainings nach Südfrankreich verlegen. Hier, die Temperaturen  milder bei 15 Grad liegend und Sonnenschein, darf ich täglich von den optimalen Trainingsmöglichkeiten rund um Carpentras profitieren. Carpentras ist ein kleines Dörfchen, mitten in der Province von Frankreich, direkt vor dem bekannten Mont Ventoux und den dahinterliegenden Pyrenäen, ein optimales Trainingsgebiet. Ein optimales Gebiet auch, weil ich bereits seit einigen Jahren hierher kommen durfte, mit meinem Trainer Tobias Hollenstein und mich daher ziemlich gut auskenne. Da ich noch im Grundlagentraining bin, war es möglich Casey South (JB Felt) als Trainingspartner mit zu nehmen. Wir geniessen es wirklich hier und haben schon einige Kilometer zusammen trainiert. Die Rückreise ist auf den 24.12.2017 geplant, um die Festtage in der Schweiz zu verbringen.

 

 

 
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Buen dia para Gran Canaria

 

16.03.2017 -
Dieses Jahr reisten wir für zwei Wochen auf Gran Canaria, um den Feinschliff und einige Grundlagen an der Wärme zu trainieren. Motiviert für die neue Saison und mit grossen Zielen, trainieren wir hier meistens zweiphasig. Das bedeutet eine Trainingseinheit am Morgen und eine am Nachmittag. Um die optimale Ernährung zu erhalten, haben wir uns dafür entschieden, nicht in ein Hotel zu gehen, sondern eine Wohnung zu mieten und selber zu kochen. Neben Avocados, Quinoa, Nüssen, Bohnen und vielen anderen gesunden Mahlzeiten geniessen wir an unseren Ruhetagen eine Kugel Glacé umso mehr. Um diese Jahreszeit ist es schon sehr warm hier, so zeigte uns der Thermometer gestern einen Spitzenwert von 36° Celsius auf. Bis jetzt hatten wir noch keine Defekte oder Stürze und hoffen, dass dies weiterhin so bleibt. Wir fühlen uns wohl hier, haben eine gute Zeit und freuen uns riesig in der Saison 2017 Gas zu geben.

Noah Blöchlinger
Philipp Hediger

 

 

 
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Saison 2017

 

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Daniel Eymann gewinnt Aargauermeisterschaft

31.05.2016 -
Jungfrauzeitung:

Das Elite-Rennen des Argovia Cups war geprägt von heftigen Regenfällen und einem Kampf um den Tagessieg. Bereits in der ersten von neun Runden setzte sich das Trio mit dem Interlakner Daniel Eymann, Severin Sägesser und Andreas Moser vom Rest des Feldes ab. In der Folge lieferten sich die drei einen spannenden Kampf. Auf dem regennassen und glitschigen Terrain gelang es Sägesser, seine beiden Kontrahenten abzuschütteln, so dass zur Rennhälfte eine Vorentscheidung gefallen schien.
Doch die Verfolger gaben sich nicht geschlagen und es gelang dem Duo, in der zweitletzten Runde zum Führenden aufzuschliessen. Die Entscheidung über den Tagessieg sollte in der Schlussrunde fallen. Als Moser nach einer ersten Attacke gestellt wurde, war es der Interlakner Eymann vom Fischer-BMC Team, der in der letzten Steigung zum Angriff startete und sich durchsetzte. Bis ins Ziel konnte Eymann noch einen Vorsprung von 15 Sekunden auf seine Verfolger herausfahren und einen klaren Sieg erzielen.

 

       

 

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Swiss Bike Cup - Rivera

05.04.2016 -
Daniel Eymann:

Vergangenen Sonntag wurde nun auch die Bike Saison in der Schweiz eröffnet und die Strecke des ersten Rennens im Tessin hatte es in sich. Auf der Passhöhe des Monte Ceneri Passes fanden wir am Samstagmorgen eine technisch, wie physisch fordernde Runde die aber grösstenteils sehr natürlich angelegt war. Ich hoffe die anderen Veranstalter des neu gegründeten Swiss Bike Cups lassen sich inspirieren und bieten den Fahrern ähnliche Strecken in den kommenden Monaten.
Der Start in das Rennen am Sonntagnachmittag gelang mir nicht nach Wunsch und ich verlor sogar einige Plätze. Das Rennen danach verlief durchzogen, ich machte technisch immer wieder kleine Fehler und diese kosten nebst viel Zeit, auch einiges an Kraft. Zum Schluss des Rennens konnte ich noch etwas aufdrehen und wurde am Ende 28.. Nach einem Winter mit vielen Umstellungen (Trainierwechsel, höheres Arbeitspensum, weniger Trainingslager) bin ich aber, so glaube ich, dennoch auf dem richtigen Weg. Und dank dem dichtgedrängten Rennkalender habe ich kommenden Sonntag in Bad Säckingen bereits die Chance auf ein besseres Rennen.
Merci an den gesamten Staff und an alle Helfer!

Sarina Marti:

Der Start war auf einer schmalen Teerstrasse, bergauf. Ich kam nicht gerade super weg, konnte aber trotzdem ein paar Plätze gut machen. Auf der ersten Runde gab es ein riesen Gedränge, bis sich dann das Fahrerfeld auseinander zog. Während den ersten zwei Runden bewegte ich mich immer im ersten Drittel, bekam dann aber sehr starke Rückenschmerzen und konnte kaum noch Kraft auf die Pedale bringen. Meine Teambetreuer und viele Zuschauer halfen mir durchzubeissen, denn die technisch anspruchsvolle Strecke verlangte bis zum Schluss volle Konzentration. Schliesslich fuhr ich mit dem 28. Rang (4. Rang der CH Juniorinnen) ins Ziel. Der Platz ist für mich nicht sehr erfreulich. Aber das Rennen war hart, ich habe alles gegeben und war nach dem Rennen fix und fertig. Ab nächsten Dienstag bis Samstag bin ich an der Energiewacht Tour in Holland (Strassen-Etappen-Rennen) mal schauen wie es dort läuft.


Enea Vetsch:

Am Vorabend entschied ich mich kurzfristig bei den U23 an den Start zu gehen, anstatt bei der Elite. Der Kurs war ziemlich rutschig und entsprach in diesen Verhältnissen nicht meinen Stärken. Bei der Elite hätte ich aus einer der hinteren Positionen ins Rennen gehen müssen. Überholen wäre sehr schwierig gewesen. Da ich wusste das ich mich in einer guten Verfassung befinde und gut trainiert hatte wollte ich diese Chance nutzen.

Bei den U23 durfte ich aus der 3ten Reihe ins Rennen gehen. Ich kam gut weg und ging nach dem Startanstieg als 4ter in die Abfahrt. Ich fühlte mich sehr stark, spürte aber dass ich mich in den technischen Passagen zu wenig erholen konnte. So nahm ich bewusst etwas heraus und fuhr in einer dreier Gruppe um Platz 4. Dort fühlte ich mich gut und konnte kontrolliert fahren. In der dritten von insgesamt fünf Runden fuhr ich eine unglückliche Linie durch ein Schlamm Lache und erlitt eine Platte unmittelbar nach der ersten Techzone. Ich joggte lange bis in die nächste Zone, wo ich ein Rad erhielt. Meine Beine drehten nach der Laufeinheit nicht mehr gut und ich fand auch keinen Rhythmus. Ich beendete das Rennen etwas enttäuscht.

Die Entscheidung bei den U23 zu fahren war richtig. Ich fühlte mich auf den glatten Passagen zu wenig sicher. Bei den Elite in diesem grossen Feld wäre das noch mehr zum tragen gekommen und ich hätte meine Stärken nicht zeigen können. Unglücklicherweise habe ich einen Fehler begangen, durch den ich viel Zeit verloren hatte. Bis dahin war es sehr gut und ich hatte viel Freude am Rennen. Die Form ist da. Ich freue mich nun auf das nächste Wochenende.

 

 

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Internationales Rennen in Milano

28.03.2016 -
Sarinas erster Start Kat. U19

Sarina musste weit hinten in einem grossen Juniorenfeld starten. Sie kam gut weg am Start und konnte in der ersten Runde einige Plätze aufholen. Leider fuhren die Juniorinnen sehr schnell auf die Elite Frauen auf und es gestaltete sich daher eher schwer jemanden zu überholen. Die tolle Strecke war in einem Park angelegt mit ständigem auf und ab mit vielen Kurven. In der vierten Runde hatte Sarina etwas Mühe und verlor zwei bis drei Plätze. Jedoch erging es ihr in der fünften Runde wieder besser und sie kämpfte sich toll nach vorne. Einige Plätze konnte Sarina gut machen. Nach 1 Stunde und 25 Minuten fuhr Sarina auf dem 19ten Platz ins Ziel. Renndauer war für Juniorinnen etwas lang und eine grosse Umstellung für Sarina. Jetzt heisst es gut erholen und sich auf das erste Swiss Bike Cup Rennen in Rivera vorbereiten.

 

 

 

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C1 Rennen - Voroklini

06.03.2016 -
Daniel Eymann:
Nach dem Etappenrennen vom vergangenen Wochenende blieb ich mit Enea eine weitere Woche in Tochni. Philipp musste aufgrund seines Schlüsselbeinbruchs abreisen, liess uns aber das gute Wetter in Zypern. So nutzte ich die idealen Trainingsbedingungen für intensive sowie lange Einheiten. Dass ich dadurch für das Cross Country Rennen am Sonntag wohl nicht 100% erholt sein werde, war ich mir zu 100% bewusst. Aber das schöne Wetter und die freien Tage ungenutzt verstreichen zu lassen wäre schade gewesen. Nach den Trainings kochten wir jeweils in unserer Wohnung und konnten so auch gleich etwas für den Teamspirit machen. Ganz so gut wie bei Roberto schmeckte es leider noch nicht.
Der Start in das Rennen gelang mir einigermassen gut, aber ich spürte schnell, dass die Beine nicht wirklich „spritzig“ waren. Ich konnte mich in keiner Gruppe festsetzen und hatte auch mit den Temperaturen etwas zu kämpfen. Immerhin funktionierte mein BMC Teamelite Softtail super auf der ruppigen Strecke und auch im fünften Rennen kamen alle Teamfahrer ohne Defekt durch. Dies ist in Zypern nicht selbstverständlich, die Trails sind rutschig und mit spitzen Steinen gespickt. Nach Rennhälfte fand ich dann einen etwas besseren Tritt und konnte noch etwas aufdrehen, aber die Positionen waren bereits bezogen und ich klassierte mich schlussendlich als zwanzigster.
Die Betreuung durch Fancesco und seine Crew verlief reibungslos - Merci an dieser Stelle.

 

Enea Vetsch:
Nach dem schwierig verlaufenem Etappenrennen vor einer Woche war ich gespannt auf das heutige C1 Rennen in Voroklini. Die Strecke gefiel mir & ich stand gut vorbereitet am Start. Wir hatten eine Startrunde und sechs Runden zu absolvieren. Ein langes Rennen.
Da ich vor einer Woche stets nach 30min lehr war, versuchte ich heute dosierter zu Starten um nicht zu überdrehen. Dies gelang mir gut und ich fand schnell meinen Rhythmus, stets konzentriert um nicht zu überdrehen. Die Verpflegung funktionierte ausgezeichnet. Ich konnte im Verlauf des Rennens stets Plätze gewinnen. Nach einiger Zeit bildete ich mit einem anderen Fahrer eine zweiergruppe. Leider wollte dieser keinen einzigen Meter Unterstützung leisten. Da ich nicht attackieren wollte beschloss ich ihn mitzuziehen. Am letzten Anstieg konnte ich ihn dann erfolgreich abschütteln. Mit der Leistung bin ich zufrieden. Ich konnte über die gesamte Renndauer einen guten Rhythmus fahren, stets pushen und fühlte mich nie am Ende meiner Kräfte. Leider reichte es mit Platz 17 nicht für Punkte. Dies war aber heute auch nicht mein Ziel. Ich bin auf dem richtigen Weg und habe jetzt vier Wochen Zeit um mich bis Rivera in Form zu bringen. Dann beginnt die Saison erst richtig.

 

 

 

 

 

 

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Etappe 3 - Sunshine Cup 2016 

28.02.2016 -
Enea Vetsch:
Heute stand die letzte Etappe auf dem Programm. Ich habe mich auf das erste XC-Rennen der Saison gefreut. Nach dem Prolog und den zwei längeren Etappen war ich aber vor dem Start erschöpft. Ich kam trotzdem noch rechtzeitig in Rennstimmung und war am Start sehr motiviert. Ich konnte wieder gut starten und mich um einige Positionen verbessern. Jedoch verlief das Rennen dann ähnlich wie an den vorherigen Tagen. Nach gut 30 Minuten war die Substanz aufgebraucht. Ich musste einen langsameren Rhythmus finden, um mich ausschliesslich auf meine Leistung konzentrieren zu können. Dies gelang mir bis zur 80. Minute auch gut. Allerdings ging von da an nichts mehr.
Eigentlich war ich das Rennen angetreten, um mir wichtige Punkte zu holen. Leider kam ich dann zu dem Punkt, wo ich feststellen musste, dass ich für solche Etappen noch nicht gerüstet bin. Ich forderte mehr von mir, als mein Körper zur Zeit leisten kann. Ich spüre auch die Umstellung, welche ich über den Winter gemacht habe. Die Startphase, die in den vergangenen Jahren stets meine grosse Schwäche war, stellte nun kein Problem mehr dar. Jetzt muss ich mir die Rennhärte aneignen und Geduld haben.

Daniel Eymann:
Nach zwei Tagen mit längeren Etappen stand heute das abschliessende Cross Country Rennen auf dem Programm. Nach meinem gestrigen "Einbruch" war ich mir nicht ganz sicher, wie viel Energie in mir noch übrig ist. Motiviert war ich dennoch. Die Strecke, hier in Macheras, ist eine der schöneren im Rennkalender und die Startrunde bietet viel Platz zum überholen. Dies kam mir zu Gute, ich konnte meine Chance nutzen und mich nach der Startrunde gut einreihen. Je länger das Rennen andauerte, umso müder wurden meine Beine und ich war froh, als ich nach 1 Stunde und 45 Minuten das Rennen beenden konnte. Im Gesamtklassement erreichte ich den 36igsten Platz und durfte dadurch noch einige Weltranglistenpunkte sammeln. Bis zum Saisonstart in der Schweiz gibt es allerdings noch einiges zu verbessern.
Zusammen mit Enea bleibe ich noch eine Woche in Zypern und absolviere, anschliessend an eine intensive Trainingswoche, nochmals ein Rennen am kommenden Sonntag.

 

 

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Etappe 2 - Sunshine Cup 2016 

27.02.2016 -
Enea Vetsch:

Nach meiner enttäuschenden Leistung in der gestrigen Etappe, war ich auf heute gespannt. Nach einer neutralisierten Phase, wurde das Rennen ziemlich bald sehr schnell. Ich konnte erneut gut mithalten und fühlte mich stark. Nach einer Abfahrt hatte sich vorne eine Spitzengruppe gebildet. Ich lag gemeinsam mit Manuel Fumic kurz hinter dieser. Das Rennen ging auf einer leicht ansteigenden Waldstrasse weiter. Wir versuchten zur Spitzengruppe aufzuschliessen. ALs der Anstieg steiler wurde, hatten wir es fast geschafft, jedoch fehlte mir dann die Kraft das Loch zu schliessen und ich verlor den Anschluss. Meinen Rhythmus suchend, begann ich alleine hoch zu fahren. Mein Tritt wurde aber schnell schwerer und die Kraft verliess meinen Körper nun endgültig. Erschöpft kämpfte ich mich über den Berg. Die Abfahrt konnte ich danach doch noch geniessen. Die anschliessenden flacheren Kilometer fuhr ich gelassener, da alleine nicht mehr viel zu machen war und ich keine Kraft mehr übrig hatte. Zu Beginn des Rennens fühlte ich mich sehr stark, jedoch ging mir die Kraft schneller aus als gedacht wodurch ich sehr viel Zeit verlor. Morgen ein neues Rennen und somit neues Glück.

Daniel Eymann:
Die Startphase war sehr nervös, durch Positionskämpfe verlor ich einige Ränge. So musste ich im ersten Aufstieg wieder einige Plätze gut machen, was mir dann in Zusammenarbeit mit weiteren Fahrern auch gelang. Als es im oberen Teil der Steigung in einen technischen Singletrail ging, verlor ich aber den Anschluss und die nötige Konzentration. Ich hatte kaum mehr Zug auf der Kette und verlor viel Zeit und Positionen bis ich endlich in die Abfahrt einbiegen konnte. Warum ich diese Passage so schlecht meistern konnte und derart kraftlos fuhr, kann ich mir selber nicht so recht erklären. Bis zu diesem Zeitpunkt fühlte ich mit gut und hatte bewusst nicht überzogen. So konnte ich mein gestriges Resultat leider nicht verbessern. Das schöne an Etappenrennen ist, dass man am nächsten Tag schon wieder eine neue Chance bekommt, es besser zu machen. Morgen steht das abschliessende Cross Country Rennen an. 

Philipp Hediger:
Diese Etappe fing in Lythodondras an. Anfangs ging es eine schmale Strasse hoch, welche mit über 100 Fahrer sehr heikel zum fahren ist. Aufgrund meiner besseren Position, gegenüber gestern, hatte ich eine gute Gruppe zu Beginn. Wir kämpften uns im Aufstieg nach vorne. Während der Abfahrt fuhr ich mit einem Deutschen einer neuen Gruppe auf. AM Ende dieser Abfahrt stürzte ich unglücklicherweise und schlug mit meiner rechten Schulter auf dem Boden auf. Die Schmerzen waren zu stark, um weiter fahren zu können. Somit endete das Rennen für mich im Spital, wo man auf dem Röntgenbild das gebrochene Schlüsselbein sah und ich hiermit meine Zypernreise vorzeitig beenden muss.

 

 

 

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Etappe 1 - Sunshine Cup 2016 

26.02.2016 -
Enea Vetsch:
Heute stand die erste richtige Etappe auf dem Programm. Nach dem gestrigen Prolog war ich sehr zuversichtlich. Der Start gelang mir, fühlte mich im Feld aber nicht wohl. Beim ersten Anstieg konnte ich gut mithalten. Nach einer kurzen Abfahrt folgte ein längerer Anstieg. Bereits auf den ersten Metern verkrampfte sich jedoch mein Oberkörper und ich hatte kaum mehr die Kraft meinen Lenker zu halten. Vergeblich versuchte ich mich zu lockern und verlor demnach sehr viel wertvolle Zeit. Nach guten zwei Stunden Fahrt, kam ich ins Ziel. Es war nicht leicht dies zu akzeptieren, jedoch ging heute nicht mehr. Morgen folgt die nächste Etappe und ich bin zuversichtlich, wieder eine Top Leistung abrufen zu können.

Daniel Eymann:
In der ersten Etappe, die heute anstand, galt es knapp 50 Kilometer, in einem Point to Point Rennen rund um Lefkara, zu absolvieren. Der Start auf der Teerstrasse gelang mir gut und ich konnte entsprechend gut positioniert in die erste Abfahrt einbiegen. Im langen Aufstieg zum höchsten Punkt des Tages fand ich aber keinen Rhythmus und verlor darauf hin einige Plätze. Von da an ging es aber immer besser und bis ins Ziel, konnte ich den Schaden in Grenzen halten. Morgen steht die längste Etappe auf dem Programm.

Philipp Hediger:
Die zweite Etappe stand heute vor der Tür. Um 11:00 Uhr war der Start. Im Fahrerfeld ging es hektisch zu und her. Es ging zu erst eine Asphaltstrasse hoch, danach links in einen Trail hinein. Ich konnte mich schlecht Positionieren und lag somit etwas zurück. Im Aufstieg konnte ich dann keine Plätze gut fahren. Auf dem höchsten Punkt angekommen, ging es danach einen längeren Trail hinunter. Diesen konnte ich mit einer guten Geschwindigkeit fahren, ohne jemand überholen zu müssen. Nach der Abfahrt ging es dann Richtung Schlussaufstieg. Ich war anfangs alleine und versuchte mein Tempo hoch zu halten. AM Ende war ich in einer kleinen Gruppe und konnte das Rennen mit dem 50. Schlussrang beenden. Die letzten zehn Kilometer rutschte mein Fahrradsattel ein paar Zentimeter runter. Aufgrund dessen, musste ich aufpassen, dass ich keine Krämpfe bekomme. Ich bin nicht so zufrieden mit dem Rennen. Wenn ich am Anfang eine bessere Positionierung hätte erreichen können, wäre mehr möglich gewesen. Nichts desto Trotz freue ich mich auf die dritte Etappe.



 

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Prolog - Sunshine Cup 2016 

25.02.2016 -
Enea Vetsch:
Das Rennen heute startete mit einem kurzen Prolog. Die Strecke bot einen harten Anstieg mit einer schnellen Abfahrt, gefolgt von einem Labyrinth durch die Altstadt. Gespannt, auf meine Leistung, nahm ich das Rennen in Angriff. Ich wollte auf keinen Fall überziehen und startete deshalb verhalten. Im Anstieg fühlte ich mich jedoch unerwarteter Weise sehr stark. Bereits nach der Abfahrt konnte ich den Fahrer, welcher vor mir gestartet ist, zu erst aufholen und danach auch überholen. Im Ziel lag ich an zweiter Position. Am Schluss reichte es für Platz 19. Das Resultat sagt noch nicht viel aus. Ich selber bin mit meiner Leistung vollkommen zufrieden und aufgrund des Rennverlaufes sehr erleichtert. Nun Freue ich mich auf die kommenden Etappen und bin gespannt wie es weiter geht.

Daniel Eymann:
Das heutige Einzelzeitfahren über 3.9 Kilometer war für mich der erste Renneinsatz in diesem Jahr. Im langen Aufstieg hatte ich Mühe, ein für mich angenehmes Tempo zu finden. Aufgrund dessen, riskierte ich in der Abfahrt und in den engen Gassen von Lefkara nicht viel. Morgen steht mit einem 48 Kilometer langen Point to Point Rennen die erste richtige Etappe auf dem Programm.

  

 

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Ankunft - Sunshine Cup 2016 


24.02.2016 - Da unsere 3 Elitefahrer Enea, Daniel und Philipp am Mehretappenrennen Sunshine Cup in Zypern starten, flogen sie letzten Samstag nach Zypern und bereiten sich bei tollem Sonnenschein auf den Start am Donnerstag vor. Am letzten Dienstag ist der Staffel Robert und Beni nachgereist, um die Fahrer optimal zu betreuen.
Donnerstag Einzelzeitfahren. Resultate folgen.

 

    

 

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Trainingslager Gran Canaria

Die vergangenen zwei Wochen verbrachten die beiden Teamfahrer Philipp Hediger und Daniel Eymann an der Wärme. Die Ferieninsel Gran Canaria bietet auch für Radsportler einiges und das auch im Winter stabile Wetter mit milden Temperaturen machen das Training deutlich angenehmer. 

Unsere beiden Elitefahrer profitierten während 14 Tagen von perfekten Bedingungen und konnten das Training  wie geplant umsetzen. Nebst intensiveren Trainingseinheiten blieb auch Zeit für längere Grundlagenausfahren ins Gebirge. 

Beim Cyprus Sunshine Cup können die beiden Ende Februar Ihre Form zum ersten Mal testen. Das Etappenrennen dient als erste Standortbestimmung. 


Saison 2016

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LETZTE RENNEN DER SAISON: BUNDESLIGARENNEN IN BAD SÄCKINGEN (ENEA VETSCH WIRD 27.) UND IRON-BIKE IN EINSIEDELN (ROLAND HÄFELI AUF PLATZ SECHS),

29.09.2015 - Die letzten Rennen der Saison und die Fahrer sind froh um eine Pause, um dann wieder gestärkt, die Vorbereitungen auf die neue Saison zu lancieren.

 Seit seiner Schlüsselbeinbruchpause kam Roland Häfeli nicht richtig wieder in die Gänge. Der sechste Platz bei den senioren stimmt auf Grund seiner "Form" bzw. eben nicht Form. "Die Startphase des grossen Starterfeldes dem See entlang verlief recht nervös. Im ersten Anstieg nach der Teufelsbrücke fand ich schnell einen Rhythmus und konnte mich vor dem ersten Trail an ca. 20. Position einreihen", so Häfeli, der sich in der Folge beim zweiten Anstieg und der anschliessenden, technisch schwierigen Abfahrt über die sehr rutschigen Holzklötze weiter um ca. 5 Positionen verbessern konnte. Bei Kilomter 55 in der Abfahrt von Weisstannen verlor er den Anschluss. "Da ein einheimischer Fahrer Kopf und Kragen riskierte und ich dieses Risiko nicht eingehen wollte, verlor ich die besten Karten in der langen Fläche im Gegenwind. "Der anschliessende Anstieg mit der technischen Wiesenabfahrt gelang mir wieder recht gut", zog Häfeli Bilanz. Er wird am Samstag, 10. Oktober noch den 41. Hallwilerseelauf bestreiten........

Für das Rennen in bad Säckingen bekam Philipp Hediger keien Urlaub vom Militär und Ulisse Fieschi beendete das Rennen nicht. Enea Vetsch konnte zu diesem Rennen mit einem "Fully" antreten. Nach einem guten Start wurde der Rheintaler nach einem Zwischenfall stark ausgebremst, er verhinderte noch einen Sturz. "Ich fühlte mich starkt und schlug einen hohen Rhythmus an. Ich fuhr bis auf Platz 25 vor und sprüte, dass ich Tempo rausnehmen musste, denn das Rennen mit acht Runden war aussergewöhnlich lange", so Vetsch. Die Umstellung auf das Fully war gross, er machte einige Fehler mit dem Schalten und dem Lockout, dass Zeit und Kraft kostete. Mitte des Rennens machte er im "Pumptrack" einen blöden Fehler, wo er nach einer Welle in ein Loch fuhr und so verlor Vetsch Luft im Vorderrad. Mit der nötigen Vorsicht peilte er die Techzone an, versuchte nach dem Wechsel einen guten Rhytmus zu finden und als es wieder vorwärts ging wurde er wegen der 80%-Regel aus dem Rennen genommen. "Es war sicherlich ein Kompromiss die Umstellung auf ein anderes Bike zu wagen. Jedoch bin ich froh, diesen Test gemacht zu haben. Das Resultat war für mich zweitrangig. Ich fühlte mich gut, war mental in einer guten Verfassung und hatte gekämpft. Der Platten war unglücklich, aber über die gesamte Saison blieb ich von Defekten verschont. Nun bin ich froh die Saison zu beenden und mache eine Pause um mich zu erholen", so Vetsch, der sich bei Beni und Andy bedankte, dass er ein Fully fahren durfte.

 

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ARGOVIA VITTORIA-FISCHER CUP IN GIEBENACH: "NUR" VIERTER PLATZ FÜR ROLAND HÄFELI.

15.09.2015 - Am Samstag fand das letzte Rennen im Rahmen des Argovia Vittoria-Fischer Cups in Giebenach statt. Zum Abschluss der Cross Country Saison startete auch Senior Roland Häfeli. "Die Strecke, das Wetter hat alles gepasst......nur meine Beine waren wie Beton. Kein Druck auf die Pedale, Atemprobleme und in der Folge auch technisch viele Fehler.....schlicht eine Enttäuschung und ein Renne zum Vergessen. Der 4. Rang kann nicht mein Ziel sein", so Häfeli, der auf das Podium 11 Sekunden verlor. "Versuche mich nun gut auf das letzte Saisonrennen in Einsiedeln vorzubereiten und hoffe dann wieder eine bessere Leistung zeigen zu können".

 

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MTB-WELTMEISTERSCHAFT: KATJA NEUNER HATTE GLÜCK IM UNGLÜCK - NACH TRAINING AUTO AUSGEWICHEN, KAM MIT PRELLUNGEN DAVON UND WURDE IM RENNEN GUTE 12.

11.09.2015 - Vor der Weltmeisterschaft trainierte die Österreicherin in Kühtai um sich an die Höhen von Andorra zu gewöhnen. Nach der Anreise am Montag ging es gleich auf die Strecke. "Sie gefiel mir ausgezeichnet und ich freute mich schon riesig aufs Rennen am Donnerstag. Am Dienstag dasselbe Spiel: Training auf der Strecke und dann zurück ins Hotel. Da erlebte ich den bisher schlimmsten Moment in meinem Leben. Ein Auto überholte in der Kurve und ich konnte mich nur noch vor einem Zusammenstoss retten, indem ich gegen die Leitplanke fuhr. Ich hatte wirklich Riesenglück im Unglück, wäre ich nämlich über eine andere Leitplanke geflogen, hätte es viel schlimmer ausgehen können. So bin ich zum Glück mit ein paar Prellungen am Oberschenkel und Becken davongekommen. Der Schock sass tief und ich wusste bis am Morgen des Rennens nicht, ob ich an den Start gehen kann", so Neuner, die dann beschloss, zum rennen zu starten. Sie merkte sofort, dass die Rennvorbereitung aufgrund ihres Unfalles nicht optimal war, aber sie biss auf die Zähne und kämpfte sich ins Ziel. Am Ende wurde es ein hart verdienter 12. Platz. "Für mich war diese erste Weltmeisterschaft eine gute Erfahrung und ich habe sehr viel dazu gelernt und bin stärker geworden. Ein grosses Danekschön auch an beni und Marlis, die den weiten Weg nach Andorra auf sich genommen haben und mich kräftig anfeuerten. DANKE", zog Neuner Fazit.

 

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WELTCUP-FINALE VAL DI SOLE: FISCHER-BMC-TRIO ARBEITET SICH MIT HOHEN STARTNUMMERN NACH VORNE: VETSCH WIRD 44., HEDIGER 62. UND FIESCHI 75.

28.08.2015 - Enea Vetsch kämpfte vor dem letzten Weltcuprennen etwas mit dem Jetlag, er konnte sich aber gut vorbereiten und fühlte sich bereit. "Die Strecke hatte einige steile Anstiege, die Abfahrten waren nicht so anspruchsvoll. Nach einigen Trainings fühlte ich mich auf diesem Kurs wohl. In der Nacht vor dem Rennen regnete es, dadurch wurde die Strecke etwas rutschig. Von Startposition 100 gestartet überstand ich die sehr hektische Startrunde ohne Probleme. Ich liess mich nicht hetzen und blieb konzentriert", so Vetsch, der schnell einen guten Rhytmus fand und einige Plätze gutmachen konnte. Nach Rennhälfte spürte der Rheintaler die Müdigkeit und begann vermehrt Fehler zu machen. "In den Anstiegen konnte ich einen hohen Rhytmus fahren, in den Abfahrten büsste ich aber enorm Zeit ein. Am Schluss wurde ich 44er. Mit meiner physischen Leistung war ich sehr Zufrieden", zog Vetsch Bilanz über Val di Sole. 

24.08.2015 - Enea Vetsch, Philipp Hediger und Ulisse Fieschi haben sich beim letzten Weltcuprennen der Saison tapfer geschlagen. Mit hohen Startnummern ins Rennen gegangen, konnten sich alle drei von Runde zu Runde nach vorne arbeiten. Enea Vetsch wurde mit der Startnummer 129 44. (9:11 Minuten hinter Sieger und Gesamtweltcupsieger Nino Schurter), Philipp Hediger mit der Startnummer 128 62. (10:37 zurück) und Ulisse Fieschi wurde 75. mit der Startnummer 130. (1 Runde Rückstand). Weitere wertvolle Erfahrungen konnte das Trio sammeln.

 

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2. RANG FÜR ROLAND HÄFELI BEIM VITTORIA-FISCHER CUP IN HOCHDORF

24.08.2015 - Auf einer schnellen, technisch wenig anspruchsvollen Strecke im luzernischen Hochdorf, konnte der 48-jährige Senior Roland Häfeli bei den Senioren auf den zweiten Platz fahren. "Bin ab der Startrunde in einer Dreier-Spitzengruppe untergekommen. Diese Gruppe wurde aber bereits in der zweiten Runde durch den Antritt des späteren Siegers gesprengt. Dannach konzentrierte ich mich auf den zweiten Platz, den ich auch problemlos halten konnte. Bin zufrieden mit dem Podestplatz", so das fazit von Häfeli. Gewonnen wurde das Rennen Christian Sonderegger (Losone) mit einem Vorsprung von 2:19 Minuten auf Häfeli und Dritter wurde der Sulzer Urs Huber mit einem Rückstand von 2:38 Minuten. Im Gesamtklassement belegt Häfeli nach fünf Rennen den achten Platz, er hat drei Rennen bestritten und alle drei auf Platz zwei beendet. Am 13. September folgt noch das letzte Rennen der Serie in Giebenach.

 

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9. PLATZ FÜR KATJA NEUNER BEIM UCI JUNIOR WORLD SERIES IN MONTEGENEVRE: DIE ÖSTERREICHISCHE MEISTERIN SAMMELT  ERFAHRUNGEN UND HOLT SICH DAS WM-TICKET

18.08.2015 - Das Starterfeld war neben den vielen Französinnen auch international stark besetzt. Die Strecke gestaltete sich als sehr lang und anspruchsvoll mit langen Aufstiegen und ziemlich rutschigen Querfahrten. "Die ersten zwei von insgesamt drei Runden fühlte ich mich sehr gut und fuhr an fünfte Position. Die letzte Runde hatte ich etwas mit meiner Nase und der Luft zu kämpfen, da der Austragungsort auf über 1800 Metern liegt. Leider verlor ich noch ein paar Plätze und kam als Nuente im Ziel an. Im Grossen und Ganzen war es ein tolles Erlebnis und ich konnte wieder viel Erfahrung für die nächsten Rennen sammeln. Ebenfalls konnte ich mich mit diesem resultat endgültig für die Weltmeisterschaften in Andorra qualifizieren", so die Österreicherin.  

 

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BMC-RACING-CUP FINALE IN MUTTENZ: ROLAND HÄFELI WIRD NACH SEINEM COMEBACK VIERTER -  PHILIPP HEIDGER HOLT ALS 14. UCI-PUNKTE

18.08.2015 - Nach seiner Verletzungspause hat sich der Seoner Roland Häfeli kurzfristig entschieden, den Finallauf des BMC Racing Cups zu fahren. "Da die Startposition bei diesem Rennen nicht so entscheidend ist, ging ich recht locker an den Start. Die Startrunde fuhr ich nach dem Motto, abwarten, im feld verstecken und fühlen was die Beine hergeben. Beim ersten Anstieg  konnte ich mich bereits auf die sechste Position vorarbeiten, wobei die Beine brannten......In Runde drei und vier lief es wieder besser und mein Körper bemerkte, dass er auf "Menü Renntempo" besser zurechtkommt, als im "Menü Trainingsmodus". So konnte ich das Rennen auf Platz vier beenden, wobei ich mit dem zeitlichen Rückstand nicht zufrieden bin, aber sehr zuversichtlich für die noch kommenden Rennen bin und dass ich gut und hart trainiert habe". Häfeli beendet den BMC Racing Cup 2015 auf dem 14. Schlussrang. Vier Rennen hat er in dieser Serie bestritten, in Schaan wurde er Dritter und dann in Tesserete, Solothurn und Muttenz jeweils Vierter. "Meine nächsten Rennen sind die beiden Läufe des Vittoria-Fischer Cup (Argoviacup) und zum Saisonabschluss das Ironbike in Einsiedeln", so Häfeli.

Noch wertvolle UCI-Punkte und Preisgeld holte sich Philipp Hediger als 14. In der Gesamtwertung wurde er 17. und sechstbester U23-Fahrer. Enea Vetsch rangiert in der Endabrechnung auf Position 43. Bei den Amateuren/Masters beendete Raphael koch das Finalrennen auf Platz 33, in der Gesmatwertung liegt er auf Platz 36. Katja Neuner hat drei Rennen bestritten, wurde beim saisonauftakt Dritte in Schaan und beendet die Serie als 15.

 

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5. MTB-Weltcup im amerikanischen Windham:
Enea Vetsch verpasst Weltcuppunkte um 23 Sekunden.

10.08.2015 - Das Fischer-BMC Trio konnte sich gegenüber dem Weltcup vor einer Woche in Kanada nun beim zweitletzten Weltcup im amerikanischen Windham rangmässig steigern. Enea Vetsch wurde mit einem Rückstand von 8:06 Minuten auf den französischen Sieger Victor Koretzky 28. und verpasste die Weltcuppunkte um 23 Sekunden. Ulisse Fieschi reihte sich als 31. ein (8:53 Minuten Rückstand) und Philipp Hediger beendete das Rennen als 39. mit einem Rückstand von 10:53 Minuten. 
Zufrieden mit seiner Leistung zeigte sich der Rheintaler Enea Vetsch: "Das Defizit beim Start und in der Abfahrt wird sich nicht auf Morgen verbessern. Daran muss ich arbeiten, denn im Anstieg hatte ich wirklich Power. Leider konnte ich in den beiden Überseerennen keine Punkte holen. Jedoch waren die Rennen eine gute Erfahrung und geben mir Mut und Entschlssenheit an mir zu arbeiten, um nach vorne zu kommen", so Vetsch, der in der vorletzten Runde noch auf Position an Weltcuppunkten "schnupperte", aber im Gegenansteig durch einen Fahrfehler noch Positionen verlor.
Sehr enttäuscht ob seinem Rennen war Philipp Hediger, der sich von seiner Erkältung immer noch nicht ganz erholt hatte. "Ich wollte in die Top 25 fahren und konnte einen guten Start hinlegen und auch in der ersten Runde gut mithalten um Position 30. Je länger das Rennen dauerte, dest schwerer wurden auch meine Beine und ich verlor vor allem in den letzten zwei Runden enorm viel Zeit. Im ganzen war aber der Übersee-Trip ein gutes Erlebnis", äusserte sich Hediger.

 

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4. MTB-Weltcup im kanadischen Mont-Sant-Anne:
Ulisse Fieschi verpasst Weltcuppunkte um 54 Sekunden.

02.08.2015 - Beim vierten Weltcup verpasste der Tessiner Ulisse Fieschi die ersten Weltcuppunkte nur um 54 Sekunden und wurde 28. mit einem Rückstand von 10:57 Minuten auf Sieger Titouan Carod aus Frankreich. Hinter Andri Frischknecht (6.), Marcel Guerrini (9.) und Simon Vitzthum (25.) war Fieschi der viertbeste Schweizer. Mit einem Rückstand von 14:05 Minuten wurde Enea Vetsch 37. und Philipp Hediger mit zwei Runden Rückstand 39.  
Die Eindrücke von Philipp: "Die Strecke war sehr hart, gespickt mit steilen Anstiegen und war auch sehr technisch. Vier Tage vor dem Rennen trainierte ich zum ersten Mal auf dieser Strecke und mekrt, dass ich krank werde. Vertrug das Fliegen mit der Klimaanlage und die Reiserei mit dem Auto nicht so gut, so dass ich am Donnerstag das Bett hüten musste und am freitag wieder leicht trainierte. Ich bekam aber kaum Luft und daher war die Vorbereitung sicher nicht perfekt für den Sonntag, aber ich versuchte das Beste aus der Situation heruaszuholen. Am Start konnte ich gut mithalten und fuhr auf Platz 25 vor. Ich konnte aber nicht genügend atmen und die Nase war totla verschleimt, in der zweiten Runde zusätzlich noch ein technisches Problem, wo ich in der Techzone beheben musste. Bei dieser Superstrecke konnte ich nicht meine Leistung zeigen und hoffe nun auf dieses Wochenende und dann, wenn ich vollständig gesund bin, heisst es angreifen".

 

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MEISTERTITEL FÜR DAS FISCHER-BMC TEAM:
KATJA NEUNER WIRD ÖSTERREICHISCHE JUNIORINNENMEISTERIN

22.07.2015 - In der Villacher Alpenarena wurde die für das Fischer-BMC Team fahrende Österreicherin Katjan Neuner Juniorinnenmeisterin. Sie gewann mit fast zwei Minuten Vorsprung auf Anna Spielmann und über acht Minuten auf Simone Vuljaj. HERZLICHE GRATULATION.

 

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Spannende, hochdramatische Schweizer Meisterschaften in Langendorf: Fischer-BMC Team zeigte einen beherzten Auftritt und landete mit drei Fahrern in den Top 15

21.07.2015 - Für das beste Resultat sorgte Philipp Hediger mit dem fünften Platz. Auf Schweizer Meister Andri Frischknecht verlor Hediger 1:12 Minuten und wer weiss, wenn er etwas weiter vorne hätte starten können, wäre noch mehr dringelegen, denn er konnte sich nach dem Start nach vorne arbeiten und "flirtete" während längerer Zeit mit einem Medaillenrang. Für den Rheintaler Enea Vetsch fehlten die längeren Aufstiege und es war nicht unbedingt seine Strecke, dennoch klassierte er sich als Zwölfter. Ein Rang dahinter auf Platz 13 Ulisse Fieschi.

Enea Vetsch zu seinem Rennen: "Motiviert und gut vorbereitet reiste ich an die SM. Bei der Streckenbesichtigung am Samstag regnete es stark. Ich war sehr enttäuscht von der Strecke, Aufstiege waren kaum zu finden. Ich hatte das Gefühl, mehr bergab zu fahren. Trotz dieser Bedingungen wollte ich ein gutes Rennen zeigen. Nach der schnellen Startrunde konnte ich, bevor es in den Wald ging, viele Plätze gutmachen. Auf der leicht steigenden Waldstrasse fehlte mir der nötige Power, um vorne mitzuhalten. Vielleicht verbrauchte mein vorheriges Überholmanöver zuvor zu viele Körner. Technisch fuhr ich solide und harmonierte in einer Dreiergruppe mit Manuel Fasnacht und Andrin Beeli. In der dritten Runde stürzte ich im Sand unglücklich. Dadurch verlor ich den Anschluss. Ich versuchte den Rückstand wettzumachen, die Anstiege waren mir jedoch viel zu kurz und in der Fläche fehlte einfach der Power. Ich wuede überholt und es fehlte mir der Rhythmus. Dennoch ich kämpfte wirklich hart und kam nicht richtig auf Touren und ich wurde auch abgelenkt als die Elitefahrer aufschlossen. Ich fand keinen gleichmässigen Tritt und fuhr als Zwölfter ins Ziel", so Vetsch, der mit den ersten drei Runden des Rennens zufrieden war. "Dort zeigte ich, zu was ich fähig bin auf einer solchen Strecke, ich arbeitet gut in der Gruppe und blieb ruhig und konzentriert. Nach dem Sturz nahm das Rennen einen anderen Verlauf, ich machte mehr technische Fehler und konnte den Anschluss an die Gruppe nicht halten. In den flachen Passagen verbrauchte ich so viel Energie, dass ich in den Anstiegen auch nicht mehr wirklich Power hatte. Mehr ging nicht", das Fazit von Vetsch, der nun hofft an den Weltcups in Amerika besser abzuschneiden.

 

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MTB-Spektakel im solothurnischen Langendorf: SM-Eliminator, Argovia Cup,
Schweizer Meisterschaft

17.07.2015 - Mit dem spektakulären Eliminator beginnt heute beim Langendorfer Schulhaus ein dreitägiges MTB-Spektakel. Die hoffentlich in Scharen aufmarschierenden Zuschauer kommen nicht nur in den Genuss von packenden Bikerennen sondern werden auch kulinarisch von der Festwirtschafsbrigade verwöhnt.

AUF NACH LANGENDORF ZUR UNTERSTÜTZUNG DES TEAMS.

 

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5. Platz für Alexandra Clement beim Dolomiti Superbike

14.07.2015 - Da das Trainig in den letzten Wochen nicht so ausgiebig war, entschloss sich Alexandra Clement für die kurze Distanz am Dolomiti Superbike. Das Rennen gehört zu ihren Lieblingsrennen und findet in der imposanten Umgebung der drei Zinnen statt. "Auf der letzten Abfahrt von der Plätzwiese zum Ziel, etwa 10 Kilometer vor dem Ziel, entschied ich mich leider für die falsche Linie. Nach dem Sturz zeigten Sattel und Lenker in eine andere Richtung, diese Einstellung war etwas gewöhnungsbedürftig und behinderte mich dann schon etwas in Abfahrt. Im Endeffekt reichte es noch für den 5. Rang in der Iverallwertung", zog Clement Bilanz über das Rennen im Südtirol.

 

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BMC Racing Cup in Montsevelier: 4. Platz für Katja Neuner

14.07.2015 - Das bei grosser Hitze ausgetragene Rennen des BMC Racing Cup im jurassischen Montsevelier, beendete Juniorin Katja Neuner auf dem undankbaren vierten Platz. Für sie war es auch eine letzte Standortbestimmung für die österreichischen Staatsmeisterschaften am kommenden Wochenende.

 

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Tolle Stimmung beim Heim-Weltcup auf der Lenzerheide:
Weltcup-Bestleistungen für Vetsch, Hediger und Fieschi mit den Plätzen 47, 48, und 70

06.07.2015 - Tolle äussere Bedingungen und ein grosser Zuschaueraufmarsch prägten den ersten Weltcup auf der Lenzerheide. Das Fischer-BMC-Trio sammelte weitere wertvolle Erfahrungen auf höchster MTB-Stufe und realisierten ihre besten Resultate im Weltcup. Vor allem Philipp Hediger war super unterwegs, er stiess von Startplatz 68 auf Platz 29 vor, als ihm ein Sturz passierte und er sich dadurch eine Schulterverletzung zuzog, die einen Start in Montsevelier verunmöglichte.

 

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Weltcup auf der Lenzerheide am Sonntag: Start für die U23-Fahrer Philipp Hediger,
Enea Vetsch und Ulisse Fieschi ist um 09.00 Uhr. TOI; TOI TOI

03.07.2015 - Das Fischer-BMC-Trio Philipp Hediger, Enea Vetsch und Ulisse Fieschi freut sich auf einen Grossaufmarsch seiner Fans am kommenden Sonntag auf der Lenzerheide beim Weltcup. Auch in den nächsten zwei Jahren finden Weltcups statt und im Jahre 2018 die Weltmeisterschaften. AUF nach Lenzerheide die Schweizer Asse verdienen beim angekündigten Sommerwetter einen Grossaufmarsch und die nötige Unterstützung. HOPP SCHWIIZ.

 

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17. Int. Alpentour Trophy über vier Etappen:  Enea Vetsch auf dem 34.,
Philipp Hediger auf dem 45. und Ulisse Fieschi auf dem 52. Schlussrang

16.06.2015 - Für den Rheintaler Enea Vetsch als bestklassierter Fischer-BMC-Fahrer im 34. Schlussrang, war die viertägige Alpentour eine lehrreiche Erfahrung. "Ich bin sehr erschöpft, mit der erbrachten Leistung war ich sehr zufrieden, bin aber auch enttäuscht, dass ich am ersten Tag so viel Zeit verloren habe. Ohne dies wären einige Punkte mehr dringelegen, aber das gehört zum Rennsport. Danke möchte ich Beni sagen für die Betreuung über diese Tage", zog Vetsch Fazit.
Die erste Etappe wurde sehr schnell gestartet. Nach dem Startgerangel fand Vetsch einen guten Rhytmus in einer Achtergruppe und passierte den "Bergpreis" an ca. 22. Stelle. In der darauffolgenden Abfahrt verbog es ihm an einem Stein das Schaltwerk, er musste es mühsam richten und verlor dadurch einige Positionen. Dann folgt ein Platten und Vetsch montierte einen neuen Schlauch. Die letzten 15 Kilometer fuhr er so schnell wie möglich. "Ich war enttäuscht über den Platten und die wertvolle Zeit die ich einbüsste, war mit der Lesitung aber sehr zufrieden und wusste nun, was mich in den nächsten Tagen erwartete", so Vetsch. Rang 45 war das Resultat der ersten Etappe.
In der zweiten Etappe verlor Vetsch bei ersten, kurzen Anstieg von 300 Höhenmetern den Kontakt zur Spitzengruppe. "Im Flachstück schlossen meine Teamkollegen zu mir auf und wir fuhren gemeinsam zum einzigen, langen Anstieg. Zusammen Kevin van Hoovels fuhren wir ein hohes Tempo zum Gipfel und überholten Fahrer um Fahrer. Leider fehlt mir auf den letzten 500 Metern etwas die Kraft und ich verlor einige Meter. In der Abfahrt konnte ich nicht mehr aufschliessen und es begannen mich auch Krämpfe zu plagen, so dass ich nur noch stehend fahren konnte", so Enea Vetsch. Es schaute der 26. Rang heraus.
Die dritte Etappe war die längste der Tour. Am ersten, langen Anstieg fand Vetsch einen guten Rhytmus in einer grossen Gruppe und konnte die Abfahrt als Zweiter in Angriff nehmen. "Leider verlor ich den frischen Bidon und das merkte ich erst zu unterst. Mental war das keine gute Ausgangslage, da noch 45 Kilometer vor mir lagen. Die Hitze kostete etwas Energie und so drosselte ich vorsichtshalber mein Tempo und war froh, dass ich in der Feedzone wieder einen Bidon bekam", sagte Vetsch, der seine Position in der Folge halten konnte. Rang 34. für den Rheintaler.
Die letzte Etappe war ein Bergzeitfahren, etwas Neues für den Rheintaler, der es als Herausforderung ansah. "Ohne Druck wollte ich lediglich testen, zu was mein Körper nach drei harten Etappen noch fähig sein würde. Ich fand einen guten Rhythmus und konnte einige Fahrer einholen. Die vielen, steilen Anstiege waren mit meiner Übersetzung etwas zu steil, denn einige Male musste ich fast absteigen. Dies kostete auch etwas Zeit, dennoch bin ich mit meiner Tagesleistung zufrieden, denn ich gab alles". Er beendete das Zeitfahren auf dem 30. Rang.

 

15.06.2015 - Das Trio Philipp Hediger, Enea Vetsch und Ulisse Fieschi bestritt die über vier Etappen führende Internationale Alpentour-Trophy in Österreich. Für das beste Einzelresultat war Enea Vetsch mit dem 26. Rang in der 2. Etappe besorgt.

 

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BMC Racing Cup in Gränichen: Philipp Hediger verpasst in seinem Heimrennen
knapp die wichtigen Weltcuppunkte

10.06.2015 - Er freute sich riesig auf sein "Heimrennen" in Gränichen, der Oberkulmer Philipp Hediger. Bei heissen Bedingungen, die Sonne brannte erbarmungslos in der Kiesgrube, konnte Hediger als 50er Fahrer starten, in der Mitte des Feldes. Er konnte sich am Start kaum verbessern und kämpfte sich durch die Abfahrten. "Bei der letzten Abfahrt wollte ich zuviel und stürzte unglücklich. Ich musste nach dem Sturz in die Techzone und verlor dadurch die gewonnenen Plätze wieder", so Hediger, der in der zweiten Runde gleich nochmals einen Sturz zu verzeichnen hatte, der ihn erneut zurückwarf. "Ich wollte in den Abfahrten zuviel, die Verhältnisse waren schwierig, da es durch den Staub sehr rutschig war. Mit Fortdauer des rennens fuhr ichsicherer und Konnte Platz für Platz gutmachen. Am schluss reichte es knapp nicht mit den wichtigen Weltcuppunkten. Ohne die beiden Stürze mit zweimal Techzone wäre mehr möglich gewesen. Aber das nächste mal klappt es sicher mit den Punkten" spricht sich Hediger selber Mut zu. Rang 30, er war der zehntbeste U23-Fahrer im Feld und von den Schweizern der sechstbeste U23-Fahrer.

 

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BMC Racing Cup in Gränichen: Die ersten UCI-Punkte für Enea Vetsch
und der Ausfall von Roland Häfeli

08.06.2015 - Viel, viel Pech für Senior Roland Häfeli: Beim Training am Donnerstag vor dem Rennen brach sich der Seoner das Schlüsselbein und wurde am Montagmorgen operiert. An dieser Stelle, Roland gute Genesung und nimm Dir Zeit.

Eine starke Leistung zeigte der Rheintaler Enea Vetsch beim HC-Rennen. Er war selber gespannt, wie er mit den hohen Temperaturen klar kommen würde. Aus den hinteren Reihen nahm er das Rennen in Angriff und konnte schon im ersten Anstieg einige Positionen gutmachen. Schnell lag er auf Position 25. "Die Gewissheit, das erste Mal in dieser Saison auf 'Punktekurs' zu sein, stresste mich ein wenig und ich konnte nicht mehr weiter nach vorne fahren. Im Finale unterlag ich im Sprint um Platz 22, dennoch bin ich glücklich, meine ersten UCI-Punkte zu haben und auch mit dem Rennverlauf, denn die Strecke ist nicht gerade auf meine Fähigkeiten zugeschnitten", freute sich Vetsch ob seiner Leistung im Ziel. Als 24. war er siebtbester U23-Fahrer und viertbester Schweizer der Kategorie U23. Nun bestreitet der Rheintaler ab kommenden Donnerstag die Alpentrophy in Schladming. "Ich bin gespannt auf die Herausforderung und hoffe weiter Punkte holen zu können".

 

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BMC Racing Cup in Gränichen mit einem Rekord-Teilnehmerfeld:
Für Fischer-BMC-Team ein Heimrennen - Toi, Toi, Toi

05.06.2015 - Das vierte Rennen des BMC Racing Cups ist für die Mannschaft von Beni Ruf ein parktisch ein Heimrennen. Senior Roland Häfeli, der in Seon in unmittelbarer Nähe zu Gränichen wohnt, möchte am Samstag (Start 16.35 Uhr) auf dem attraktiven, zuschauerfreundlichen Rundkurs im Moortal glänzen und aufs Podest steigen. Bei den Juniorinnen (zählt zur UCI Junior Series) wird Katja Neuner (Start Sonntag 12.50 Uhr) nach dem dritten Platz von Schaan erneut versuchen, ganz vorne mitzumischen. Und beim abschliessenden Eliterennen (Start 15.00 Uhr) steigt der Oberkulmer Philipp Hediger (MItglied RC Gränichen) mit der Nummer 48, Enea Vetsch mit der Nummer 65 und Ulisse Fieschi mit der Nummer 77 ins Rennen, das von der Weltnummer 1 und Albstadt-Weltcupsieger Julien Absalon angeführt wird.

 

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Argovia Fischer-Cup in Seon:
Wieder zweiter Platz für Roland Häfeli.

31.05.2015 - Beim zweiten Rennen des Argovia Fischer-Cups in Seon, platzierte sich Roland Häfeli, praktisch vor seiner Haustüre, erneut auf dem zweiten Platz hinter dem souveränen Sieger Michael Forster (Wangen an der Aare, Fischer Pro Team) und vor René Leder (Holderbank, René's Veloshop).

Häfeli war in Doppelfunktion an der Veranstaltung: "Hatte im Vorfeld des Vittoria-Fischer Cups als Streckenchef sehr viel zu tun und der Renntag begann bereits um 06.15 Uhr mit diversen Arbeiten und Personaleinteilungen. Bis zu meinem Rennstart um 15.00 Uhr wäre eigentlich eine Siesta angebracht gewesen.....smile....Da der Veranstalter meinen Rat nicht befolgte und die Kategorie Senioren zu früh nach den rund 50 Fun 1 Fahrern startete, kam es wie es kommen musste, zu einem Stau wie am Gotthard...Ab der zweiten Runde ging dann das Rennen richtig los und wir Spitzenfahrer hatten fast freie Fahrt. Ich bemerkte aber recht früh, dass meine Beine nicht drehten und sich die kurzen aber knackigen Aufstiege elend lange anfühlten. Ich konzentrierte mich rasch auf die Verteidigung des zweiten Platzes, denn der Spitzenfahrer war einfach zu stark an diesem Tag. Nun gilt diese Woche der aktiven Erholung. Hoffe, am Samstag in Gränichen wieder eine bessere Leistung zeigen zu können. Den Rhythmus hole ich mir am Freitagabend am AC/DC-Konzert in Zürich.....!!!", so Häfeli.

 

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2. Weltcup in Albstadt:
Enea Vetsch auf Rang 52 und Philipp Hediger auf Rang 64.

01.06.2015 - Nach dem Weltcup in Nove Mesto war Enea Vetsch enttäuscht und verunsichert. Nach einer guten Vorbereitung in Albstadt, war er bereit sein Bestes zu geben. "Am Start wurde ich durch einen Sturz gebremst und konnte die Startrunde nicht zu meinen Gunsten nutzen. Dies brachte mich aber nicht aus dem Konzept. Das Gerangel war in der ersten Runde ziemlich gross. Dannach fand ich aber einen guten Rhythmus und konnte Platz um Platz gutmachen", so der Rheintaler, der sich nun auf das Rennen mit Glanzbesetzung in Gränichen am kommenden Sonntag freut. "Dannach hoffe ich bei der Alpentour meine ersten Punkte zu machen", so Vetsch.

 

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1. Weltcup in Nove Mesto Na Morave:
Philipp Hediger, Enea Vetsch und Ulisse Fieschi verbessern ihre Startposition

28.05.2015 - Der Rheintaler Enea Vetsch startete mit Nummer 130 ins erste Weltcuprennen. "Ich wollte in der Startrunde weiter nach vorne fahren und dann konstant Plätze gutmachen, so stellte ich mir das Rennen vor", so Vetsch zur Ausgangslage. Doch es kam anders. "Der Start war ziemlich hektisch. Ich sah keine Möglichkeit, nach vorne zu fahren, obwohl die Beine ganz gut drehten. Es fehlt mir wohl der richtige Instinkt und auch das nötige Glück. Auf Rang 100 beendete ich die Startrunde und bis ins Ziel änderte sich nicht mehr viel. Ich war schlichtweg überfordert mit der Strecke und konnte keinen Rhythmus finden", so ein enttäuschter Vetsch über seinen 92.  Platz.

24.05.2015 - Vor rund 20 000 Zuschauern konnte das Fischer-BMC-Trio ihre Startposition für den zweiten Weltcup in Albstadt am kommenden Sonntag verbessern. Mit Nummer 89 ins Rennen gegangen, kam Hediger nach der Startrunde auf Position 69 zurück, in der Folge verlor er Plätze und konnte dann am Schluss wieder aufdrehen und es reichte zum 80. Rang. Enea Vetsch lag zwischenzeitlich auf Rang 85 (mit Nummer 130 ins Rennen gegangen) und klassierte sich in den Top 100 als 92. Mit Rundenrückstand wurde Ulisse Fieschi (Startnummer 142) 108.
Eindrücke der Fahrer folgen.

 

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Weltcup-Auftakt im tschechischen Nove Mesto Na Morave: Start für unsere U23-Fahrer
Philipp Hediger, Enea Vetsch und Ulisse Fieschi am Pfingstsonntag um 9.00 Uhr

22.05.2015 - Am Sonntagmorgen um 9.00 Uhr beginnt das Weltcup-Abenteuer für unsere drei U23-Fahrer. Philipp Hediger wird das Rennen mit der Nummer 87, Enea Vetsch mit der Nummer 130 und Ulisse Fieschi mit der Nummer 142 in Angriff nehmen. Alle wollen eine möglichst gute Platzierung erreichen, um eine Woche später im deutschen Albstadt das zweite Weltcuprennen aus einer noch besseren Position beginnen zu können.

WIR DRÜCKEN DEM GANZEN TEAM, AUS DER HEIMAT FEST DIE DAUMEN. 

 

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BMC Racing Cup in Solothurn und Marathon-EM in Singen:
Roland Häfeli auf dem undankbaren vierten Platz - Philipp Hediger auf Platz 23
und Enea Vetsch auf Platz 28 - Alexandra Clement wird beim Marathonauftakt 43.

12.05.2015 - Für das Fischer BMC Team war die dritte Station des BMC Racing Cups in Solothurn ein  "Heimrennen" und das vor Tausenden von Zuschauern anlässlich des nationalen Bikefestivals mit rund 300 Ausstellern. Am Wochenende war Senior Roland Häfeli mit dem vierten Platz für das beste Teamergebnis besorgt. Seine Rennanalyse: "Motiviert durch das schöne Wetter, gelang mir ein guter Start. Mitte der zweiten Runde spurteten wir vier Spitzenfahrer um eine gute Position im anschliessenden Wurzeltrail vor der Verpflegung", so Häfeli. Zu diesem Zeitpunkt waren sie bereits auf die fünf Minuten zuvor gestarteten Fun/Masters-Fahrer aufgefahren. "Da ist mir genau ein 'Anfängerfehler'unterlaufen, indem ich mich abdrängen liess und das wurmte mich extrem. In diesem Getümmel verlor ich den Anschluss an die Spitze. Leider ist die Strecke in Solothurn mit den langen, flachen Geraden als Einzelkämpfer bzw. Zeitfahrer richtig schwierig, da das wichtige Windschattenfahren entfällt. Kopf hoch, jammern nützt nichts", so die Devise von Häfeli, der sich nun auf eine zweiwöchige Rennpause freut und dann auf die kommenden Rennen in Seon und Gränichen.

U23-Fahrer Philipp Hediger kämpfte lange Zeit um den dritten Platz in der Kategorie U23. Mit Startnummer 31 ins Rennen gegangen, konnte der Aargauer diese Position verteidigen und fand Unterschlupf in einer schnellen Gruppe mit den drei Scott-Fahrern Marcel Wildhaber, Michiel van der Heijden und Andri Frischknecht und weiteren Spitzenfahrern. Im Verlauf des Rennens wurde das Tempo in den Aufstiegen verschärft und die Gruppe teilte sich auf.  "Wir waren eine U23-Gruppe, die um Platz drei kämpfte. In der letzten Runde wurde es nochmals richtig schnell, im ersten Aufstieg konnte man nicht gut fahren und man war mit Absteigen und Springen schneller. Ich verlor bei den Laufpassagen immer wertvolle Zeit und dadurch den Anaschluss zum Führenden unserer Gruppe. In der Fläche konnte ich meine Stärke zeigen und noch einen Platz gutmachen. Am Schluss reichte es für den 5. Platz bei den U23 und auf das Podest verlor ich keine 20 Sekunden. Das stimmt mich zuversichtlich auf die anstehenden zwei Weltcups (Nove Mesto und Albstadt) und dann das HC-Rennen in Gränichen", so Hediger, der dann auch an den Schweizer Meisterschaften am 19. Juli in Langendorf zum grossen Favoritenkreis um die Vergabe der Medaillen gehört.

Marathonspezialistin Alexandra Clement nahm am Sonntag an der Europameisterschaft im deutschen Singen teil. Die Strecke dort gehört nicht zu ihren Lieblingsstrecken. "Dazu fehlen mir die langen Aufstiege und Abfahrten. Trotzdem konnte ich mich nach den beiden letzten Jahren dieses Mal mit der 80 Kilometer langen Strecke versöhnen. Mit zwei anderen Schweizerinnen, Erika Speck und Alessia Nay, konnte ich das ganze Rennen in einer Gruppe fahren, wir wechselten uns immer wieder mit der Führungsarbeit ab, was uns bei dem flachen Rennen allen zugute kam. Im Ziel reichte es in dem topbesetzten Feld leider nicht über den 43. rang hinaus, dass ich einiges schneller war als die beiden Jahre zuvor an diesem Rennen und dass ich in den Aufstiegen immer viel Kraft aufs Pedal brachte, stimmt micht jedoch trotzdem positiv für die kommende Saison", zog die Rheintalerin Fazit.

 

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HC-Rennen in Heubach (D) und Argovia Vittoria-Fischer Cup in Hägglingen:
Roland Häfeli auf dem Podest als Zweiter - Katja Neuner in den Top 5 -  Enea Vetsch 28.,
und Philipp Hediger 31.

05.05.2015 - Sowohl in Heubach wie in Hägglingen waren die Bedingungen sehr schwierig und es entwickelten sich regelrechte Schlammschlachten. Senior Roland Häfeli erreichte mit dem zweiten Platz in Hägglingen erneut eine Podestplatzierung und Juniorin Katja Neuner überzeugte mit dem fünften Platz in Heubach. Enea Vetsch und Philipp Hediger belegten die Plätze 28. und 31.


Senior Roland Häfeli zu seinem Rennen: "Leider wurde es nichts mit dem "Frühlingswetter" beim Vittoria-Fischer-Cup in Hägglingen. Bereits in der Startrunde begann die Spitze der Senioren sich durch das recht grosse Feld der 30 Sekunden vorhergestarteten Funkategorie durchzusurfen. Mit Geduld, der richtigen Reifenwahl und einer den Umständen entsprechenden Linienwahl gelang dies bis Ende der zweiten von sieben Runden. Ich konnte mich zusammen mit Christian Sonderegger absetzen. In den technischen Abfahrten fuhr ich jeweils einen kleinen Vorsprung heraus, den ich bis zum letzten Aufstieg durchziehen konnte. Leider hatte die "Auf- und Überholaktion" zu Beginn des Rennens zu viel Kraft gekostet. Mit dem 2. Rang bin ich zufrieden. Konnte mich auf Topmaterial und die richtigen Reifen verlassen", so ein zufriedener Roland Häfeli zu seinem Rennen.

Juniorin Katja Neuner überzeugte erneut mit einer ausgezeichneten Leistung im deutschen Heubach und erreichte ein Superresultat. Das Rennen entwickelte sich zur richtigen Schlammschlacht, bei der sich die Österreichterin sichtlich wohl fühlte, trotz ein paar Problemen zum Beginn des Rennens. "Am Start verfing ich mich in einer anderern Fahrerin, als ich das Problem behoben hatte, ging es bereits auf die erste Runde. Ich merkte sofort, dass die Beine besser waren als letzte Woche in Haiming und startete dann eine lange Aufholjagd", so Neuner, die nach drei Runden als hervorragende Fünfte ins Ziel kam hinter der Juniorinnenweltmeisterin Nicole Koller (CH), Eve Richards (GBR), Sina Frei (CH) und der deutschen Anna Saier. "Es hat richtig Spass gemacht im Schlamm. Mit meiner Leistung bin ich zufrieden, nach diesem tollen Ergebnis bin ich natürlich noch mehr motiviert für die nächsten Rennen".

Der 28. Platz vom Rheintaler Enea Vetsch in den Reihen des Fischer BMC Teams war nicht gerade das, was er sich erhofft hatte, den Umständen entsprechend ging es aber in Ordnung. "Motiviert nahm ich heute ein weiteres HC-Rennen in Angriff, weiterhin ohne Punkte. Leider hatte ich bei der Auslosung des Startplatzes auch kein Glück und durfte als 86. starten. Ich probierte so gut wie möglich Plätze gutzumachen, aber auf dem langen meist schmalen Anstieg konnte ich meist nicht mein tempo fahren und musste geduldig sein. Die vielen Überholmanöver kosteten viel Kraft. Schade, dass ich durch den Startplatz nicht mein volles Potenzial abrufen konnte. Kompliment dem ganzen Team, das einen hervorragenden Job macht", gibt sich Vetsch Mut für das nächste Rennen.

Von Startplatz 20 nahm Philipp Hediger das Rennen in Angriff. Er kam am Start gut weg, fand sich dann beim ersten Aufstieg in einem Stau. "Dem ersten Fahrer verriss es die Kette. Ein Teil des Feldes sprang den ersten Kiesaufstieg hoch und so zog sich das Feld in die Länge. Ich hatte am Anfang ziemlich schwere Beine den langen Aufstieg hoch. Die Abfahrt war sehr schnell und man konnte dannach nicht gut überholen. Das hiess, dass das Rennen im Aufstieg entschieden wird und nicht in den Abfahrten. Gegen Ende des Rennens konnte ich aufdrehen und ein paar Plätze wieder gutmachen. In allen Runden gelang es mir im Aufstieg ein gutes Tempo zu fahren und somit bin ich zufrieden mit dem Rennen und freue mich nun auf Solothurn", so die Eindrücke von Philipp Hediger.

 

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HC-Rennen in Haiming (Aut) und BMC Racing Cup in Tesserete:
Roland Häfeli für das beste Teamergebnis besorgt.

28.04.2015 - Philipp Hediger zu seinem Rennen: "Ich fühlte mich beim Einfahren super und freute mich trotz den schlechten Wetterbedingungen riesig auf das Rennen, erwischte einen guten Start und konnte mich in der ersten Runde gut nach vorne arbeiten. Die Strecke war technisch anspruchsvoll und die nassen Verhältnisse waren nicht zu unterschätzen. In der zweiten Techzone im Wald konnte ich kurz Anschluss finden an Matthias Stirnemanns Hinterrad. Jedoch hatte ich Probleme mit der Schaltung und die Kette zog es mir vorne immer hoch. Durch den Schlamm löste sich die Kette nicht vom Kettenblatt und blieb haften. So musste ich jede Runde in die Techzone, um meine Schaltungsprobleme zu lösen. Die ersten Runden konnte ich immer wieder nach vorne fahren, jedoch nach dem fünften Mal Techzone und sonstigen Problemen - Kette vorne vom Kranz gesprungen wegen dem Schlamm - musste ich mich mit dem 23. Rang zufrieden geben. Ich bin aber zuversichtlich, dass die Form stimmt für die ersten Weltcups", so Hediger.

Für Juniorin Katja Neuner war es das erste HC-Rennen und das gleich vor ihrer "Haustür". Das Rennen war sehr stark besetzt, sogar Amerikanerinnen und Kanadierinnen waren am Start. Neuner wollte eine Top-10-Platzierung. "Als der Startschuss fiel, ging es auf vier lange und technisch sehr anspruchsvolle Runden. Die erste Runde wurde viel gelaufen, da es in den Abfahrten staute. In der zweiten Runde stürzte ich dann auch noch auf mein Knie und hatte die restlichen Runden mit Knieschmerzen zu kämpfen und verlor einige Plätze. Ich kämpfte aber weiter um mein Ziel zu erreichen und kam schliesslich als Zehnte ins Ziel. Zielsetzung erreicht, zufrieden bin ich jedoch nicht ganz mit meiner Leistung, ich möchte auf alle Fälle noch mehr erreichen. Meine Leistung ist noch ausbaufähig, aber die Saison ist ja noch jung", gibt sich die Österreicherin Mut.

27.04.2015 - Mit seinem Rennen war Senior Roland Häfeli nicht wirklich zufrieden. "Ich hatte vom Start weg Mühe, meinen Dieselmotor hochzudrehen. Auch machte ich zu viele technische Fahrfehler, die sich summierten und mir den viel zu grossen zeitlichen Rückstand einbrachten. Resultatmässig kann ich mit dem 4. Platz leben. Wichtig war es für mich, bei diesem "Querrennen" zu Punkten zu kommen, um in Solothurn aus einer guten Startposition zu starten", zog Häfeli Fazit über das Rennen im Tessin. "Nun fahre ich am nächsten Weekend den Argovia-Cup in Hägglingen, in der Hoffnung auf trockenes, warmes Frühlingswetter".
Bei den Amateuren/Masters konnte sich Raphael Koch gegenüber dem Rennen in Schaan steigern. Belegte er im Liechtenstein noch den 29. Rang, klassierte er sich nun als 16.
Technische Probleme, bedingt durch den Schlamm, verhinderten eine bessere Klassierung von Philipp Hediger, der 23. im Elitefeld wurde. Er lag zwischenzeitlich in den Top 15 als Zwölfter, als die Probleme begannen. 

Unterschied HC-Rennen in Haiming (Aut) und BMC Racing Cup in Tesserete 

27.04.2015 - Unterschiedlicher hätten die Verhältnisse nicht sein können bei den beiden Rennen am Wochenende: Währenddem es im Tessin praktisch das ganze Wochenende regnete und sich die Strecke als sehr schlammig entpuppte, war es in Haiming trocken und staubig, wie die nachstehenden Bilder zeigen.

     Haiming:                                                                    Tesserete:

       

 

       

 

 

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BMC Racing Cup in Lugano/Tesserete und HC-Rennen in Haiming (Aut)

22.04.2015 - Am Wochenende findet in Tesserete die zweite Runde des BMC Racing Cups statt. Das Tessin wird als Sonnenstube genannt, aber das wird Samstag/Sonntag laut den Wetterprognosen leider nicht der Fall sein......

Dennoch ist erneut ein starkes Feld am Start, angeführt von den Weltnummern 1, Jolanda Neff und Julien Absalon. Am Samstag bei den Funkategorien ist Roland Häfeli erneut ein Podestkandidat, sofern er sich von seinem Sturz in Schaan erholt hat. Im letzten Jahr wurde er Dritter. Am Sonntag möchten Philipp Hediger und Raphael Koch ihre Ränge von Schaan verbessern und in den Bereich der Top 20 vorstossen. Die Rennen beginnen am Samstag ab 10.30 Uhr und am Sonntag ab 9.30 Uhr.

Juniorin Katja Neuner bestreitet das Heimrennen in Haiming, das als HC-Rennen ausgeschrieben ist und sie möchte ihre derzeit gute Form am Ötztaler Mountainbikefestival erneut unter Beweis stellen. Auch der Rheintaler Enea Vetsch wird in Haiming an den Start gehen und versuchen ein gutes Resultat einzufahren.

 

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Katja Neuner: Vierter Platz in Nals

20.04.2015 - Erneut ein starkes Rennen zeigte die Juniorin Katja Neuner in Nals, das bei sehr warmem Wetter und Sonnenschein und in einer Superstimmung stattfand. Der Österreicherin gelang in einem stark besetzten Feld der Start ausgezeichnet und sie konnte sich gleich mit vier weiteren Konkurrentinnen absetzen. "Die Strecke war technisch sehr anspruchsvoll und die Anstiege waren sehr lang und steil. Im ersten Anstieg fühlte ich mich ziemlich gut, doch leider verlor ich dann in der Abfahrt den Anschluss an die ersten drei", resümierte Neuner. "Sie verlor den Anschluss weil sie in der Abfahrt auf die Elite Frauen aufgefahren sind und sie überholen musste. Die Abfahrt gestaltete sich als sehr technisch", so Teamchef Beni Ruf. Die restlichen Runden fuhr sie alleine in ihrem Rhytmus zu Ende und kam schliesslich als Vierte ins Ziel mit einem Rückstand von 3:39 Minuten auf die italienische Siegerin Martina Berta. Zweite wurde Greta Seiwald (Italien) und Dritte die Schwedin Ida Jansson. Auf das Podest fehlten Neuner 1:59 Minuten. "Mit meinem Rennen bin ich sehr zufrieden und freue mich schon auf das nächste Rennen in Österreich". Das findet am nächsten Sonntag in Haiming statt im Rahmen des Ötztaler Mountainbikefestivals.

 

                                           

   

  

     

 

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Philipp Hediger: Mit Platz 27 nicht so zufrieden - Nahe an wertvollen UCI-Punkten

14.04.2015 - Obwohl ihm die Strecke in Schaan nicht so gut liegt, freute sich Philipp Hediger enorm auf das Rennen: "Ich konnte mit Nummer 23 ins Rennen steigen, am Anfang gut mithalten und wir fuhren ein gutes Tempo. 9 grosse Runden waren zu absolvieren, das hiess rund 1400 Höhenmeter auf der wirklich nicht langen (4 Kilometer), aber schnellen Strecke. In der Mitte des Rennens hatte ich jedoch Probleme mit der Atmung und verlor ein paar Plätze und Zeit. Am Schluss konnte ich wieder zulegen und ein gutes Tempo fahren, dennoch bin ich nicht ganz zufrieden mit dem Rennen, da ich den wertvollen UCI-Punkten im Rennen mal ganz nahe war", so Hediger. Die ersten 15 bekommen die UCI-Punkte, nach der ersten Runde lag er auf Position 18 mit einem Rückstand von elf Sekunden, nach zwei Runden auf Rang 20 mit einem Rückstand von 12 Sekunden und mit Fortdauer des Rennens, durch die Atmungsprobleme, wuchs der Rückstand auf den 15. Rang an. Am Schluss waren es 2:36 Minuten, Rang 27 und der Aargauer war Siebtbester der Kategorie U23. "Nun gilt es sich gut vorzubereiten auf das Rennen in Tesserete".

 

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Roland Häfeli: Trotz Sturz und lädiertem Knie auf dem Podest

14.04.2015 - Mit dem 3. Rang zum Saisonauftakt konnte Roland Häfeli sein gesetztes Ziel erreichen und war somit zufrieden. "Um dem Startgedränge der zum Saisonauftakt meist übermotivierten Fahrer zu entfliehen, setzte ich mich im ersten teil an die Spitze. Vor der Einfahrt in den Singletrail musste ich die Spitzenposition abgeben, konnte aber das Feld durch meine Tempoverschärfung schon recht in die Länge ziehen. Der in der Abfahrt der ersten Runde gefestigte dritte Rang, setzte ich durch einen Konzentrationsfehler mit anschliessendem Sturz in der vierten Runde unnötig auf Spiel. Mit "schrägem" Lenker, verbogener Schalteinheit und einem zu verdauenden Schlag aufs Knie, setzte ich das Rennen fort und verteidigte den Podestplatz bis ins Ziel.  Nun gilt es mein geschwollenes Knie wieder in den Griff zu kriegen, um dann in Tesserete wieder angreifen zu können", das das Fazit von Roland Häfeli zu seinem Rennen. Im Tessin wurde er im letzten Jahr Dritter.

 

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Zweiter Podestplatz für das Fischer-BMC Team in Schaan:
Juniorin Katja Neuner überzeugt mit Platz drei

12.04.2015 - Die in ihrem ersten Juniorenjahr stehende Katja Neuner konnte in Schaan überzeugen: Vor einer grossen Zuschauerkulisse lag sie von Anfang an bei den Juniorinnen auf Platz drei, hinter Weltmeisterin Nicole Koller und Sina Frei. Im Hauptrennen der Männer klassierten sich Philipp Hediger und Enea Vetsch gleich hintereinander und zwar auf den Plätzen 27. und 28. Bei den Amateuren/Masters klassierte sich Raphael Koch als 29. 
                                          

 

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Roland Häfeli in Schaan beim BMC Racing Cup Saisonauftakt auf dem Podest -
Dritter Platz

11.04.2015 - Ziel erreicht für den "unverwüstlichen" ehemaligen Masters-Schweizer Meister Roland Häfeli im Ländle: Bei guten äusseren Bedingungen lag der Aargauer während der ganzen Renndauer über die fünf Runden bei den Fun Senioren auf dem dritten Platz, hinter dem souveränen Rheintaler Sieger Remo Thür und "Geburtstagskind" Christian Sonderegger, der am Samstag 45-jährig wurde.  Die ideale Moralspritze für die restlichen Teammitglieder am Sonntag. Vor allem über Neuzugang der Österreicherin Katja Neuner ist man gespannt, die in der letzten Saison die BMC-Gesamtwertung in der Kategorie U17 Hard gewann und dazu die Rennen in Buchs, Tesserete, Lenzerheide und Muttenz.

 

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Frohe Ostern wünscht das ganze Team –
BMC Racing Cup startet am nächsten Wochenende in Schaan

 

05.04.2015 - Am nächsten Samstag beginnt im liechtensteinischen Schaan der BMC Racing Cup. "Team Oldie" Roland Häfeli geht motiviert und voller Tatendrang in seine ca. 150igste Saison. Er freut sich auf spannende und faire Kämpfe mit seinen Konkurrenten. Für die jungen Teamfahrer möchte er, und er ist es auch, ein Vorbild sein und zeigen, dass mit Fleiss, Gesundheit und effizientem Training viel erreicht werden kann. Ein Podestplatz auf der anspruchsvollen und mit einem spektakulären Zielsprung versehenen Rundstrecke, wäre eine Moralspritze für Katja Neuner, Alexandra Clement, Philipp Hediger, Enea Vetsch, Ulisse Fieschi und Raphael Koch. Das Rennen von Roland Häfeli beginnt am Samstag um 16.00 Uhr, die Lizenzfahrer starten am Sonntag, die Amateure/Masters und Junioren um 9.30 Uhr, Elite Frauen und Juniorinnen um 12.00 Uhr und die Elite/U23 um 14.00 Uhr. Ein Spektakel ist garantiert, das ganze Fischer-BMC Team freut sich auf die Unterstützung seiner „Fans“ und Supporter im „Ländle“.

 

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Toller Saisonstart für Katja Neuner - ausgezeichnete Zweite
in Langenlois

 

31.03.2015 - Für die Österreicherin Katja Neuner begann die Saison in Langenlois und für sie war einfach alles neu. Neues Team, neues Bike und neue Altersklasse (Junioren). "Aber es war alles spitze! Das neue Material funktionierte top und da ich zum ersten Mal für das neue Team an den Start gehen durfte, war ich natürlich umso mehr motiviert. Um 10 Uhr fiel der erlösende Startschuss und ich konnte mich schon in der Startrunde mit einer Tschechin und Polin vom restlichen Starterfeld absetzen. Dannach ging es auf die erste Runde und die Tschechin gab das Tempo vor. Ich versuchte mit ihr mitzuhalten und schliesslich konnten wir uns auch mit einem Abstand von mehr als zwei Minuten von der Polin absetzen", so Neuner, die in der Folge die nächsten Runden gemeinsam an der Spitze verbrachten und auch einige Elitefahrerinnen einholten. "Da es für mich das erste Juniorenrennen war und ich eine der Jüngsten bin und die Strecken schon deutlich länger sind, habe ich beschlossen, die letzte Runde mein eigenes Tempo zu fahren und kam dann mit einer Minute Rückstand hinter der starken Tschechin, die ein Jahr älter ist als ich ins Ziel. Auf die zweite Österreicherin hatte ich einen Vorsprung von über drei Minuten. Im Grossen und Ganzen bin ich mit meinem ersten Juniorenrennen zufrieden und weiss für die kommenden Rennen, dass ich das hohe Tempo auch in der letzten Runde noch mithalten kann".

 

 

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Saisoneröffnungsrennen in Rivera am Monte Tamaro -
Philipp Hediger und Enea Vetsch in den Top 20

 

31.03.2015 - Motiviert, jedoch auch mit einer grossen Verunsicherung, machte sich der zweite Neuling im Team, Enea Vetsch, auf den Weg zum Eröffnungsrennen nach Rivera. "Aufgrund des schlechten Vorjahres hatte ich das Privileg, das Rennen aus der letzten Startreihe in Angriff zu nehmen. Dies sollte mich jedoch nicht daran hindern, mein eigenes Rennen zu fahren und möglichst weit nach vorne zu kommen. Nach einem hektischen Start versuchte ich geduldig Fahrer für Fahrer zu überholen. Die Beine drehten gut, jedoch konnte ich in den technischen Passagen noch nicht wirklich flüssig fahren. Am Schluss reichte es mit Platz 19 gerade für die Top 20. Ich freue mich auf das nächste Rennen in Schaan", so Vetsch. Für ihn ist es wohl fast ein Heimrennen, kommt er doch aus dem Rheintal. Philipp Hediger reihte sich drei Ränge weiter vorne ein und beendete das von Nino Schurter gewonnene Rennen auf Platz 16.

 

 

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Philipp Hediger am Mehretappenrennen Sunshine Cup in Zypern - 32. Schlussrang

 

02.03.2015 - Mit dem 30. Rang in der Schlussetappe, stiess Philipp in der Gesamtwertung noch auf den 32. Schlussrang vor. Die letzte Etappe war ein CC-Rennen, auf das er sich riesig freute. "Die Strecke war sehr technisch und schnell. Ich konnte heute im vorderen Drittel starten, weil ich in der Overallwertung vorne dabei war. In der Startschlaufe konnte ich mich rangmässig kaum verbessern. Es war sehr eng und ein Riesenkampf um jeden Platz", so Philipp, der nach der Startschlaufe noch fünf grosse Runden zu absolvieren hatte. "Es war sehr intensiv und ich fand kaum Zeit mich zu verpflegen. Nach jeder Kurve ein Beschleunigungsakt und ich kämpfte um jede Sekunde. Am Schluss reichte es für Rang 30 und in der Gesamtwertung wurde ich 32., dadurch konnte ich wichtige UCI-Punkte holen für die kommende Saison. Ich hatte heute alles gegeben und bin auch mit dem heutigen Tag zufrieden. Meine Beine sind leer und schwer wie Steine. Ich hoffe, ich kann mich in den nächsten Tagen gut erholen.

 

01.03.2015 - Bei der dritten Etappe erreichte Philipp den guten 31. Rang und stiess in der Gesamtwertung

auf Platz 34. vor. Die Eindrücke von Philipp: "An diesem sonnigen Samstag, stand die dritte Etappe auf dem Programm. Ich hatte gut geschlafen und fühlte mich fit, trotz gestriger Etappe. Der Start war heute in Lythrodontas, ein Dorf vor Machairas, wo morgen der Cross Country Kurs ist. Der Start führte wie gestern auf einer Teerstrasse weg und es war wie gestern ein rollender Start. Das heisst, dass ein Auto vorne weg fährt und das Rennen während dem Fahren eröffnet und freigibt. Das Rennen führte zuerst über einen kleinen Hügel und ging dannach an einem Stück aufwärts auf ca. 1200 Meter über Meer. Es gab auf der Strecke drei Feedzonen, wo man Verpflegung entgegen nehmen darf. In der ersten Zone war das Feld noch beisammen. Ich konnte im langen, steilen Aufstieg in einem hohen Rhytmus hochfahren und erreichte nach dem anspruchsvollen Trail im vorderen Drittel des Feldes den höchsten Punkt der heutigen Etappe. Die schnelle Abfahrt war lang und hat viele spitzige Steine. Es gelang mir eine gute Abfahrt und ich überholte noch einige Fahrer. Es ging wellig zurück ins Ziel nach Lythrodontas, wo wir gestartet waren. Es hatte noch ein paar knackige Aufstiege, die nochmals alles von mir abverlangten und ich kam als 31ter. ins Ziel. Ich bin zufrieden mit meiner heutigen Leistung und werde morgen noch einmal alles geben. Ich hoffe, dass ich mich heute nochmals gut erholen kann, da die heutige Etappe sehr hart war".

 

28.02.2015 - Ausgezeichnet schlägt sich Philipp in Zypern. Nach zwei Etappen belegt er in der Gesamtwertung den 38. Rang unter 92 klassierten Fahrern in einem absoluten Topfeld. Sein Rückstand auf Leader Florian Vogel beträgt 10:44 Minuten und er ist nach Fabian Giger und Marcel Guerrini der viertbeste Schweizer. Den gleichen Rang fuhr er gestern ein mit einem Rückstand von 9:03 Minuten auf Sieger Grant Ferguson (GBR).

Die Eindrücke von Philipp: "Heute hatte ich ein engeres Programm als sonst. Der Start war schon um 11 Uhr und ich war heute sehr angespannt. Ich kannte die Strecke, weil ich sie schon abgefahren war. Am Start war es sehr speziell. Ich konnte als 50ter starten, da ich im ersten Rennen die 50te Zeit hatte. Wir starteten in Lefkara in der Mitte vom Dorf. Die Strecke führte dannach über eine asphaltierte Strasse, wo der Kampf um die Positionen anfing. Ein Polizeiauto bahnte uns vor dem Feld den Weg frei und ich konnte ohne grosse Probleme mit dem Feld mithalten. Vor der ersten Abfahrt gab es noch einen kleinen Sprint und ich konnte mit einer relativ guten Position das Rennen in Angriff nehmen. Der erste Aufstieg war der längste des ganzen Rennens. Er war am Anfang ziemlich steil und flachte gegen Ende hin ab. Ich konnte mit meinem Tempo mit einer Gruppe von unten bis oben durchfahren. Am Schluss konnte ich mich leicht absetzen und fuhr als Erster in die lange Abfahrt. Jedoch brachte es nicht viel, weil ich schnell auf eine andere Gruppe auffuhr. Es hatte zum Glück einen kurzen Aufstieg im Trail, welcher mir ermöglich hat, sie zu überholen. Ich konnte dannach wieder mit meinem Tempo und ohne grosses Risiko auf die nächste Gruppe auffahren. Dannach hatte ich keine Möglichkeit mehr zu überholen und fuhr hinter Jaroslav Kulhavy den Rest des Trails runter. Es ging dannach auf einer Kiesstrasse hoch und runter, an Stauseen vorbei und ich konnte mich ohne grosse Anstrengung mit einer guten Gruppe nach vorne arbeiten. Dannach kam der steile Schlussaufstieg, welcher nicht zu unterschätzen war. Ich gab noch einmal alles und konnte oben auf den letzten paar Metern noch zwei Fahrer überholen und beendete das Rennen als 38ter. Ich hoffe, dass ich morgen wieder ein gutes Rennen zeigen und fahren kann und freue mich jetzt schon auf die Strecke von morgen".

 

27.02.2015 - Die Wintertrainings sind vorbei, es stehen die ersten Vorbereitungsrennen an für die neue Saison und an einem dieser Vorbereitungsrennen befindet sich derzeit Philipp Hediger und zwar auf Zypern beim Mehretappenrennen Sunshine Cup. Begleitet wird er von Beni Ruf und Roberto Negro. Das Rennen wird von sehr vielen Spitzenfahrern bestritten und es gibt wichtige UCI-Punkte zu gewinnen. Beim Prolog einem Einzelzeitfahren gestern Donnerstag war Philipp gut gestartet und fand schnell einen schönen Rhythmus. Im letzten langen Anstieg hatte er dann leider schwere Beine und musste leicht büssen für das hohe Anfangstempo . Am Schluss belegte er Platz 50, gewonnen wurde das Zeitfahren von Florian Vogel. Heute Freitag steht ein langes Point zu Pint Rennen über 50 Kilometer auf dem Programm. 

 

 
 
 

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